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Gartentrends 2021

So gärtnern wir in der kommenden Saison

Worauf kommt es bei den Gartentrends 2021 an?

Erholung nach getaner Gartenarbeit

Der Garten war schon immer ein Zufluchtsort. Doch bei allem, was momentan auf der Welt vor sich geht, bewahrheitet sich diese Aussage heute mehr denn je und das Gärtnern erlebt eine regelrechte Renaissance.

Ein bisschen mehr Grün tut der Seele einfach gut, weshalb auch das Jahr 2021 ganz im Zeichen des Gartens und Gärtners stehen wird.

Egal ob Indoor Gardening, Urban Gardening oder Gärtnern im großzügigen Außenbereich: je mehr Ecken grünen und blühen, desto besser.

Bei den diesjährigen Gartentrends stehen drei große Einflüsse im Vordergrund: Nachhaltigkeit, Natürlichkeit und Erholung zuhause.

Diese drei Themen spiegeln sich praktisch in jedem der Gartentrends 2021 wieder und beeinflussen, wie in diesem Jahr gegärtnert wird. Welche Trends sich konkret anbahnen, nehmen wir für Sie nachfolgend genauer unter die Lupe.

Welche Arten von Gärten liegen in der kommenden Saison im Trend?

Einer der schönsten Aspekte an einem Garten ist, dass er sich immer wieder umgestalten lässt. Die regelmäßige Gartenarbeit hat durchaus etwas Meditatives und das Ergebnis macht einfach stolz. Wenn Ihr Garten dieses Jahr eine Auffrischungskur braucht, könnten Sie folgende Gartentrends interessieren.

1. Der Selbstversorgergarten

Selbstversorgergärten stehen in der kommenden Gartensaison hoch im Kurs. Die turbulenten Zeiten und der überwiegende Aufenthalt zuhause machen das Thema Selbstversorgung zu einem der diesjährigen Gartentrends.

Reiche Gemüseernte

In vielen Haushalten wird derzeit so viel frisch gekocht wie noch nie. Umso schöner ist es, wenn man frische Zutaten aus dem eigenen Garten dafür nutzen kann. Ob Gemüse oder Kräuter, vieles lässt sich auch mit wenig Platz und Erfahrung anbauen. Nachfolgend haben wir Ihnen unsere Empfehlungen aufgelistet:

Kübel und andere Pflanzbehälter verwenden

Pflanzkübel, Balkonkästen und co. eignen sich hervorragend zum Anbau von Kräutern, Tomaten und vielen anderen Gemüsesorten. Gleichzeitig verwandeln sie Balkone, Terrassen, Treppen und sonstige betonierte Flächen auf simple Weise in blühende Landschaften.

Praktische Aufhängung für Nutz- und Zierpflanzen

Vertikale Flächen ausnutzen

Wer nur wenig Platz oder in bestimmten Ecken kaum Sonne zur Verfügung hat, kann die diesjährigen Gartentrends in Form eines hängenden Selbstversorgergartens umsetzen.

Für vertikale Gärten sind vor allem Salatsorten, Kresse, Kräuter und Radieschen geeignet, da sie mit wenig Platz wunderbar auskommen.

Der Vorteil vertikaler Gärten besteht darin, dass die Ernte nicht lange auf sich warten lässt, da die Pflanzen beste Bedingungen vorfinden und nie Bodenfrost droht.

Zierbeete mit Nutzpflanzen ergänzen

Anstatt einjährige Blumen zu pflanzen lassen sich die Zierbeete ebenso gut mit Nutzpflanzen befüllen. Setzen Sie einen der Gartentrends dieses Jahr um, indem Sie Gemüse oder Kräuter zwischen mehrjährige Büsche und Stauden pflanzen. Achten Sie dabei darauf, dass die Nutzpflanzen genug Licht und Nährstoffe abbekommen.

Stark zehrende Bestandspflanzen mit einem großen Wurzelwerk sind nicht die beste Gesellschaft für Gemüse, weshalb Sie in solchen Fällen lieber auf die Beetränder ausweichen sollten. Dort gibt es genügend Sonne und Sie können die Ränder kontrollierter wässern und düngen.

