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Rosen richtig pflanzen, schneiden und düngen

Wie pflege ich Rosen?

Der Rosenratgeber Rosen pflanzen, schneiden und düngen

Wir bei Kai Wiechmann lieben schöne Dinge. Mit diesem Rosen-Ratgeber möchten wir die Gartenkunst und die vielfältige Rosenpracht wertschätzen. Natürlich nicht um der Rosen willen, sondern unserer selbst willen. Wir möchten mit Ihnen Wissensertes, Interessantes, Tipps und Tricks rund um das Thema Rosen - pflanzen, schneiden, düngen teilen. Wir hoffen, dass Ihnen diese Übersicht und die Umsetzung genau so viel Freude bereiten wird wie uns.

Rosen Kunst für Gartenliebhaber

 

"Wer die feinen Dinge des Lebens schätzt, liebt die schönen Dinge der Gartenbaukunst ebenso, wie er die Ergebnisse menschlichen Schaffens in den anderen Künsten schätzt. Die besondere Handschrift von Vibert oder Larcharme prägt ihre Arbeit ebenso, wie der Geist von Renoir, Arget oder Nijinsky deren Arbeit durchzieht."

– Brent C. Dickerson, The Old Rose Advisor, Vol. 1. –

Was sollten Sie über Rosengewächse wissen?

Zur Pflanzenfamilie der Rosengewächse (Rosaceae) gehören rund 3000 Arten. Neben den namensgebenden, als Zierpflanzen genutzten Rosen (Rosa) gehören auch viele bekannte Obstsorten wie Apfel, Birne, Brombeere, Erdbeere und Himbeere sowie das Steinobst mit Kirschen, Zwetschgen, Pflaumen, Mandeln und anderen.

Man unterscheidet grundsätzlich zwischen Wildrosen und Kulturrosen. Bereits in der Antike unterschied Theophrast zwischen kynosbatos, den „Wildrosen“ und rhódon, den Rosen mit gefüllten Blüten, den sogenannten „Kulturrosen“.

Der Unterschied liegt dabei verborgen in deren Herkunft und in deren Eigenschaften. Was ohne unser Zutun sich überlassen ist und in freier Natur wächst, wird im Allgemeinen als "wild" (ahd. wildi, ungezähmt, nicht veredelt und somit ungeregelt; alles, was unbeherrscht, fremd und sonderbar ist) bezeichnet.

Unterschied zwischen Wildrosen und Kulturrosen

 

1. Wildrosen und Kulturrosen

Wildrosen ist heute ein Sammelbegriff für Rosen, die ohne unser Zutun auskommen. Sie wachsen und gedeihen ohne unsere Pflege. Das entscheidende Merkmal ist jedoch, dass sie aus ihren Samen lebensfähige und im Kern artidentische Nachkommen hervorbringen. 

Kulturrosen sind repräsentative Arten und entstehen aus speziellen Kreuzungen und der Veredelung dieser Pflanzen. Es gibt sie auch dornenlos. Rosenzüchter haben es allerdings in den vergangenen 200 Jahren nicht geschafft, samenechte Rosenneulinge hervorzubringen. Auch heute noch können wir aus den Hagebutten unserer Kulturrosen, und es sind ca. 30.000 Rosensorten, keine sortengleichen Nachkkommen ziehen. Das ist der kleine, aber feine Unterschied, der uns von Mutter Natur trennt.

2. Alte Rosen und Moderne Rosen

Kulturrosen kann man dabei in “Alte Rosen” und “Moderne Rosen” unterteilen. Zu den "Alten Rosen", auch "Historische Rosen" genannt, zählen all jene, die aus der Zeit von vor 1867 - dem Entstehungsjahr der ersten Teehybride - stammen. Diese Rosen sind oft widerstandsfähiger, frosthärter und pflegeleichter als moderne Rosen. Zusätzlich haben sie oft auch einen intensiveren Duft. Viele alte Rosen-Sorten sind zwar nur einmal blühend, aber dafür ist ihre Blüte umso reicher und köstlicher. Allerdings: Nicht immer blühen diese Rosen bereits im ersten Jahr nach der Pflanzung.


