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Eine schneebedeckte Gartenmöbel-Garnitur aus Holz

Wie überwintere ich Gartenmöbel?

Woran Sie vor der kalten Jahreszeit denken sollten

Bei der Frage nach der richtigen Lagerung oder ganzjährigen Nutzung von Gartenmöbeln, entstehen bei vielen Garten-Enthusiasten schon einmal Unsicherheiten. Holz, Metall oder Polyrattan - was gilt es hier jeweils zu beachten? Auch Sie fragen sich vielleicht, ob Sie Ihr Gartenmobiliar ganzjährig nutzen können, oder wie Sie es idealerweise lagern sollten.

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Bevor wir auf diese Fragen ausführlich eingehen, zu Beginn schon einmal eine gute Nachricht: Viele Outdoor-Möbel sind in ihrer Nutzung, Erhaltung und Pflege recht unkompliziert und selbst in der kalten Jahreszeit gut zu benutzen. Es gibt jedoch auch Ausnahmen, sowie einige materialabhängige Besonderheiten, die Sie beachten sollten. In diesem Artikel erfahren Sie hierzu alle Einzelheiten. Wir verraten Ihnen, mit welchen Vorbereitungen und einfachen Tricks Sie Ihr Gartenmobiliar auch über den Winter hinweg zuverlässig instand halten.

Gartenmöbel im Winterquartier überwintern

Die meisten Outdoor-Möbel bestehen aus Holz, Metall oder Polyrattan. Da jedes dieser Materialien andere Eigenschaften besitzt, sollten Gartenmöbel unter Berücksichtigung dieser Eigenschaften unterschiedlich gelagert werden. Zuvor sollten aber grundsätzlich alle Möbel für die Überwinterung vorbereitet werden.

1. Was sollte vor der Einlagerung erledigt werden?

Unabhängig davon, ob Sie Ihr Gartenmobiliar im Winter lagern oder nutzen möchten, sollten vor Beginn der kalten Jahreszeit drei To-Dos stets eingeplant werden:

  • Sie sollten das Mobiliar gründlich reinigen.
  • Sie sollten das Mobiliar materialspezifisch pflegen.
  • Sie sollten das Mobiliar gegebenenfalls reparieren.

Auf diese Weise stellen Sie sicher, dass Sie im Frühling keine unangenehmen Überraschungen erleben, wie beispielsweise durch die Kälte verhärtete Flecken oder irreversible Materialschäden. Der Einsatz lohnt sich: Mit ein wenig Zuwendung und Pflege sind Ihre Gartenmöbel auch nach dem Winter noch genauso schön wie zuvor und sogleich wieder einsatzfähig.

Polyrattan-Geflecht wird mit einem feuchten Tuch gereinigt

Je nachdem aus welchem Material Ihr Mobiliar besteht, gilt es bei der Reinigung und Pflege unterschiedliche Dinge zu beachten. Besonders pflegeleicht sind Outdoor-Möbel aus Polyrattan. Hier genügt es die Möbel mit einem feuchten Tuch zu reinigen oder mit dem Gartenschlauch einmal abzuspritzen. Ähnlich unkompliziert sind Möbel aus rostfreiem Aluminium, aus feuerverzinktem Stahl oder Edelstahl. Auch sie lassen sich mit etwas Wasser und milder Seife leicht händisch reinigen. Geben Sie bei der Reinigung allerdings darauf Acht, die zumeist beschichtete Oberfläche der Metallmöbel nicht zu beschädigen. Verwenden Sie daher ausschließlich weiche Putzhelfer, sodass keine Kratzer entstehen. Bei Bedarf pflegen Sie die Scharniere Ihres Mobiliars außerdem mit etwas Silikonspray.

Gartenmobiliar aus Kunststoff ist im Vergleich zu vielen Metall- oder Holzmöbeln deutlich pflegeintensiver. Dieses effektiv zu reinigen, ist häufig gar nicht so leicht. Meist benötigen Sie hier spezielle Kunststoffreiniger oder Schmutzradierer.

Unser Tipp: Alternativ können Sie auch Essigwasser, Waschpulver, Backpulver oder Zahnpasta für die Entfernung von Flecken verwenden. Bei hartnäckigen Verschmutzungen hilft bei Kunststoffmöbeln allerdings meist nur noch ein Hochdruckreiniger.

