Erfahrungen & Bewertungen zu Kai Wiechmann
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Verantwortung

 

Kai Wiechmann möchte, dass dieser Planet auch noch für seine Kinder und Enkelkinder eine lebens- und liebenswerte Heimat bietet und ist so ein entschiedener Gegner einer rücksichtslosen Ausbeutung der Natur. Unsere Nachkommen werden den Preis für alles heute scheinbar Billige bezahlen müssen. Kai Wiechmann verfolgt daher die Unternehmensphilosophie „Qualität zuerst“, wobei Qualität nicht nur den Produkten gilt, sondern dem gesamten Herstellungsprozess.

 

Kai Wiechmann stellt sich seiner unternehmerischen Verantwortung hinsichtlich Ökologie, Nachhaltigkeit und humaner Arbeitsbedingungen. Er garantiert seinen Kunden, dass seine Teakholzmöbel nicht aus illegalem Einschlag stammen, sondern durchweg aus zertifiziertem Plantagenholz gefertigt sind (FSC-  oder Indonesian Legal Wood-Zertifikat). Er garantiert ferner, dass Teak ein nachhaltiger Rohstoff ist, sehr langlebig als verarbeitetes Möbelstück - eben kein Wegwerfprodukt - und zugleich problemlos recycelbar, anders als etwa Möbel aus Aluminium und Kunststoff. Im Vergleich zu letzteren haben Möbel aus Teak eine überaus positive Klimabilanz (CO 2) aufzuweisen.

 

Der Teakbaum (tectona grandis) ist ein schnell und geradlinig wachsender Laubbaum, der rund um den Globus in tropischem Klima gedeiht, er ist jedoch kein typischer Regenwaldbaum. Teak ist überaus begehrt dank der Summe seiner einmaligen Eigenschaften: seines natürlichen Ölgehalts, der für Wetterbeständigkeit sorgt, seiner verschiedenen natürlichen Holzfermente, die es weitgehend immun gegen Schädlings- und Pilzbefall machen. Da der Teakbaum bereits nach 20 bis 30  Jahren schlagreif ist, ähnlich wie in unseren Breiten die Fichte, eignet er sich hervorragend zur ökonomisch sinnvollen Plantagenwirtschaft.

 

Kai Wiechmann bezieht den Großteil seines Teakholzes aus Indonesien, hier vor allem aus Java. Dazu muss man wissen, dass es in Java historisch keine natürlichen Teakvorkommen gab. Vielmehr haben die Holländer während ihrer Kolonialherrschaft dort mit ersten Teakpflanzungen für den Schiffsbau begonnen. Inzwischen ist die gesamte Teak-Plantagenwirtschaft in Indonesien (geschätzt  auf 1 Million Hektar Fläche) unter die Aufsicht der staatlichen Behörde Perum Perhutani gestellt, deren Siegel Legal Wood nicht allein die Plantagenherkunft, sondern überdies sozialökonomische Standards garantiert: so darf das wertvolle Teak nicht als Rohholz exportiert, sondern muss im eigenen Land verarbeitet werden, was für den dauerhaften Erhalt einer großen Anzahl von relativ gut bezahlten Arbeitsplätzen im holzverarbeitenden Gewerbe sorgt. Da in diesem Sektor traditionell sehr viele Klein- und Familienbetriebe tätig sind, werden dadurch zugleich gewachsene Sozialstrukturen erhalten, wird der Landflucht entgegen gewirkt. Zudem können Kleinbauren die abgeernteten sowie die mit Jungbäumen neu bepflanzten Flächen zu beidseitigem Vorteil nutzen: Kleinbauern dürfen ohne eigenen Landbesitz dort Gemüse anbauen, die Plantagen-Böden profitieren dabei durch Nährstoffeintrag infolge der Bodenauflockerung und des Fruchtwechsels. Da Perum Perhutani überdies jeden Handel mit illegal geschlagenem Holz rigoros verfolgt und empfindlich bestraft, hat das Siegel Indonesian Legal Wood eine hohe Wertigkeit und Glaubwürdigkeit unter den verschiedenen Holz-Zertifikaten. 

 

Nicht alles Teakholz bezieht Kai Wiechmann aus Indonesien, ein Teil stammt aus brasilianischem Anbau, nicht jedoch – wie Kai Wiechmann ausdrücklich betont – aus dem Amazons Regenwald, sondern aus Mischwäldern der Hochebenen und aus dortigen Plantagen. Das von Kai Wiechmann verwendete, aus Brasilien stammende Teak trägt durchweg das vorbildliche FSC-Siegel, das der Satzung zufolge garantiert und fortlaufend kontrolliert, dass die Wälder schonend und umweltgerecht bewirtschaftet werden mit besonderer Rücksicht auf die dort beheimatete Flora und Fauna und die dort ansässigen Volksgruppen. FSC-zertifiziertes Holz muss also kein Plantagenholz sein, stammt aber garantiert nicht aus einem unkontrollierten, gar illegalen Einschlag. Wo Plantagenholz das FSC-Siegel trägt, gilt es der Wiederaufforstung der Plantagen und einem weitgehenden Verzicht auf Insektizide.