Historische Rosenarten
- Alba-Rosen
- Damaszener-Rosen
- Portlandrosen
- Gallica-Rosen
- Zentifolien
- Moosrosen
- Chinarosen
- Noisetterosen
- Bourbonrosen

 

Zu den "Modernen Rosen" zählen Kulturrosen, welche in der Regel nach 1900 entstanden sind. Sie sind zumeist öfterblühend und werden in folgende Unterklassen eingeteilt:

Edelrose Rosé im Garten


Moderne Rosenklassen
- Edelrosen
- Strauchrosen
- Beetrosen
- Bodendeckerrosen
- Kletterrosen
- Rambler
- Zwergrosen
- Englische Rosen

3. Interessantes über Rosen aus aller Welt

  • Die Rose wird seit der griechischen Antike als „Königin der Blumen“ bezeichnet.
  • Rosen werden seit mehr als 2000 Jahren als Zierpflanzen gezüchtet.
  • Das aus den Kronblättern gewonnene Rosenöl ist ein wichtiger Grundstoff der Parfumindustrie.
  • Die Rose gilt als Metapher für das Weibliche, als Symbol für Liebe, Freude, Jugendfrische, Schönheit und Reichtum. 
  • Rosen waren in der Antike der Aphrodite, dem Eros und Dionysos geweiht. 
  • Bei den Germanen war die Rose die Blume der Freya. 
  • Die goldene Rose ist ein Christussymbol: Die goldene Farbe steht für die Auferstehung Jesu Christi, die Dornen für seine Passion. Rosen werden gerne als Grabschmuck genommen.
  • In der Freimaurerei steht das Symbol der Rose für Liebe, Licht und Leben.
  • Im Islam ist die Rose allgemein ein heiliges Symbol. Wie die Rosenblüte fünf Blütenblätter trägt, ruht auch der Islam auf fünf Säulen der Religionsausübung. 
  • Die weiße Rose gilt seit dem Altertum auch als Zeichen der Verschwiegenheit. Jemandem wurde etwas sub rosa („unter der Rose“), also unter dem Siegel der Verschwiegenheit, mitgeteilt. Darüber hinaus gilt die weiße Rose seit der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“ als Symbol gewaltfreier politischer Zivilcourage im Einsatz für humanistisch-demokratische Ideale.  
  • Die Tudor-Rose ist eine rote Rose mit weißer Mitte. Durch die Vereinigung der roten Rose des Hauses Lancaster mit der weißen des Hauses York steht sie heute noch für England und seinen politischen Frieden. 

Welche Rosenart ist die richtige für meinen Garten?

Rosenarten für den Garten


Die Vielfalt der Rosenarten ist riesig – gemein ist ihnen nur ihre Schönheit. Bei 30.000 Sorten kann die Wahl der richtigen Rose schon mal schwerfallen. Deshalb möchten wir Ihnen die schönsten und beliebtesten Rosenklassen vorstellen und Ihre Vorteile aufzeigen. So findet die richtige Rose den richtigen Garten. Weitere Inspirationen für Ihr Gartenbepflanzung finden Sie in unserem Blumenratgeber: Die Top 10 Gartenpflanzen für Frühling, Sommer, Herbst & Winter

Bevor wir allerdings die Rosen und Ihre Besonderheiten vorstellen, wollen wir noch einige wichtige Punkte bzw. Fragen klären. Mit diesen fünf Checkpunkten möchten wir Ihnen die Wahl etwas leichter machen:

 

1. Standort

2. Bodenbeschaffenheit

3. Gewünschte Größe

4. Farbe

5. Blühdauer

1. Was ist der richtige Standort für Rosen?

Luft und Licht - Rosen gehören zu den Sonnenanbetern, die pro Tag ca. 5-6 Sonnenstunden benötigen. Einige bestimmte Sorten blühen auch im Halbschatten. Standorte mit Stauwärme fördern allerdings den Schädlingsbefall und Krankheiten, wofür Rosen leider recht anfällig sind. Der beste Standort für Rosen ist weder zu heiß noch zu trocken oder gar zu nass. Die edlen Blumen mögen es nicht nur sonnig, sondern auch luftig. Achten Sie jedoch darauf, dass die Pflanzen vor starkem Wind aus Westen geschützt sind. Südost- oder Südwestlagen, in welcher die Luft moderat zirkuliert, sind optimal für eine schöne Rosenpracht. 

2. Was ist der richtige Boden für Rosen?

Durchlässig und lehmig-humos - Rosen bevorzugen durchlässige, tiefgründige Böden. In schwach saurem Boden mit einem pH-Wert von 6 bis 7 gedeihen sie sehr gut. Lehmböden gefallen ihnen, Staunässe in schweren Böden oder schlechte Nährstoffspeicher in sandigen Böden sind nicht geeignet. Jeder Boden lässt sich jedoch nachbessern und punktuell austauschen. Verdichteter Lehmboden lässt sich optimieren, indem Sie reichlich organisches Material in die oberste Erdschicht mischen. Reifer Kompost und Schreddergut sind dafür hervorragend geeignet. Zusätzlich können Sie groben Sand einarbeiten.

