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Sonnenschirm mit cremeweißer Bespannung in einem freundlichen Garten

Sonnenschirme

So behalten Sie bei tiefstehender Sonne den Durchblick

Skizze eines antiken Sonnenschirms

Sie sind aus unseren Gärten und von unseren Balkonen nicht weg zu denken und weisen eine ewig lange Tradition auf. Sonnenschirme wurden Übermittlungen zufolge schon vor einigen Tausend Jahren im Alten Orient verwendet. Damals profitierten jedoch lediglich die Könige vom Luxus der praktischen Schattenspender, während die Lakaien diese zu tragen hatten. Ein Glück, dass sich Zeiten und Sitten ändern und einst königliche Privilegien heute jeder und jedem offen stehen.

Hinsichtlich der Materialien dürfte sich hingegen gar nicht viel verändert haben. Wie vor vielen Jahren auch, bestehen die Schirme aus einem stabilen Mast mit Streben, auf denen ein Stoff gespannt ist. Dabei dienen die Sonnenschirme längst nicht mehr der Repräsentation königlicher Würde, sondern ermöglichen uns ein komfortables Verweilen im Freien, selbst in sengender Mittagssonne.

Schützen Sie sich und Ihre Kinder!

Mittagssonne bei blauem Himmel

Noch wichtiger ist, dass die Schirme eine äußerst bedeutsame, gesundheitliche Funktion erfüllen. Wenngleich wir uns freuen, sobald sich die Sonne zeigt, müssen wir uns vor ihrer ultravioletten Strahlung schützen, um kein böses Erwachen in Form eines gefährlichen Sonnenbrandes oder Sonnenstichs zu erleben. Umso wichtiger wird dieser Schutz bei Familien mit Kindern. So wird die Gefahr oftmals unterschätzt und verkannt, dass immer mehr Menschen in Deutschland an Hautkrebs erkranken. Je mehr man sich der UV-Strahlung aussetzt (ganz gleich ob durch Sonne oder im Solarium), desto höher ist das Erkrankungsrisiko, erst recht im Kindesalter oder in der Jugend. Beruft man sich auf Zahlen der Techniker Krankenkasse, ist Hautkrebs die am häufigsten vorkommende Krebsart. Bei jeder dritten Krebserkrankung handelt es sich mittlerweile um Hautkrebs, auch wenn dieser in vielen Fällen heilbar ist.

Achten Sie in Anbetracht dieser Zahlen bei der Anschaffung eines neuen Sonnenschirms also unbedingt auf eine Bespannung mit ausreichendem Ultraviolet Protection Factor (UPF), vergleichbar mit dem in Deutschland bekannten Lichtschutzfaktor bei Sonnenschutzcremes. Der UPF gibt an, wie viel der gefährlichen UV-Strahlung durch die Schirmmembran dringen kann. Ein Sonnenschirm mit UPF 50+ lässt zum Beispiel weniger als ein Fünfzigstel der UV-Strahlung passieren. Die Zeit, welche man unter einem Sonnenschirm mit UPF 50 bedenkenlos verweilen kann, hängt schlussendlich von der individuellen Eigenschutzzeit ab, da unterschiedliche Hauttypen verschieden anfällig für UV-Strahlung sind. Die allgemeine Formel lautet:

Eigenschutzzeit x UPF = Zeit, welche man vor der Sonne geschützt ist.

Ein/e Mitteleuropäer/in mit durchschnittlicher Bräunung hat eine Eigenschutzzeit von 30 Minuten. Folglich kann er oder sie unter einem Sonnenschirm mit Lichtschutzfaktor 50 ganze 1.500 Minuten vor der Sonne geschützt verbringen (30 Minuten x UPF 50 = 1.500 Minuten). Im Übrigen kann man sich gar nicht früh genug um einen neuen Schirm bemühen: So werden insbesondere die UV-Strahlen der Frühlingssonne häufig unterschätzt, was einen schmerzhaften Sonnenbrand zur Folge haben kann.