Teak-Gartentisch wird mit einer Teak-Seife gereinigt

Möbel aus Holz sollten hingegen stets händisch gereinigt werden und niemals mit einem Hochdruckreiniger. Nutzen Sie hierbei vorzugsweise Naturseifen, die pflanzliche Öle enthalten. Diese reinigen das Holz nicht nur, sie wirken darüber hinaus rückfettend. Heimische Hölzer, wie Kiefer oder Lärche, sind besonders empfindlich und verwittern wenn sie unbehandelt bleiben. Teakholz lässt sich besonders effektiv mit einer Wurzelholzbürste reinigen. Schrubben Sie dabei in Faserrichtung um die Holzstruktur nicht zu beschädigen und verwenden Sie anschließend ein Teak- und Hartholzöl wenn Sie den satten Braunton des Holzes erhalten möchten. Verzichten Sie auf das Öl, erhalten Ihre Teakholz-Möbel nach einer Weile einen edlen Grauton, der bei vielen Teakholz-Fans ebenfalls sehr beliebt ist.

Geölte Möbelstücke sollten in jedem Fall regelmäßig eingeölt werden, am besten zweimal pro Saison. Sie haben hierbei die Wahl zwischen klaren und pigmentierten Ölen, je nachdem ob Sie eine bestimmte Färbung wünschen oder nicht.

Unser Tipp: Achten Sie bei farblosen Ölen darauf, dass sie einen UV-Schutz gewährleisten, da dies nicht standardmäßig der Fall ist. Das Teak-Öl von Kai Wiechmann verfügt über Farbpigmente und einen effektiven UV-Schutz.

Die Beschläge und Schrauben von Holzmöbeln, bestehen häufig aus edlem Messing. Möchten Sie verhindern, dass sich hier mit der Zeit eine grüne, rote oder bräunliche Patina bildet, empfiehlt es sich die Messingbeschläge mit einer Paste zu behandeln, die Sie aus folgenden Zutaten sehr einfach selbst herstellen können:

Do it yourself: Paste zur Vermeidung von Patina auf Messingbeschlägen
1 EL Mehl
1 EL Essig
1 EL Salz
Tragen Sie die Paste großzügig auf das Metall auf und lassen Sie es zirka eine Stunde lang einwirken. Waschen Sie die Paste anschließend ab und reiben Sie das Messing gründlich trocknen. Diese Behandlung ist allerdings rein optional, da die Patina das Messing der Beschläge und Schrauben nicht angreift sondern lediglich optisch verändert. Wichtiger ist es die Schrauben regelmässig nachzuziehen. Sonst können sich diese mit der Zeit lösen und schließlich im Gras verlorengehen.

Unser Tipp: Sollte Ihnen tatsächlich einmal eine Schraube abhanden kommen, kontaktieren Sie einfach Ihren Fachhändler. Da in Asien andere Gewindegrößen üblich sind als in Deutschland, werden Sie in einem gewöhnlichen Baumarkt womöglich keinen Ersatz für die verlorene Schraube finden. Gute Fachhändler stellen Ihnen Ersatzschrauben hingegen zur Verfügung. Bei Kai Wiechmann werden Sie vielleicht hier fündig. Andernfalls können Sie gerne auch indivudell anfragen.

Neben dem Mobiliar, sollten Sie auch Ihre Auflagen vor dem Winter einmal gründlich säubern. Auf diese Weise verhindern Sie, dass sich Schmutz und Gerüche darin festsetzen. Einige Auflagen können Sie per Hand oder sogar in der Waschmaschine waschen, andere müssen in die Reinigung. Von der Benutzung eines Trockners raten wir unbedingt ab, da sich die Auflage verziehen und ihre Form verlieren kann. Lassen Sie Ihre Auflagen stattdessen lufttrocknen, stellen Sie dabei aber sicher, dass die Auflagen zu hundert Prozent trocken sind, bevor Sie diese zur Aufbewahrung in einem Beutel oder einer Truhe verstauen. Sonst besteht die Gefahr, dass sie schimmeln.

2. Welche Orte dienen als geeignete Winterquartiere?

Sowohl ein Gartenhaus als auch ein Kellerraum, ein Schuppen, ein Dachboden oder eine Garage können potenziell als Winterquartier für Ihre Gartenmöbel dienen. Entscheidend ist, dass der von Ihnen gewählte Lageraum folgende Eigenschaften aufweist:

  • Der Lagerraum ist trocken.
  • Er ist frostfrei aber nicht zu stark beheizt.
  • Er ist gut belüftet.
  • Das Mobiliar ist darin vor UV-Strahlen möglichst geschützt.