Unser Tipp: Eine Rose sollte nicht dort gepflanzt werden, wo bereits einmal eine Rose stand. Wenn Sie sich doch dafür entscheiden, dann empfehlen wir den Boden gründlich, ca. 50 cm tief, auszutauschen und mit neuen Nährstoffen anzureichern.

Edle Rosen im Vorgarten

 

3. Wie groß soll Ihr Rosenstrauch werden?

Rosen gibt es in allen erdenklichen Wuchsformen und Größen und für fast alle Gartensituationen. Über Strauchrosen, Beetrosen, Bodendeckerrosen, Kletterrosen bis hin zu Ramblerrosen und Stammrosen gibt es viele verschiedene Rosengruppen mit jeweils charakteristischen Wuchstypen. Damit Sie sich auch hier für die richtige Rose entscheiden, geben wir eine kleine Wuchsform-Übersicht:

Rosenart > Wuchsform und Größe
Beetrose > Sehr buschig und aufrecht; 50 bis 80 cm
Edelrose > Aufrechter bis straff-aufrechter, bis ca. 120 cm
Strauchrose > Aufrecht oder breitbuschig, bis zu 2 m 
Kletterrose > breitwachsend, 2-4 m
Bodendeckerrose > Breit- und flachbuschig, 20–50 cm

4. Welche Farbe soll Ihre Gartenrose haben?

Rosen gibt es heutzutage in allen erdenklichen Farben. Ihrer farblichen Gartenplanung sind demnach keine Grenzen gesetzt: von Weiß, Creme, Apricot, Gelb, Zartrosa, kräftigem Rosa über Pink, Rot, Dunkelrot, Purpur-Violett ist alles dabei. Nur blaue Rosen gibt es nicht. Denn Sorten mit von Natur aus reinblauen Blüten gibt es bislang noch nicht, auch wenn einige Sorten durchaus das Wort "Blau" im Namen tragen, beispielsweise "Rhapsody in Blue" oder "Veilchenblau". Vielleicht hat der ein oder andere beim Floristen schon einmal blaue Schnittrosen gesehen. Tatsächlich sind diese aber schlichtweg eingefärbt.

Die Farbwahl lässt sich leichter fällen, wenn man den Standort hierfür berücksichtigt. Pflanzen Sie die Rose im Beet, neben anderen bunten Blumen, wird Sie vor viel Grün platziert oder am Gartenzaun entlang?

Rosenarten und Farben

 

5. Wie oft soll Ihre Rose im Jahr blühen?

Grundsätzlich kann man Rosen in einmal- und öfterblühend einteilen:

Einmalblühend - Die ersten einmalblühenden Rosen zeigen ihre Pracht im Mai. Die Hauptblütezeit liegt jedoch im Juni und Juli. Bis zu fünf Wochen kommen wir dann in den Genuss der schönen Rosenblüten.

Öfterblühend - Die meisten öfterblühenden Rosen blühen ein erstes Mal im Juni/Juli und ein zweites Mal im August/September, teilweise bis in den Oktober hinein. Einige Sorten blühen kontinuierlich bis zum ersten Frost.

 

Rosenarten und ihre Eigenschaften

Historische Rose Bourbon Louise Odier

 Historische Rosen sind für Ihren starken Duft bekannt. Die meisten Historischen Rosen haben einen strauchigen Wuchs und dicht gefüllte Blüten. Je nach Sorte variiert die Wuchshöhe zwischen 0,5 m und 6 m. Von buschig bis hoch ist bei der Historischen Rose alles dabei. Alte Rosen europäischer Herkunft blühen in der Regel einmal im Jahr. Einige Sorten blühen nach, manche sind sogar öfterblühend oder dauerblühend. Im Herbst tragen sie hübsche Hagebutten und dekoratives Laub. Diese Rosensorten zeigen sich in Farben von Weiß über Rosa bis Purpurrot. Gelbe und kräftig rote Töne sucht der Rosenliebhaber bei dieser Rosenart vergeblich. Vor allem die gute Frosthärte und ihre Robustheit zeichnen viele Sorten der Historischen Rosen aus. Sie sind resistent gegen die wichtigsten Pilzkrankheiten, Mehltau und Sternrußtau.