Die richtige Schirmbespannung

Sie wissen nun, dass ein Sonnenschirm mit hohem UPF wichtig ist, da Sie andernfalls zwar im Schatten Ihres Schirmes sitzen, sich aber trotzdem durch die Sonne verbrennen können. Doch welche Bespannungsmaterialien sind von Bedeutung, um dem ultravioletten Licht vorzubeugen? Handelsübliche Schirme mit einer Baumwollbespannung kommen in der Regel auf einen UPF von weniger als 20. Es lohnt sich also, in einen Schirm mit qualitativ hochwertiger Bespannung aus Kunstfasern zu investieren und dabei auf einen hohen Schutzfaktor Wert zu legen, auch wenn Baumwolle manchmal eleganter wirkt. So ist Baumwolle nicht nur gegenüber UV-Licht, sondern auch Feuchtigkeit wesentlich anfälliger. Polyester dagegen ist witterungsbeständig und leicht zugleich.

Sonnenschirm mit warmer Beleuchtung

Während das Sonnenlicht für die menschliche Haut gefährlich werden kann, stellt es für das Material eine Belastungsprobe dar. Textile Stoffe können bei andauerndem Sonnenlicht verblassen, sodass sich gerade satte Farben unschön verändern. Folglich sollte neben dem UPF auf eine zufriedenstellende Lichtechtheit geachtet werden. Diese wird für gewöhnlich anhand einer DIN-Skala festgelegt. Hier garantiert der Wert 8 die beste Lichtechtheit, während bei 0 praktisch mit einem schnell ausbleichenden Sonnenschirm gerechnet werden muss. Bei der Auswahl eines hellen Schirmstoffes lässt sich dem Ausbleichen entgegenwirken, da sich in diesem Fall um kleine Nuancen veränderte Farben kaum niederschlagen. Ein weiterer Vorteil heller Farben ist, dass der Bereich unterhalb des Schirm im Vergleich zu einer dunklen Bespannung weniger schnell aufheizt. Gleichzeitig muss man damit rechnen, dass helle Schirmstoffe schneller verschmutzen. Dagegen ist ein Vorteil dunkler Stoffe, dass weniger Sonnenlicht durch den Sonnenschirm dringt, wodurch man beispielsweise beim Lesen eines Buches oder beim Mittagessen weniger stark geblendet wird. Hier ist allerdings nicht nur die Farbe des Schattenspenders, sondern auch die Reflexionsfähigkeit des Materials von Bedeutung. Neben der Sonne üben die in unseren Breitengraden nicht unüblichen Niederschläge Einfluss auf Sonnenschirme aus. Daher sollte Ihr Schirm mit einer Imprägnierung vor Wasser und Fäulnis geschützt sein.

Sonnenschirm Sunshine ø 300 cmSonnenschirm Sunshine ø 300 cmSonnenschirm Sunshine Luxus ø 350 cm Moderne EdelstahlbeschlägeSonnenschirm Sunshine Style ø 350 cmSchirm Sunshine Luxus ø 240 cm anthrazit Moderne EdelstahlbeschlägeSchirm Sunshine Style ø 240 cm anthrazitSchirmständer Granit rechteckig 45 kg mit RollenSchirmständer Granit rechteckig

Zur Schirmbespannung gehören selbstredend die Schirmstreben, auf welchen die Schirmbespannung aufliegt. Diese sollten so stabil sein, dass sie das Gewicht des Stoffes problemlos halten können und nicht brechen. Da Materialfehler jedoch niemals zu 100 % ausgeschlossen werden können, gilt es als besonderes Qualitätsmerkmal, wenn sich Schirmstreben einfach und unkompliziert austauschen lassen, wofür ein leichter Zugang zu den Verschraubungen notwendig ist. Und nicht nur die Streben selber, sondern auch die Verbindungen zwischen Streben und Schirmmembran sind von Bedeutung. Bei vielen hochklassigen Schirmen lässt sich die Bespannung mit wenigen Handgriffen abmontieren, um sie zu reinigen oder auszutauschen.