Insbesondere Outdoor-Möbel aus Fichten-, Lärchen-, Kiefern- oder Eichenholz sollten in einem Lagerraum überwintern, da sie für Schimmel und Schädlingsbefall anfällig sind. Zwar gibt es die Möglichkeit sie mit einer Imprägnierung oder Lackierung wetterfest zu machen, die Lagerung in einem Innenraum ist im Vergleich dazu aber deutlich sicherer.

Unser Tipp: Achten Sie darauf, dass der Lagerraum nicht zu stark beheizt ist, da dies zu Rissen im Holz und somit zu einer Beschädigung des Mobiliars führen kann. Sehr wichtig ist außerdem, dass die Möbel vor der Einlagerung vollständig getrocknet sind. Nur so kann Schimmelbildung effektiv vermieden werden.

Gartenhaus im Winter als Winterquartier für Gartenmöbel

Auch Möbel aus Kunststoff sollten in der kalten Jahreszeit vorzugsweise drinnen gelagert werden. Eine Ausnahme bilden hochwertige Möbel aus Polyrattan, welche für ihre Witterungsbeständigkeit bekannt sind. Die Versprödungstemperatur hochwertiger Polyrattan-Möbel liegt bei minus 50 °C, sodass Sie hier von einer Überwinterung in einem Lagerraum absehen können und eine Schutzhülle vollkommen ausreicht.

Geölten Holzmöbeln aus robustem Hartholz (zum Beispiel Teak, Robinie oder Eukalyptus) genügt als Winterquartier eine Überdachung, beispielsweise ein Unterstand oder ein Balkon, alternativ auch eine Wetterschutzhaube. Gartenmöbel aus unbehandeltem Hartholz kommen sogar völlig ohne Witterungsschutz aus. Ihre geölten Möbelstücke können Sie der Witterung ebenfalls problemlos aussetzen, hier müssen Sie lediglich damit rechnen, dass sich das Öl im Laufe der Zeit auswäscht. Der hohe Anteil ätherischer Öle im Tropenholz, sowie seine besonders hohe Dichte, sorgen für eine sehr große Widerstandsfähigkeit von aus Tropenholz gearbeiteten Outdoor-Möbeln.

3. Schutzhüllen – eine Alternative zum Winterquartier

Sollten Sie über kein Winterquartier verfügen, sind Schutzhüllen für Gartenmobiliar aus heimischen Holzarten unverzichtbar. Im Online Shop von Kai Wiechmann erhalten Sie Abdeckungen in vielen verschiedenen Größen. Des Weiteren sind Maßanfertigungen auf Anfrage möglich. Wählen Sie für Ihr Mobiliar eine atmungsaktive Abdeckhaube oder sorgen Sie mit gut platzierten Abstandhaltern für ausreichend Luftzirkulation. Auf keinen Fall dürfen die Möbel luftdicht verpackt werden. Ist Ihre Schutzhülle nicht atmungsaktiv, sollte sie das Mobiliar darunter so wenig wie möglich berühren, um Feuchtigkeit und Stockflecken zu verhindern. Entstehen trotzdem einmal Stockflecken, sollten Sie diese umgehend mit Schleifpapier entfernen, um eine Pilzbildung zu vermeiden.

Abdeckhauben von Kai Wiechmann in drei verschiedenen Farben: Grau, Grün und Beige

Unser Tipp: Auch auf Ablagen können Stockflecken entstehen. Diese entfernen Sie, indem Sie die Ablagen entweder 24 Stunden lang in Buttermilch einweichen, oder indem Sie die Ablagen mit Zitronensaft beträufeln, hiernach mit Salz bedecken und sie eine Zeit lang in die Sonne legen. Wenn Sie anschließend alles mit lauwarmem Wasser abgespült haben, sind die Stockflecken in der Regel wieder verschwunden. Sollten Ihre Ablagen nach der Einlagerung keine Stockflecken aufweisen, dafür aber modrig riechen, können Sie diese mit Essigwasser einsprühen, um den unangenehmen Geruch zu entfernen.

Im Winter sollten Sie Ihre Auflagen in schmutzabweisenden Säcken oder in Vakuumbeuteln verpacken und vorzugsweise im Haus lagern. Gehen Sie außerdem stets sicher, dass die Ablagen vor Feuchtigkeit geschützt sind.

Gartenmöbel auch im Winter nutzen?