 

Schöne Strauchrosen im Garten

Strauchrosen können bis zu drei Meter hoch werden. Sie sind als Hintergrundbepflanzung oder Eyecatcher im Beet geeignet, aber auch als wunderschöne Hecken einsetzbar. Die Blühwunder wachsen sowohl in die Höhe als auch in die Breite mit Büscheln oder Dolden aus einfachen und gefüllten Blüten an überhängenden Zweigen. Strauchrosen zeichnen sich durch eine Vielfalt an Farben von Weiß, Gelb und Orange über Rosa bis hin zur Mehrfarbigkeit aus. Aus zahlreichen Kreuzungen entstand diese pflegeleichte und blütenreiche, jedoch wenig duftstarke Rosensorte. Sie blüht von Juni bis in den Herbst fast ununterbrochen. Besonders bekannte und beliebte Strauchrosen sind die Englische Rose des Züchters David Austin, die Strauchrose "Leonardo da Vinci" und die Rose "de Resht".

Stammrosen als echte Hingucker im Garten

 Stammrosen setzen ganz besondere Akzente im Garten und sind für Beete und den Solitärstand gut geeignet. Die im 18. Jahrhundert entstandene Stammrose hat einen interessanten Hintergrund. Damit sich auch die Damen mit ihren weiten Reifröcken am herrlichen Duft der Rosen erfreuen konnten, wurde diese Rosensorte erhöht auf einem Stamm gezüchtet. Die Stammrose, auch Rosenstamm oder Rosenstämmchen genannt, bildet keine eigenständige Rosenklasse. Sie kann aus geeigneten Sorten aller Klassen entstehen, die auf einem Wildrosenstamm veredelt werden. Man unterscheidet zwischen Zwergstammrosen, 40 bis 50 cm hoch, Halbstammrosen, 60 bis 70 cm hoch, und Hochstammrosen ab 90 cm Höhe. Eine Aufzucht- und Pflegezeit von mindestens vier Jahren ist zu beachten. Diese absolut gelungenen Kunstprodukte sind sehr windanfällig. Ein stabiler Stamm ist daher für eine gelingende Aufzucht sehr wichtig. Besonders beliebt ist die Augusta Luise, die mit ihren großen Blüten überzeugt und eine robuste und wüchsige Stammrose für den Garten ist.

Pflegeleichte Bodendeckerrose im Garten

Bodendeckerrosen sind eine ideale Bepflanzung für größere Flächen oder auch Hänge. Sie wachsen flach, kriechend und buschig und bilden lange Triebe aus. Die Bodendecker-Rose oder auch Kleinstrauchrose wird je nach Sorte zwischen 50 cm und 150 cm hoch. Das dichte Zweiggewirr ist perfekt, um unbeliebtes Unkraut fernzuhalten. Wegen ihrer kleinen Blüten, die einfach oder gefüllt sind, duftet diese Art nur schwach. Auch bei dieser Rosenart herrschen die Farben Weiß, Rosa und Rot vor; gelbe oder orangefarbene Farbtöne sind eher selten. Diese Rosensorte ist besonders robust, gesund und pflegeleicht. 1932 wurde die mittlerweile sehr beliebte Sorte „The Fairy” gezüchtet. Sie und andere Sorten der Bodendeckerrose sind wichtige Nahrungsquellen für Insekten. Außerdem eignen sie sich perfekt zur Befestigung von Hängen und zum Überziehen von Mauerwerk, etwa an dekorativen Gartenruinen, mit farbigen Blütenschleppen. Wer sich für einen bienenfreundlichen Garten interessiert, dem könnte folgender Ratgeber auch Freude bereiten: Welche Blumen mögen Bienen am liebsten?

Wunderschöne Kletterrosen im Garten

 Kletterrosen und Ramblerrosen sind unverzichtbar in einem Cottage Garten. Charakteristisch für die Kletterrose ist der aufrechte Wuchs in eine Höhe von 2 m bis zu 4 m, sortenabhängig sogar bis zu 12 Meter hoch. Bäume können so mit einer zweiten Blüte verzaubert, alte Schuppen verdeckt, kahle Ecken verziert, Terrassen berankt und Lieblingsplätze beschattet werden. Meist zeichnet sich eine Kletterrose durch große Blüten aus, die oft in Dolden stehen. Im Gegensatz zu den Historischen Rosen bezaubert diese Rosenart mit einer sehr großen Farbvielfalt. Wer weniger stark duftende und pflegeleichte Rosen bevorzugt, kann mit schnellwachsenden Kletterrosen nichts falsch machen. Die meisten Sorten sind öfterblühend und verschönern jeden Garten den ganzen Sommer über. Lauben, Rosenbögen, Pergolen oder Hauswände eignen sich ideal, um die Ranken der Kletterrose hochzuleiten. Wichtig ist ein festes Rankgerüst, um der Rose genügend Stabilität zu geben. Diese Rosensorten eignen sich auch hervorragend, um Gartenbereiche voneinander abzugrenzen und sind sehr gut mit anderen Pflanzen kombinierbar. Eine gefragte Kletterrose ist die „Golden Gate”. Diese Rose wächst als aufrechter Rosenbusch und zeichnet sich durch einen fruchtigen, leicht zitronigen Duft und leicht gefüllte, gelb-goldene Blüten aus. 