Hochbeete aufstellen

Ein Hochbeet aufzustellen macht etwas mehr Arbeit, dafür werden Sie mit einer reichen Ernte über mehrere Jahre belohnt. Hochbeete wirken wie ein Turbo für Ihren Gemüsegarten, denn dank der erhöhten Lage droht den jungen Pflanzen kein Frost. Zusätzlich sorgt der ständige Zersetzungsprozess im Hochbeet für Wärme und reichlich Nährstoffe.

Welche Vorteile bietet ein Hochbeet?

+ Die Temperatur im Hochbeet ist bis zu fünf Grad höher als am Boden. Verantwortlich dafür sind die Höhe, die Dämmung und der Verrottungsprozess.
+ Im Hochbeet gedeihen Pflanzen schneller und tendenziell prächtiger.
+ Die Anbausaison im Hochbeet startet früher und dauert länger.
+ Im Vergleich zum Garten gibt es in einem Hochbeet zwei- bis dreimal so viel Ernteertrag.
+ Das Hochbeet ist weniger anfällig für Schädlinge. Gelangen Schnecken und co. doch hinein, können sie einfacher entdeckt und bekämpft werden.
+ Hochbeete sind aufgrund der Arbeitshöhe zwischen 70 und 100 Zentimetern rückenschonend.
+ Ein Hochbeet kann überall stehen, sei es auf Beton, auf sandigem Boden oder dort, wo die Sonne nie zur Erde reicht. Durch ein Hochbeet bringen solche unproduktiven Ecken Ernteerträge und sehen optisch schöner aus.

Nutzen Sie das Hochbeet vor allem für Pflanzen, die auf kleinem Raum große Erträge bringen. Dazu zählen etwa Tomaten, Gurken und Erbsen. Auch Kürbis, Paprika und Zucchini sind geeignete Kandidaten für die Anpflanzung im Hochbeet.

2. Der Naturgarten

Vergessen Sie akkurates Beschneiden oder ständiges Mähen und lassen Sie in dieser Gartensaison der Natur mehr Freiraum. Damit liegen Sie voll im Trend, denn einer der Gartentrends dieses Jahr heißt "Naturgärten".

Ein Naturgarten, wie zum Beispiel ein Wassergarten oder ein Vogelgarten, verwandelt eine gewöhnliche Rasenfläche in ein wahres Paradies, in dem Sie viele Vögel und Insekten begrüßen und beobachten können.

Zu einem tierfreundlichen Naturgarten gehören wilde Ecken, in denen nicht alles akkurat gepflegt ist, damit sich allerlei Getier von Insekten bis zu Igeln verstecken und vermehren kann. Außerdem sollten Sie blühende Pflanzen mit offenen Blüten bevorzugen, die Bestäuber wie Bienen und Schmetterlinge anlocken. Schließlich gilt es unbedingt auf chemische Pestizide und den Einsatz von Laubbläsern zu verzichten, da beide für Insekten tödlich sein können.

Für einen Vogelgarten ergänzen Sie Ihre Grünfläche um Futter-, Trink- und Badestellen, Nistplätze sowie Vogelfuttersträucher, Vogelschutzhecken und andere Versteckmöglichkeiten.

Teich als zentrales Gartenelement

Vögel sind Fluchttiere und fliegen offene Flächen ungern an, da sie ohne Versteckmöglichkeiten leicht zur Beute von Katzen oder Greifvögeln werden können.

Je stärker die offene Rasenfläche reduziert wird, desto einladender wirkt Ihr Garten auf Amseln, Meisen und co.

Ein Wassergarten ist nicht nur für Vögel und andere Tiere sinnvoll, sondern hat auch auf uns Menschen eine erholsame Wirkung.

Um dieses Jahr einen der Gartentrends umzusetzen, müssen Sie nicht unbedingt einen ganzen (Schwimm-)Teich anlegen. Auch ein Wasserlauf oder ein Brunnen bringen Abwechslung und beruhigendes Plätschern in Ihren Garten.