Während Gartenmobiliar aus heimischen Weichhölzern vorzugsweise in einem Lagerraum überwintern oder – falls die Lagerung in einem Innenraum nicht möglich ist – unbedingt imprägniert werden sollten, können Outdoor-Möbel aus Teakholz, Akazie und Eukalyptus ganzjährig im Garten verbleiben und risikofrei genutzt werden. Selbiges gilt für viele Metallmöbel, sowie für hochwertige Möbel aus Polyrattan. Sowohl Gartenmöbel aus natürlichem Rattan, als auch günstiges Kunststoffmobiliar sind für eine folgenlose Winternutzung hingegen ungeeignet.

1. Outdoor-Möbel winterfest machen – worauf es dabei ankommt

Viele Gartenliebhaber befürchten, Ihre Gartenmöbel winterfest zu machen, bedeute einen großen Arbeitsaufwand. Dies ist in der Regel jedoch nicht der Fall. Im Folgenden erläutern wir Ihnen, wie Sie Ihr Gartenmobiliar - je nach Materialbeschaffenheit - optimal auf den Winter vorbereiten können.

2. Holzmöbel winterfest machen

Teakholz-Möbel benötigen, abgesehen von einer gründlichen Reinigung, keine besondere Vorbereitung auf den Winter. Diese Hartholzmöbel sind extrem unempfindlich und daher völlig unkompliziert. Sie trotzen jeder Witterung und nehmen selbst bei Frost keinen Schaden. Nur sehr selten kommt es zu Verformungen oder Rissbildungen im Holz. Achten Sie bei der Reinigung darauf in Faserrichtung zu schrubben und verwenden Sie natürliche Seifen mit pflanzlichen Ölen um die Holzstruktur zu schonen und die Elastizität des Holzes zu fördern. Darüber hinaus ist keine weitere Pflege nötig. Lediglich wenn Sie den Braunton Ihres Mobiliars erhalten möchten, sollten Sie es vor dem Winter noch einmal einölen und – nach dem Trocknen – mit einer atmungsaktiven Schutzhülle abdecken. Auf diese Weise schützen Sie Ihre Gartenmöbel auch vor Verschmutzungen.

Gartenmöbel aus Teakholz im Schnee

Besitzen Sie Gartenmöbel aus Lärchen-, Fichten- oder Kiefernholz und möchten diese im Winter draußen nutzen, dann sollten Sie Ihr Mobiliar vor Beginn der kalten Jahreszeit unbedingt imprägnieren oder mithilfe einer entsprechenden Lackierung wetterfest machen. Bestenfalls sollten diese Gartenmöbel jedoch drinnen überwintern, um Schimmelbildung und Pilzbefall zuverlässig zu verhindern. Eichenholz ist im Vergleich zu anderen heimischen Holzarten etwas robuster, für den ganzjährigen Gartengebrauch ist es aber ebenfalls ungeeignet.

3. Rattan-Möbel winterfest machen

Rattan-Gartenmöbel sind aufgrund Ihres eleganten und hochpreisigen Erscheinungsbildes seit einigen Jahren im Trend. Für eine Lagerung im Winter, sind Rattan-Möbel jedoch recht unpraktisch, da sie sich nicht zusammenklappen lassen und daher viel Platz benötigen. Verfügen Sie nicht über ausreichend Stauraum, müssen Sie die Gartenmöbel auch im Winter draußen lagern, was in diesem Fall von Nachteil ist.
Rattan-Möbel sind für eine Nutzung im Winter kaum geeignet. Sie müssen zuverlässig vor Nässe geschützt werden, da das feine Holz, aus dem sie bestehen, sonst fault. Kälte macht den Rattan-Möbeln weniger aus, weshalb sie auch in kühlen Innenräumen problemlos gelagert werden können, aber Nässe sollte unbedingt verhindert werden.

Unser Tipp: Bleibt Ihnen keine andere Wahl, als Ihre Gartenmöbel aus Rattan draußen zu lagern, decken Sie Ihr Mobiliar unbedingt mit einer atmungsaktiven Schutzhaube ab und stellen Sie es auf eine Folie, so dass auch von unten keine Feuchtigkeit in das Holz einziehen kann.