Rote Zwergrosen im Garten

Zwergrosen sind kleinwüchsige und öfterblühende Minirosen, die auch wunderbar für die Topfkultur geeignet sind. Diese charakteristisch sehr zierliche und dünntriebige Rose besticht durch kleine Blüten, die auch bei dieser Art in Büscheln oder Dolden stehen. Die Blüten können einfach oder gefüllt sein. Die Bezeichnung Zwergrose kommt nicht von ungefähr: Mit einer Wuchshöhe von nur 20 cm bis maximal 50 cm macht sie ihrem Namen alle Ehre. Auffallend für diese Rosenart ist, dass sie keinen Duft verströmt und überwiegend in den Farben Weiß, Rosa und Rot wächst. Inzwischen wurden Sorten gezüchtet, die in der Farbvielfalt breiter aufgestellt sind. Sie sind leider nur mäßig winterhart, sodass die Pflanzen strenge Winter oft nicht überstehen. Wegen ihrer geringen Widerstandsfähigkeit fallen sie außerdem oft Pilzkrankheiten zum Opfer. Deshalb ist für Zwergrosen der richtige Standort wie kleine Beete, Steingärten oder Balkonkästen zu beachten. Ein sehr hoher Pflegeaufwand muss bei Zwergrosen eingeplant werden. Viel Sonne und Luft sind das Geheimrezept für gesunde Zwergrosen!

 

Wie werden Rosen richtig gepflanzt?

Schöner Rosengarten mit Teakbank

Nachdem der richtige Standort, bestenfalls sonnig und luftig, festgelegt, die Sorte und auch die gewünschte Farbe ausgesucht wurden, schreiten wir nun endlich zur Tat. Achten Sie nochmals darauf, dass der Boden tiefgründig ist, denn Rosen sind Tiefwurzler. War hier auch keine andere Rose im Boden? Dies sollten Sie sicherstellen, bevor es losgeht, denn andernfalls droht Bodenmüdigkeit und Wuchsdepression.

Wurzelnackte Rosensetzlinge im Garten

 Die beste Pflanzzeit für wurzelnackte Rosen ist von Ende Oktober bis Anfang Dezember.

Die Rosen kommen ausgereift von den Rosenfeldern und können nach kurzer Lagerzeit ohne Probleme den ganzen Winter über einwurzeln. Die Pflanzzeit für wurzelnackte Rosen endet im April, wenn Stressfaktoren wie Sonne und Wärme die Rose beim Anwachsen stören. Im Herbst gepflanzte Rosen haben einen Entwicklungsvorsprung zu im Frühjahr gepflanzten Rosen.

1. Schritt für Schritt im Beet einpflanzen

Rosen richtig pflanzen in fünf Schritten

1. Auch beim Rosenpflanzen ist gute Vorbereitung das A und O. Zunächst werden wurzelnackte Rosen, das sind Pflanzen ohne Erdballen, in Wasser gelegt. Dafür können Sie zum Beispiel einen Eimer nutzen. Die Rose sollte bis zur Veredelungsstelle, dem verdickten Teil zwischen Wurzel und Trieben, im Wasser sein. Pflanzt man die Rose im Herbst ein, sollte die Zeit im Eimer acht Stunden betragen, im Frühling 24 Stunden.

2. Als Nächstes folgt der Schnitt. Sowohl Triebe als auch Wurzeln sollten nun gekürzt werden. Die Triebe schneidet man auf ca. 20 cm zurück, wodurch die Verdunstungsfläche reduziert wird. Achten Sie darauf, dass etwa fünf Knospen bleiben. Bei wurzelnackten Rosen kürzt man nicht nur die Wurzeln, sondern entfernt zusätzlich beschädigte und abgestorbene Teile. Die Wurzeln von Containerrosen sollten nur dann gekürzt werden, wenn sich Drehwurzeln gebildet haben.

3. Nun folgt das Einpflanzen der Rose. Hierfür graben Sie ein Pflanzloch mit einem Durchmesser von 40 cm und heben ein etwa doppelt so tiefes Loch aus wie das Wurzelwerk der Pflanze ist. Die Veredelungsstelle der Rose sollte ungefähr fünf Zentimeter unter der Erdoberfläche sein. Mit Erde und Kompost auffüllen.