Heller Sonnenschirm in grünem Garten

Wer nicht nur zur Mittagssonne gerne Zeit im Garten verbringt, sollte hinsichtlich der Schirmstreben auf tiefstehendes Sonnenlicht vorbereitet sein. Dazu kann es sehr praktisch sein, wenn Sie die Schirmbespannung auf unterschiedliche Aufspannungslevel einstellen können. Manche Modelle können zusätzlich mit einem Volant aufwarten. Dieser Stoffüberhang ist stets eine Frage des persänlichen Geschmacks. Auf der einen Seite wird die tiefstehende Sonne länger geblockt, andererseits müssen Sie sich bei Wind auf störende Flattergeräusche einstellen.

Unser Tipp: Lassen Sie Ihren Sonnenschirm auch in späten Abendstunden aufgebaut. Am Schirm installierte Lichtquellen, wie beispielsweise bunte Lichterketten, erzeugen ein fantastisches Ambiente und laden selbst dann zum Verweilen im Garten sein, wenn es mal später werden sollte.

In Bezug auf die Beschaffenheit Ihres Sonnenschirms ist aber nicht nur das Schirmdach von Bedeutung.

Bauart Ihres Sonnenschirms

Wie so oft gilt auch bei den praktischen Schattenspendern, dass Langlebigkeit mit einem höheren Preis einhergeht, da haltbare Bestandteile hochwertiger verarbeitet werden müssen und aus besserem Material gefertigt sind. Legen Sie kein Augenmerk auf die Verarbeitung und Qualität, ist die Freude mit dem neuen Schirm nur von kurzer Dauer, bis der erste Defekt auftritt.

Rote Sonnenschirme auf Balkon

Nichtsdestotrotz gibt es genügend Spielraum für Ihren individuellen Geschmack. So ergeben sich bei der Auswahl des Materials für Mast und Gestell verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten. Hinsichtlich Stabilität und Witterungsbeständigkeit ist Aluminium ein geeignetes Material, um als Baustoff Ihres Sonnenschirmes zu dienen. Jedoch erzeugen meist nur Schirme aus Holz ihren unvergleichbaren Zauber eines klassischen Gartenmöbels. Je nach Geschmack finden Sie im Gartensortiment von Kai Wiechmann Schirme mit dunkelbraun-lasiertem Raminholzmast, welcher dem beliebten Landhausstil nacheifert, oder einem modernen, farblos-lasierten Raminholzmast, der in einem frischen, hellen Holzfarbton daherkommt. Ramin ist eine Holzart aus dem südostasiatischen Raum (bei Kai Wiechmann mit dem FSC-Zertifikat ausgezeichnet), welche durch ihre hohe Festigkeit besticht. Dadurch ist sie auch bei äußeren Einflüssen, wie starkem Wind, bruchsicher. Die Holzlasur schützt das Holz, das unbearbeitet eher nicht für den Außenbereich geeignet ist, vor Feuchtigkeit, Fäulnis und Schimmelbildung, sodass es sorgenlos im Garten oder auf dem Balkon verwendet werden kann.

Einen weiteren Aspekt hinsichtlich der Bauart stellt die Bedienung des Sonnenschirms dar. Bedenken Sie, dass Schirme, welche über einen Schiebemechanismus aufgespannt werden müssen, mühsam in der Handhabung sind, da alle Streben inklusive des Bespannungsmaterials mit Körperkraft entlang des Masts hochgeschoben werden müssen. Lassen Sie sich von einem einfachen Seilzug dabei helfen, das Gewicht beim Aufspannen zu tragen. Neben Modellen mit Seilzug sind zum Teil auch Schirme auf dem Markt, die mit einer Kurbel oder gar elektronisch aufgepannt werden.

Von der Tatsache abgesehen, dass nicht überall die baulichen Gegebenheiten vorhanden sind, eine Markise oder ein Sonnensegel einzurichten, haben Holzsonnenschirme einen sehr dekorativen Effekt. Dabei sollte Ihr Sonnenschirm aber nicht unverhältnismäßig groß sein, womit wir zur Thematik der Größe Ihres Schirmes kommen.