4. Gartenmöbel aus Kunststoff bzw. Polyrattan winterfest machen

Polyrattan-Loungemöbel im Schnee

Wie zuvor bereits erwähnt, sind Gartenmöbel aus Kunststoff für eine Nutzung im Winter eher ungeeignet. Nässe macht Kunststoff zwar nichts aus, aber bei Kälte wird das Material spröde und es entstehen Risse, die zu einer verstärkten Verschmutzung führen und die Stabilität des Mobiliars negativ beeinflussen. Anders sieht es aus bei Gartenmöbeln aus hochwertigem Polyrattan. Diese sind wesentlich widerstandsfähiger als Möbel aus gewöhnlichem Kunststoff und halten in der Regel selbst Frost stand. Wer jedoch ganz sicher gehen will, dass keine Risse in den Kunststofffasern entstehen und das Mobiliar den Winter vollkommen unbeschädigt übersteht, der deckt auch Gartenmöbel aus Polyrattan wahlweise mit einer Wetterschutzhülle ab oder lagert sie in einem Innenraum.

5. Gartenmöbel aus Metall winterfest machen

Gartenmöbel aus rostfreiem Aluminium oder Edelstahl können ohne Probleme im Garten überwintern, denn Nässe und Temperaturschwankungen können diesen Materialien nichts anhaben. Hochwertige Outdoor-Möbel aus rostfreiem Aluminium oder Edelstahl sind folglich, ohne dass Sie spezielle Maßnahmen ergreifen müssten, uneingeschränkt witterungsbeständig. Häufig sind Metallmöbel allerdings beschichtet. Auch diese Gartenmöbel sind äußerst robust, solange die Beschichtung vollständig intakt ist. Bitte überprüfen Sie aber regelmäßig ob dies der Fall ist. Nur wenn die Beschichtung (z.B. pulverbeschichteter Stahl) unbeschädigt ist, können Sie Ihre Metallmöbel auch im Winter bedenkenlos draußen benutzen. Beachten Sie außerdem, ob auch das Holz dieselbe Witterungsbeständigkeit erfüllt, sollten Ihre Gartenmöbel aus einem Materialmix bestehen.

Erstellt am 20.11.2020

Häufige Fragen

  • 1 Was muss man vor der Einlagerung von Gartenmöbeln im Winter beachten?
    Wenn Outdoor-Möbel im Winter nicht zum Einsatz kommen, bietet sich die Aufbewahrung in einem Lagerraum (bei Holzmöbeln unbeheizt) oder unter einer atmungsaktiven Schutzhülle im Freien an. Vor der Einlagerung sollte das Gartenmobiliar dabei nicht nur materialspezifisch gereinigt und gepflegt, sondern auch auf Schäden geprüft bzw. repariert werden.
  • 2 Wo bewahrt man seine Gartenmöbel im Winter am besten auf?
    Das ideale Winterquartier für Outdoor-Möbel (vor allem aus Holz) bildet ein kühler und trockener Ort, der frostfrei, unbeheizt und vor UV-Strahlung geschützt ist. Infrage kommt dabei etwa ein gut belüfteter Kellerraum, Schuppen, Dachboden oder eine Garage. Wer keine Lagermöglichkeit zur Verfügung hat, kann auch auf eine atmungsaktive Schutzhaube oder konventionelle Hülle mit gut platzierten Abstandshaltern zurückgreifen, um seine Gartenmöbel während der kalten Jahreszeit zu schützen.
  • 3 Welche Gartenmöbel können im Winter draußen bleiben?
    Die meisten Gartenmöbel sind aus witterungsbeständigen Materialien hergestellt und können theoretisch das ganze Jahr über draußen bleiben. Dennoch sind einige Outdoor-Möbel robuster und pflegeleichter, wenn es um die Überwinterung im Außenbereich geht. Dazu gehören vor allem unbehandelte Hartholzmöbel (z.B. aus Teak und Robinie) sowie hochwertige Polyrattan-Möbel, die einer Temperatur von minus 50 Grad Celsius ohne Versprödung standhalten.
  • 4 Wie macht man seine Gartenmöbel winterfest?
    Nur wenige Gartenmöbel müssen imprägniert oder anderweitig behandelt werden, um draußen überwintern zu können. Besondere Vorsicht ist allerdings bei Weichholz-, Rattan- und einfachen Kunststoffmöbeln geboten, da sie anfälliger gegenüber Schäden durch Kälte und Feuchtigkeit sind. Outdoor-Möbel aus Metall oder Aluminium sind hingegen uneingeschränkt wetterfest, sollten jedoch regelmäßig auf die Intaktheit ihrer Beschichtung überprüft werden.
Für Sie verfasst von Philipp Beichl
Sie haben weitere Fragen? Kontaktieren Sie mich gerne:
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