4. Treten Sie die Erde leicht fest und gießen Sie die frisch eingepflanzte Rose gut an.

5. Zu guter Letzt häuft man 15 cm Erde an der Pflanzstelle an, wodurch die Rose vor Frost und Wind geschützt wird. Pflanzt man die Rose im Herbst, dann bleibt die schützende Erdanhäufung bis zum Frühjahr. Wird die Pflanze im Frühling in den Garten gesetzt, genügt es, wenn man die Erde entfernt, nachdem die Rose ausgetrieben ist.

2. Rosen im Topf kultivieren

Rosen im Topf kultivieren

Auch Blumenliebhaber ohne eigenen Garten müssen auf diese wunderschönen Blumen nicht verzichten.

Auf Balkonen, Terrassen oder direkt vor dem Hauseingang können Ihre Rosen in Pflanzgefäßen ebenfalls heranwachsen. Intensivere Pflege sollten Sie hierbei berücksichtigen. 

Für das Einpflanzen im Topf eignen sich vor allem gesunde und robuste Rosensorten, die keine weiten Ausläufer bilden. Beliebt für den Kübel ist unter anderem die historische Rose „Jacques Cartier“ mit ihrem betörenden Duft und den romantischen Blüten in sattem Rosa. Besonders regenfest mit üppig gefüllten dunkelroten Blüten ist die „Red Leonardo da Vinci“.

Folgende Pflegetipps sind generell empfehlenswert:

1. Hohe Töpfe für Rosen - Kübel ab einem halben Meter Höhe oder mehr sind eine gute Wahl. Terrakotta heizt sich nicht so sehr auf wie dunkle Kunststoffkübel, was ebenfalls von Vorteil ist.

2. Standort für Topfrosen - sonnig, jedoch nicht zu heiß an Südwänden und luftig, jedoch nicht zu windig im Westen. Südost- oder Südwestlage ist optimal.

3. Luft und Wasser für die Wurzeln - die Erde im Topf sollte nie trocken sein, Staunässe muss durch ein Loch im Topf vermieden werden. 

4. Kübelrosen brauchen Dünger - für Rosen im Kübel ist eine regelmäßige Versorgung mit Nährstoffen durch Düngung nötig. Am besten werden hierfür ein Langzeit-Rosendünger und wöchentlich angewendeter Flüssigdünger kombiniert.

5. Regelmäßig umtopfen - Kübelrosen sollten regelmäßig, nach Möglichkeit alle zwei Jahre, umgetopft werden und einen größeren Container erhalten.

6. Pflegen und kontrollieren - Einmal die Woche sollten die Topfrosen auf Krankheiten untersucht werden, damit früh genug Gegenmaßnahmen ergriffen werden können. Da es ohnehin ratsam ist, welke Blätter und verblühte Blüten regelmäßig zu entfernen, können diese Aufgaben verbunden werden.

3. Rosenbogen bepflanzen

Schönen Rosenbogen im Garten pflanzen

Rosenbögen sind wunderschöne Elemente, um einen Garten zu gestalten. An Ein- oder Übergängen sind sie besonders schön platziert. Am Gartentor gesetzt wird man vom Rosenduft willkommen geheißen und Sitzecken erhalten durch den Bogen einen malerischen Rahmen. Zur Rosenzeit im Sommer sind die blühenden Durchgänge traumhafte Blickfänge, die vielleicht auch etwas für Ihren Garten wären?

1. Material für Ihren Rosenbogen wählen

Beim Kauf von Rosenbögen sollten Sie auf gut verarbeitetes und ausreichend starkes Metall zurückgreifen. Es muss kein Vollmaterial sein, aber es muss dem Gewicht von ausgewachsenen Rosen in voller Blüte bei einem Sommergewitter standhalten. Sie sehen einem Bogen meist auf den ersten Blick an, ob sie es ihm wirklich zutrauen. Holzbögen sind oft pflegeintensiv, was bei bewachsenen Bögen schwierig werden kann. Ob Sie einer verzinkten oder pulverbeschichteten Variante den Vorzug geben, ist reine Geschmackssache. Beides funktioniert und bleibt über Jahrzehnte gut erhalten. Aufwendige Formen werden Sie ab dem dritten Standjahr nur zur laublosen Zeit im Winter wiedersehen. Mit den passenden Rosensorten bewachsen ist die Bogenform im Sommer unsichtbar.