Nicht zu groß und nicht zu klein

Zuallererst stellt sich die Frage, wo Sie Ihren Sonnenschirm aufstellen möchten. Besitzen Sie eine große Terrasse? Soll der Schirm im Garten auf der Wiese stehen oder kommen Sie mit einem kompakten Balkon aus? Darauf abgestimmt sollte die Größe Ihres Schirmes sein. Ein Sonnenschirm mit einem Durchmesser von 300 cm eignet sich gut und gerne für eine Sitzgruppe mit vier Personen oder für zwei Liegen mit passendem Beistelltisch. Sollten Sie auch mal mehr Gäste begrüßen, könnte ein größeres Modell von Interesse sein. Bei einem Gartentisch, an dem sechs bis acht Personen Platz finden, bietet sich ein Schattenspender mit einem Durchmesser von 350 cm an.

Esstisch mit Schirmloch

Es gibt aber auch kleinere Sonnenschirme. So finden Sie im Hause Wiechmann Sonnenschirme mit einem Durchmesser von 240 cm, welche sich hervorragend zum Einsatz auf dem Balkon oder als mobiler Zweitschirm im Garten eignen. Äußerst praktisch: Der Sonnenschirm Sunshine ø 240 cm besitzt unter der Krone einen Knickmechanismus, sodass er sich geschickt gegen die tiefstehende Sonne stellen lässt. Grundsätzlich sollte bei Schirmen mit Knickmechanismus darauf geachtet werden, dass diese stabil sind. Gerade für größere Sonnenschirme stellt dieser Bereich eine Achillesferse dar.

Balkonbesitzer benötigen, verglichen zu Gartenbesitzern, ein größeres Maß an Kreativität und Einfallsreichtum, da die Gemütlichkeit eines großen Gartens auf wenige Quadratmeter Balkon komprimiert werden muss. Insbesondere auf einem Balkon sollte die Schirmgröße so gewählt werden, dass der Balkon nicht komplett verdunkelt wird. Empfehlenswert ist ein kleiner Schirm, welcher flexibel ausgerichtet werden kann. Beliebt bei Balkonbewohnern sind spezielle Balkonschirme, welche an der Wand montiert angebracht werden. Diese sind allerdings nicht unproblematisch, da sie aufwendig in der Anbringung sind und sich nicht umpositionieren lassen. Darüber hinaus benötigt man, sofern man in einem Mietverhältnis wohnt, eine Erlaubnis des Vermieters, da für eine solche Montage meist in die Hausfassade gebohrt werden muss.

Unser Tipp: Sichern Sie Ihren Balkonschirm unbedingt bei Wind ab. Ein sich lösender und herunterfallender Schirm kann zu ernsthaften Sach- und Personenschäden führen. Sofern Sie den Sonnenschirm gerade nicht nutzen, sollte er zugezogen werden, um bei einer Windböe keine Angriffsfläche zu bieten. Ein in die Schirmbespannung integrierter Windauslass schafft zusätzlich Abhilfe.

Nicht nur auf Balkonen ist die Gesamthöhe des Sonnenschirms von Bedeutung. Er sollte hoch genug sein, um problemlos unter ihm stehen zu können, jedoch nicht zu hoch, da der Schirm sonst anderweitig anstoßen und unproportioniert wirken könnte. Auch die Schließhöhe sollte so gestaltet sein, dass sich der Schirm bequem und ohne große körperliche Verrenkungen schließen lässt. Hier empfiehlt sich eine Schließhöhe von mindestens 80 cm.