3. Der Indoor-Garten

Längst nicht jeder besitzt einen Außengarten, weshalb Indoor-Gärten zu den größten Gartentrends im Jahr 2021 gehören. Zimmerpflanzen haben sich zwar schon immer großer Beliebtheit erfreut. Dieses Jahr stehen Sie jedoch aufgrund von Homeoffice und mehr Zeit daheim besonders hoch im Kurs, da sie die Wohnräume noch ansprechender aussehen lassen.

Anstelle einzelner Topfpflanzen können Sie sich mit einem Indoor-Garten die Natur ins Haus holen und sogar Gemüse anbauen. Mithilfe turmförmiger, hydroponischer Systeme lassen sich beispielsweise Salat- und Kräutersorten ziehen, während Hydrokulturen komplett ohne Erde auskommen.

Auch ein Kräutergarten auf der Fensterbank, vertikale Indoor-Gärten oder Zwergobstbäumchen im Kübel sorgen in dieser Saison für Gartenflair in den eigenen vier Wänden. Indoor-Gärtnern entspannt nicht nur, sondern kann Ihnen auch das ganze Jahr hindurch eine satte Ernte bescheren.

Unser Tipp: Wenn Sie sich Sorgen machen, dass Sie im Alltag keine Zeit zum Indoor-Gärtnern haben und vielleicht das Gießen vergessen, gibt es eine clevere Lösung. Installieren Sie eine Tropfbewässerung, die mittels Kapillarkräften Wasser aus einem Behälter über einen Tonkegel in die Erde befördert und Ihre Topfpflanzen nie durstig werden lässt.

Wählen Sie dabei einen möglichst großen Behälter, damit Sie ihn nur alle paar Wochen auffüllen müssen und sich über einen der diesjährigen Gartentrends freuen können.

4. Der Stadtgarten

Einer Studie zufolge machten Stadtbewohner im Jahr 2019 rund 77 Prozent aller Menschen in Deutschland aus. Daher erscheint es nicht verwunderlich, dass das sogenannte Urban Gardening boomt und immer mehr Stadtgärten entstehen lässt.

Hobbygärtner setzen dabei einen der interessantesten Gartentrends 2021 unterschiedlich um: Sie nutzen Baumscheiben von Straßenbäumen, verwilderte Ecken und brach liegende Flächen, um ein bisschen zu gärtnern. Vielerorts entstehen auch Gemeinschaftsgärten, bei denen sich mehrere Stadtbewohner eine Parzelle teilen oder eigene Beete pflegen.

Gemüseernte im städtischen Gemeinschaftsgarten

Wer das Glück hat und einen eigenen Außengarten in der Stadt besitzt, steht oft vor dem Problem, dass der Garten eher klein ist. Doch auch aus einer geringen Fläche lässt sich viel machen: Versuchen Sie mit der Bepflanzung und Gestaltung den vorhandenen Raum größer erscheinen zu lassen, indem Sie auf eine reine Grasfläche verzichten.

Teilen Sie den kleinen Garten stattdessen in unterschiedliche Zonen auf und arbeiten Sie mit üppiger Begrünung, die das Auge in die Ferne lenkt. Legen Sie Zonen und Wege diagonal oder geschwungen an, damit der kleine Garten größer wirkt. Auf diese Weise können Sie einen der Gartentrends 2021 ideal auf dem eigenen Grundstück umsetzen.

5. Der reduzierte Garten

Eine Oase der Ruhe sind minimalistische Gärten, die sich bei der Gestaltung auf das Wesentliche konzentrieren. Bei den Gartentrends für das Jahr 2021 dominieren neutrale Farben und monochromatische Bepflanzungspläne. Vor allem graue Gärten und weiße Gärten liegen dabei im Trend.

Weiße Blumen und Blüten unterschiedlicher Größen schaffen eine minimalistische und dennoch spannende Gartenatmosphäre. Grau gestrichene Möbel und Sichtschutzwände sowie gleichfarbige Dekoelemente lassen Ihren Garten wie den Außenbereich eines Spas im Urlaub wirken.

Welche Materialien sind bei Gartenmöbeln 2021 besonders gefragt?