2. Anleitung Rosenbogen anlegen 

So wird's gemacht:
1. Geeigneten Standort auswählen
2. Rosenbogen aufstellen und verankern (evtl. Fundament aus Beton; Achtung: muss tief genug gesetzt werden)
3. Erde am Pflanzort aufgraben und lockern 
4. Gegebenenfalls vornehmlich organischen Langzeitdünger einarbeiten
5. Pflanzloch mit ausreichendem Abstand (etwa 50 cm) zum Gerüst ausheben
6. Einen Rosenstock auf jeder Seite pflanzen
7. Triebe auf Gerüst umleiten und mit Bast befestigen

Werden die Rosen mit einem Abstand von einem halben Meter vom Fundament des Rosenbogens eingepflanzt, können sie besser anwachsen und die Wurzeln haben ausreichend Platz, sich auszubreiten. Auf jeder Seite des Rosenbogens wird mindestens ein Rosenstock gesetzt. Bei größeren Rosenbögen können Sie auch zwei Pflanzen pro Seite in die Erde bringen. Beachten Sie auch hier den Abstand von einem halben Meter.

Unser Tipp: Bepflanzen Sie den Bogen im Spätsommer und Herbst.

3. Geeignete Rosensorten für einen schönen Rosenbogen

Öfterblühende Ramblerrosen - Perfekte Form am Bogen zeigen öfterblühende Ramblerrosen. Diese eher wuchsschwachen Ramblersorten bleiben mit 2–3 m Höhe wesentlich kleiner als ihre großen Artgenossen, die spielend ganze Bäume erklimmen können. Sie umschlingen mit vielen weichen Trieben den Bogen und bilden auch an den Seiten sehr viele Seitentriebe aus. Mit dieser Art von Rose erzielen Sie formschöne und voluminöse Bögen. Sie sind besonders gut für freistehende Bögen, aber auch als Abschluss von Wegen oder als Laube geeignet. Mit diesen Rosensorten können Sie gute Ergebnisse erwarten: "Ghislaine de Féligonde" (lachsrosa-gelb), "Lemon Rambler" (zartgelb), "Perennial Blue®" (violettrot), "Super Excelsa" (rosarot), "Super Dorothy" (rosa), "New Dawn" (zartrosa), "Guirlande d'Amour" (weiß, mit ADR Prädikat) und "Christine Hélène" (weiß-gelb).

Kletterrosen - Ältere Generationen großblumiger Kletterrosen (1950–1990 z.B. "Sympathie" oder "Pink Cloud") sind weniger für Rosenbögen geeignet. Ihre Wuchskraft ist oft erheblich und sie wachsen mit starken Trieben senkrecht in den Himmel. Am Rosenbogen werden sie sehr pflegeaufwändig und führen nach wenigen Jahren zu blatt- und blütenlosen Rosenbogenseiten. Die Musik der Kletterrosen spielt in der Höhe. Nachdem sie erfolgreich den runden Rosenbogen überwachsen haben, schießen nach einer tollen Blüte schon die nächsten jungen Triebe senkrecht in den Himmel. Für einen runden Bogen sind diese nicht zu empfehlen.

Neuen Generationen von Kletterrosen, die fast alle geringere Wuchsstärke als ihre Vorfahren zeigen, sind vorteilhafter für die Bepflanzung eines Rosenbogens. Es sind eine Reihe von sehr gesunden Rosensorten darunter, viele mit ADR-Prädikat. Empfehlenswert sind Sorten wie "Jasmina®" (rosa, ADR), "Laguna®" (magentarosa, ADR), "Amadeus®"(samtrot, ADR), "Penny Lane®" (zartapricot) oder "Hella" (weiß, ADR).

Englische Rosen - Wer einen herrlichen Rosenduft und dichtgefüllte Rosen bei den perfekten Rosenbogensorten vermisst, der kann vielleicht mit Englischen Rosen glücklich werden. Eine besonders schöne englische Kletterrose ist "James Galway®" (rosa). Ebenfalls gut für den Rosenbogen geeignet sind die Sorten "St. Swithun" (zartrosa), "Teasing Georgia®" (gelb), "Spirit of Freedom®" (rosa), "The Pilgrim" (gelb), "Graham Thomas" (gelb) und "Claire Austin®" (cremeweiß).

Wie werden Rosen richtig gepflegt?