Schirmsockel – Der sichere Stand

Einher mit der Schirmgröße geht zwangsläufig die Frage nach der sicheren Fixierung Ihres Schirms. Hierfür erfreuen sich Schirmsockel aus einem schweren, aber dennoch ansehnlichen Material großer Beliebtheit, um sicherzustellen, dass der Schirm auch bei Windböen nicht nachgibt. Grundsätzlich sollte der Schirmsockel stets auf die Größe und das Gewicht Ihres Schattenspenders abgestimmt sein. Schirmständer, welche direkt mit Schirmen verkauft werden, sind in der Regel weniger stabil und dazu optisch unansehnlich. Von PE-Ständern, welche mit Sand oder Wasser beschwert werden, sollte also eher abgeraten werden. Diese Artikel lassen sich jedoch hervorragend in den Urlaub mitnehmen. Achten Sie aber darauf, Schirme bei aufkommendem Unwetter aus solchen PE-Ständern zu entfernen, da die Verankerung bei billigen Modellen häufig zu wünschen übrig lässt, sodass Ihr Sonnenschirm schlimmstenfalls aus dem Sockel fliegen kann. Schirmständer aus einem robusten Material halten in der Regel deutlich zuverlässiger. Ein solches Material kann beispielsweise Gestein sein. Im Gartensortiment von Kai Wiechmann finden sich Schirmsockel aus Granitstein in unterschiedlichen Größen, Formen und Ausführungen, von runden Sockeln, welche 35 Kilogramm wiegen, bis hin zu rechteckigen Schirmständern, die 45 Kilogramm schwer sind. Aufgrund des hohen Gewichts sollte eine Vorrichtung zum Umpositionieren des Schirms im Ständer vorhanden sein. Während der runde, 35 Kilogramm schwere Schirmsockel zwei Eingriffe für die Finger vorweist, sind unter dem rechteckigen Schirmständer neben zwei Standfüßen auch zwei Rollen angebracht. Auf diese Weise kann der Ständer durch leichtes Anwinkeln umpositioniert werden, ohne dass Sie die gesamten 45 Kilogramm anheben müssen.

Unser Tipp: Passend zu den Teakmöbeln bietet Kai Wiechmann den rechteckigen Granitständer auch mit einer langlebigen Teakabdeckung an.

Insbesondere bei einer empfindlichen Terrassenoberfläche sollte darauf geachtet werden, wie sich Sonnenschirme samt Sockel umpositionieren lassen. Besitzen die Ständer keine Rollen, sollten Sie über die Anschaffung eines Rollbretts nachdenken, um den Boden durch Verschieben des Sockels nicht zu zerkratzen. Berücksichtigen Sie stets die Fixierung des Schirmes innerhalb des Ständers. Ist der Mast kleiner als der Durchmesser des Schirmhalters, trudelt er im Wind lose vor sich hin. Bei Kai Wiechmann wurde dem mit einer Metalllasche und zwei Stellschrauben, welche gegen die Lasche drücken, vorgebeugt, sodass auch kleinere Masten befestigt werden können, ohne dass der Holzmast durchbohrt werden muss.

Weniger empfehlenswert sind Sonnenschirme, welche in einem Gartentischloch verankert werden. Was zunächst praktisch klingt, wird insbesondere in unseren Breitengraden zum Problem. Die Sonne scheint niemals senkrecht von oben, sodass es immer einen Platz am Gartentisch geben wird, welcher nicht von dem Sonnenschirm abgedeckt werden kann. Es gibt allerdings Alternativen zum klassischen Schirmsockel: Gerade in der Gastronomie findet man des Öfteren Standkreuze, welche mit Bodenplatten beschwert sind oder Schirmständer, die im Boden verankert werden. Dafür bedarf es jedoch ein aufwendig ausgegrabenes Loch. Dass sich in diesem Fall der Sonnenschirm nicht mehr so einfach umpositionieren lässt, ist trivial. Ebenfalls weniger mobil, dafür aber tauglich für den heimischen Garten, sind sogenannte Bodenhülsen. Die im Wiechmann'schen Gartensortiment erhältliche Bodenhülse lässt sich mithilfe eines Eindrehstabs einfach in die Grasnarbe eindrehen.