Das Thema Outdoor Living hat im vergangenen Jahr eine unglaubliche Dynamik entwickelt und darf auch in den Gartentrends 2021 nicht fehlen. Vielerorts wird der "Wohnbereich im Garten" in diesem Jahr so richtig aufgehübscht. Neue Möbel, Outdoor-Teppiche und Dekoelemente schaffen bei schönem Wetter einen fließenden Übergang vom Wohnzimmer in den Garten.

Ob stille Abende bei einem Glas Wein oder gesellige Treffen mit Freunden im Freien - hochwertige Gartenmöbel laden zum stundenlangen Verweilen ein. 

Nahansicht Teppichs Ava Farbe Fieldstone-GrauIn- und Outdoorteppich Ava in fieldstoneTeak Hochlehner Brighton PREMIUM TEAK QUALITÄTTeak Hochlehner BrightonAusverkauftTeak Fußhocker Brighton PREMIUM TEAK QUALITÄTTeak Fußhocker BrightonSonnenschirm Sunshine Luxus  ø 300 cm Moderne EdelstahlbeschlägeSonnenschirm Sunshine Style ø 300 cm

 

 

Laut den Gartentrends sind in diesem Jahr Naturfarben angesagt: Holztöne von dunkel bis hell sowie die Farben Weiß und Grau liegen besonders im Trend. Bei den Materialien punkten Gartenmöbel aus Holz, Polyrattan und gemischen Materialien.

Zu den Dauerbrennern gehören dabei nach wie vor Teakholzmöbel, da sie sehr pflegeleicht und langlebig sind. Von der Gartenliege, über Hochlehner bis zum Deckchair ist alles dabei, um ein behagliches Ambiente unter freiem Himmel zu schaffen.

Teak Bananenbank Varadero

Teak hat eine Beständigkeit von mehr als 25 Jahren, weshalb es der ideale Baustoff für robuste Outdoor-Möbel ist. Zudem entwickeln unbehandelte Gartenmöbel aus Teakholz eine von Kennern sehr geschätzte Patina, wenn sie regelmäßigem Niederschlag ausgesetzt sind. Die silbergraue Farbe sieht nicht nur edel aus, sondern schützt auch ideal vor Umwelteinflüssen, sodass keine spezielle Behandlung mit Öl oder Wachs erforderlich ist. 

Woran erkenne ich nachhaltige Gartenmöbel?

Wenn Sie einen oder mehrere der Gartentrends 2021 umsetzen und Ihren Garten in eine Entspannungsoase mit bequemen neuen Gartenmöbeln verwandeln möchten, gilt es nicht nur Kriterien wie Optik, Funktion und Preis zu beachten.

Auch das Thema Nachhaltigkeit sollte bei der Kaufentscheidung berücksichtigt werden. Ob Gartenmöbel nachhaltig hergestellt sind, können Sie mithilfe von drei Aspekten bestimmen.

Indonesian Legal Wood Label

Zertifizierungen

Nachhaltig erwirtschaftetes Holz können Sie an den Zertifikaten FSC und PEFC erkennen. Beide werden nur bei Einhaltung strenger Prinzipien der Nachhaltigkeit verliehen.

Bei Tropenhölzern wie Teak sollten Sie nach aussagekräftigen Siegeln wie dem "Indonesian Legal Wood Label" Ausschau halten, die eine staatlich kontrollierte Forstwirtschaft sowie die Einhaltung sozialökonomischer Standards garantieren.

Herkunft der Rohstoffe

Natürlich lassen sich durch den Transport verursachte Emissionen am besten vermeiden, wenn Sie Rohstoffen aus lokaler Herkunft (z.B. Eiche) den Vorzug geben. Dieses Prinzip lässt sich jedoch aufgrund der Standortbedingungen des jeweiligen Baumes nicht immer umsetzen.

Unser Tipp: Achten Sie darauf, dass das Holz für Ihre Gartenmöbel nicht aus einer Region stammt, die für eine problematische Abholzung bekannt ist (aktuelle Beispiele aus dem Jahr 2019 sind etwa Nigeria und Paraguay).

Kürzere Transportwege können sich außerdem durch eine geringere Haltbarkeit relativieren. So sind beispielsweise Weichhölzer wie Fichte und Lärche nicht annähernd so beständig wie Teak und Robinie, obwohl sie in Mitteleuropa angebaut werden.