Pflege? Nichts leichter als das

Verglichen zu hochwertigen Gartenmöbeln, machen Sonnenschirme – vom Zuziehen bei stürmischem Wetter abgesehen - praktisch keine Mühe. Möchten Sie Ihren Schirm vor Dreck und Witterungseinflüssen schützen, sollten Sie sich den Komfort einer Schutzhülle gönnen, wenn der Schirm nicht genutzt wird. Um Wettereinflüsse verlässlich abzuwehren, sollte die Membran mindestens wasserabweisend sein. Dafür empfiehlt sich ein PU-beschichtetes Textilgewebe. Dieser Stoff ist mit einer feinen Kunststoffschicht überzogen, sodass Wasser nicht durch die Membran dringt, das Gewebe aber trotzdem atmungsaktiv bleibt. Ein solches Material hat den Vorteil, dass Sie Ihren Sonnenschirm auch unter der Schutzhülle verstauen können, wenn er noch feucht ist. Dabei brauchen Sie keine Schimmelbildung zu befürchten. Darüber hinaus sollte Ihre Wetterschutzhülle waschbar sein, um den Dreck, den sie von dem Schirm fernhält, zu entfernen. Zum einfachen Überstülpen besitzen manche Schutzhüllen einen praktischen Führungsstab. All diese Vorzüge vereint die Komfort Schutzhülle (made in Germany) von Kai Wiechmann, welche zusätzlich UV-stabilisiert ist, damit die Farbe der Hülle nicht ausbleicht. Die Schutzhülle lässt sich schließlich mit einem Kordelzug festzurren und mit einem Reißverschluss verschließen. Sollte Ihnen das alles zu viel Schnickschnack sein, ist womöglich auch die einfache Schutzhülle aus Kunststoff eine valide Alternative. Bedenken Sie bei diesem Produkt lediglich, dass Ihr Sonnenschirm vollständig getrocknet sein muss, bevor er eingepackt werden kann.

Erstellt am 02.06.2020 - Aktualisiert am 18.02.2022

Häufige Fragen

  • 1 Was macht einen guten Sonnenschirm aus?

    Ein Sonnenschirm spendet nicht nur angenehmen Schatten, sondern schützt auch vor übermäßiger UV-Strahlung. Besonders Kinder und helle Hauttypen laufen bei unzureichendem Sonnenschutz schnell Gefahr zu verbrennen oder einen Sonnenstich zu erleiden. Achten Sie daher auf eine Schirmbespannung mit einem UPF von 50+ sowie einer hohen Lichtechtheit, damit die Schirmfarbe nicht so schnell verblasst.

  • 2 Wie groß muss ein Sonnenschirm sein?

    Der Durchmesser eines Sonnenschirms entscheidet darüber, wie groß sein Schattenwurf ist. Bei wenig Platz sind Schirm-Modelle mit einem Durchmesser von 240 cm oder kleiner ratsam, da sie wenig Stellfläche beanspruchen und die Terrasse nicht überfrachten. Möchten Sie hingegen einen Liegeplatz oder eine ganze Sitzgruppe beschatten, sollten Sie eine Schirmgröße von mindestens 300-350 cm wählen.

  • 3 Wie stellt man einen Sonnenschirm auf?

    Es gibt verschiedene Möglichkeiten, einen Sonnenschirm aufzustellen: neben dem klassischen Schirmsockel aus Naturstein (z.B. Granit) gehören Standkreuze und Bodenhülsen für den Rasen zu den geläufigsten Methoden. Mit Sand oder Wasser gefüllte PE-Ständer sind hingegen nicht zu empfehlen, da sie meist zu instabil sind und keinen kippfreien Stand ermöglichen.

  • 4 Worauf muss man bei der Reinigung und Pflege von Sonnenschirmen achten?

    Hochwertige Sonnenschirme verfügen häufig über eine abnehmbare Schirmbespannung, wodurch sie leicht zu reinigen sind. Wer es noch komfortabler haben möchte, kann seinen Gartenschirm in eine passende Abdeckung hüllen und so vor Feuchtigkeit und Schmutz bewahren. Neben der einfachen Plastikfolie gibt es Schirmhüllen aus einer atmungsaktiven Textilmembran, die einen zusätzlichen Schutz vor Stockflecken und Schimmel bieten.

Für Sie verfasst von Philipp Beichl
Sie haben weitere Fragen? Kontaktieren Sie mich gerne:
040 - 851 49 00 beichl@kai-wiechmann.com

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Kommentare (2)
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Verfasst: 13.05.2021 17:53 Uhr
Theo
Ich finden die Angaben und die Erklärungen sehr hilfreich. Vielen Dank
Verfasst: 10.02.2020 21:14 Uhr
Sabine Tr.
Sehr informativ, vielen Dank und freundliche Grüße
Erfahrungen & Bewertungen zu Kai Wiechmann