Hochwertige Messingschrauben des Klappstuhls Brighton

Bauweise/Verarbeitung

Auch an der Bauweise lässt sich gut erkennen, ob es sich um ein Qualitätsprodukt handelt oder nicht. Hersteller, die nachhaltig erwirtschaftete Rohstoffe nutzen, gehen bei der Verarbeitung in aller Regel sorgsamer mit dem Material um.

Qualitativ minderwertige Gartenmöbel sind hingegen häufig unsauber verleimt und besitzen schmale Schraubverbindungen, die schnell rosten.

Hier kann sich der alte Spruch "Wer billig kauft, kauft doppelt" schnell bewahrheiten, weshalb die Investiton in höherpreise Outdoormöbel durchaus eine Überlegung wert ist.

Wie kann ich meinen Garten 2021 ökologischer gestalten?

Im Jahr 2021 spielen Nachhaltigkeit und Natürlichkeit bei den Gartentrends eine zentrale Rolle. Wenn auch Sie Ihren Garten umweltfreundlicher gestalten möchten, haben wir im Folgenden einige Ideen für den Einstieg gesammelt:

Alte Sorten anbauen

Wählen Sie bei der Bepflanzung vorrangig alte Sorten. Sie tragen meist ungefüllte Blüten und bieten unseren Bestäubern reichlich Nahrung. Moderne Züchtungen mit gefüllten Blüten können Bienen und Co. nicht anfliegen, weshalb Sie im Sinne der Artenvielfalt darauf verzichten sollten.

Ökologisch(er) gärtnern

Greifen Sie zu Bio-Dünger und ökologischem Pflanzenschutz. Oft gibt es auch bewährte Tricks aus Omas Zeiten, die gegen verschiedene Schädlinge helfen.

Brennessel als natürlicher Schädlingsbekämpfer

Bereiten Sie zum Beispiel einen Brennesselsud oder -tee zu, der Schnecken von Ihrem Gemüse fernhält und gleichzeitig als Dünger dient. Blattläusen können Sie mit Seife oder Kaffee zuleibe rücken, während Ameisen durch den Geruch von Zitronenschalen vertrieben werden.

Wasser sparen

Ein wichtiger Aspekt im nachhaltigen Garten ist das Einsparen von Wasser: Immer häufiger erleben wir lange Dürreperioden und sehr hohe Temperaturen im Sommer, sodass es auch in einigen Regionen Deutschlands zu Wasserknappheit kommt.

Im Sinne der Wasserkonservierung kann es daher von Vorteil sein, auf Pflanzen mit geringem Wasserbedarf zurückzugreifen. Diese müssen auch im Frühling und Sommer nicht jeden Tag gegossen werden, selbst wenn genug Wasser vorhanden ist. Pflanzen, die hingegen mehr Wasser benötigen, sollten an Stellen wachsen, an denen der Boden naturgemäß eher feucht bleibt.

Eigenen Kompost anlegen

Eingezäunte Komposthaufen

Ein eigener Kompost ist ungeachtet aktueller Gartentrends die ideale Ergänzung für jeden Garten. Zum einen können Sie Küchenabfälle leichter entsorgen und zum anderen wird dort reichhaltige Humuserde produziert.

Bis aus dem Biomüll tatsächlich nutzbare Erde wird, kann zwar einige Zeit vergehen. Doch wenn es soweit ist, können Sie den Kompost unter Ihre Pflanzen streuen oder im Hochbeet nutzen und ihnen damit eine frische Nährstoffdosis verabreichen.

Unser Tipp: Sichern Sie Ihren Kompost von unten, um mit den frischen Küchenabfällen keine Nagetiere anzulocken. In einigen Regionen machen sich auch Waschbären in den Gärten zu schaffen. Nutzen Sie in diesem Fall nach Möglichkeit einen verschließbaren Schnellkomposter.

Keine Monokulturen

Die Monokultur ist der Feind der Natur, was sowohl in der Landwirtschaft als auch im eigenen Garten gilt. Achten Sie darauf, nicht nur Rasen oder ausschließlich eine Art von Zierpflanzen (z.B. Rosen) im Garten zu haben, sondern eine reiche Vielfalt unterschiedlicher Gewächse anzupflanzen. Monokulturen sehen meist unnatürlich aus und bieten Vögeln und Insekten weder Futter- noch Versteckmöglichkeiten.

"Wilde Ecken" einplanen

Kennen Sie diese Gärten, in denen es nur Schotter und Beton gibt? Ein akkurat getrimmter Buchsbaum steht dort einsam und stellvertretend für die Natur.

Insektenhotel im Garten

In einer solchen Steinwüste herrscht kaum Leben, sodass eine naturnahe Gartengestaltung und Umsetzung der Prinzipien Nachhaltigkeit bzw. Natürlichkeit entsprechend der aktuellen Gartentrends anders aussehen sollte.

Damit es im Garten brummt, flattert, summt und zwitschert, muss ein reichhaltiges Angebot an Futter, Verstecken und Wasser vorhanden sein. Wählen Sie in Ihrem Garten bewusst einige Ecken aus, denen Sie kaum Beachtung schenken.

Zusätzlich können Sie ein Insektenhotel aufhängen und einen Stapel Felssteine oder Holz aufschichten. Insekten und andere Tiere nutzen die Ritzen und Spalten, um sich auszuruhen oder ihre Jungen aufzuziehen.

Auch im Winter sollten diese wilden Ecken möglichst unberührt bleiben, da Insekten beispielsweise an verwelkten Pflanzenteilen überwintern.

Erstellt am 17.03.2021 - Aktualisiert am 30.08.2021

Häufige Fragen

  • 1 Welche Gartentrends können wir 2021 erwarten?
    In der kommenden Gartensaison gibt es viele Trends, die sich mit den Themen Nachhaltigkeit, Natürlichkeit und Erholung zuhause beschäftigen. Dazu gehören etwa die autarken Selbstversorgergärten, die praktischen Indoor-Gärten oder die städtischen Gemeinschaftsgärten. Auch die Natur erobert sich ihr Reich in Form von Wasser- und Vogelgärten wieder zurück, wohingegen minimalistische Gärten einen reduzierten Kontrast durch neutrale Farben bieten.
  • 2 Welche Gartenmöbel liegen in der kommenden Saison voll im Trend?
    Gartenmöbel aus wetterfestem Polyrattan erfreuen sich im Jahr 2021 nach wie vor großer Beliebtheit. Wer einen besonderen Hingucker sucht, kann außerdem auf Outdoor-Möbel aus gemischten Materialien zurückgreifen. Besonders natürlich wirken hochwertige Holzmöbel für den Garten (z.B. aus Teak), die nicht nur edel aussehen, sondern auch extrem widerstandsfähig sind.
  • 3 Wie finde ich nachhaltige Gartenmöbel?
    Wenn Sie sich für nachhaltige Outdoor-Möbel interessieren, sollten Sie beim Kauf sowohl auf die Herkunft als auch die Qualität der Rohstoffe achten. Gartenmöbel aus beständigem Holz (z.B. Eiche, Teak oder Robinie) sind sehr gut geeignet, da sie eine hohe Dauerhaftigkeit besitzen und wenig Pflegeaufwand erfordern. Handelt es sich um Holzmöbel mit einer staatlichen Zertifizierung wie dem “Indonesian Legal Wood Label” oder dem FSC-Siegel, können Sie sich zudem auf eine kontrollierte Forstwirtschaft sowie faire Arbeitsbedingungen verlassen.
  • 4 Was muss ich bei der ökologischen Gartengestaltung beachten?
    Eine ökologische Gartengestaltung gewinnt auch im Jahr 2021 immer mehr an Bedeutung. Wenn Sie aktiv zum Erhalt der Artenvielfalt beitragen möchten, sollten Sie auf chemische Pflanzenschutzmittel verzichten und versuchen, mehr alte Sorten anzubauen. Darüber hinaus können Sie einen eigenen Komposthaufen anlegen, ein Insektenhotel aufhängen oder einige Ecken Ihres Gartens bewusst verwildern lassen, um genug Lebensräume für Vögel und Insekten zu schaffen.

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