So pflegen Sie Ihre Rosen richtig

Die Königin der Blumen - die Rose. Wer etwas Zeit und Mühe in Pflege, Schnitt und Düngung investiert, wird mit einer majestätischen Blumenpracht belohnt. Und so wird's gemacht:

1. Rosen gießen

Rosen richtig pflegen, schneiden, gießen, düngen

Rosen mögen es weder zu trocken noch zu nass. Grundsätzlich sollten Sie beim Wässern darauf achten, nicht direkt über die Blätter zu gießen, sondern bodennah. Pilzkrankheiten durch Feuchte werden dadurch vorgebeugt. Das Gießen am frühen Morgen ist empfehlenswert. Blätter, die doch etwas Wasser abbekommen haben, verbrennen dadurch nicht direkt in der Mittagssonne. Gerade junge Rosenpflanzen müssen regelmäßig gegossen werden. Die Erde von älteren Pflanzen sollte stets feucht sein. Testen Sie mittels Fingerprobe, wann es wieder soweit ist.

2. Rosen düngen

Rosen benötigen viele Nährstoffe. Regelmäßiges Düngen ist somit unerlässlich, um eine reiche Blütenpracht heranzuziehen.

Rosen im Frühjahr richtig düngen -  je nach Witterung können Sie Ihre Rosen das erste Mal Mitte März mit neuen Nährstoffen versorgen. Die Pflanzen werden so beim Austreiben unterstützt. Zu empfehlen ist dabei ein organischer Dünger aus pflanzlichen oder tierischen Inhaltsstoffen wie beispielsweise reifer Kompost, der durch Hornspäne aus dem Gartenfachhandel aufgebessert wird. Alternativ zu eigenem Kompost finden sie organische Volldünger im Gartencenter. Achten Sie beim Kauf darauf, dass der Dünger etwas mehr Kalium als Stickstoff enthält. Kalium sorgt für viele Blüten und satte Farben, während Stickstoff das Pflanzenwachstum insgesamt und die Ausbildung grüner Blätter begünstigt. Kupfer wirkt hingegen effektiv gegen Pilzbefall und Zink unterstützt als Spurenelement die Abwehrkräfte von Rosen. Nach starken Regenfällen ist etwas Dünger im Gießwasser empfehlenswert. Auf diese Weise führen Sie dem Boden ausgeschwemmte Mineralien wieder zu.

Kuhmist ist der Rosen Schönheitskur - wahre Rosenkenner setzen auf Rinderdung beim Frühjahrsdüngen. Er enthält Stickstoff, Phosphat, Kalium sowie Spurenelemente - all das, wovon Rosen träumen. Achtung: Frischer Kuhmist sollte mindestens ein halbes Jahr lang durchrotten, bevor er sich als Rosendünger eignet. Arbeiten Sie diesen im Wurzelbereich der Rosen mithilfe eines Kultivators flach in die Erde ein. Alternativen finden Sie ihn selbstverständlich auch im Gartencenter. Hier werden pelletierter Rinder- oder Pferdedung zahlreich angeboten. Die getrockneten Pellets können einfach wie granulierter Dünger im Wurzelbereich der Pflanzen ausgestreut und in die Gartenerde flach eingearbeitet werden. 

Blütenpracht durch Düngen im Sommer verlängern - öfterblühende Rosenarten sollten im Juni nochmals gedüngt und damit gestärkt werden. Kombiniert mit einem Sommerschnitt werden die Rosen zum sogenannten Remontieren animiert. Dabei bilden sich neue Triebe mit Knospen und bescheren Blüten bis in den Herbst hinein. Ein mineralischer Dünger stärkt die Pflanze zu diesem Zeitpunkt am schnellsten. Neben Blaukorn werden auch mineralische Flüssigdünger im Fachhandel angeboten. Mischen Sie diese ganz einfach ins Gießwasser.

Unser Tipp: Düngen Sie spätestens Ende Juni. Bereits ab Mitte Juli hätten die neuen Triebe nicht mehr genügend Zeit zum Ausreifen und erfrieren vermutlich beim ersten Wintereinbruch.

Rosen mittels Düngen im Herbst für den Winter stärken - Nach getaner Arbeit dürfen Sie Ihren Rosen auch im Herbst nochmals etwas Gutes tun. Düngen Sie wie im Frühjahr aus einem Mix von reifem Kompost und Hornspänen oder mit einem organischen Volldünger.

3. Rosen schneiden

Rosen im Garten richtig schneiden, pflegen, düngen

Frühjahrsschnitt - der Grundschnitt sollte vor dem Neuaustrieb im Frühjahr, März und April erfolgen. Als Grundregel gilt: Ein starker Rückschnitt fördert einen starken, ein schwacher Rückschnitt einen schwachen Austrieb. Schnellwachsende Beetrosen können Sie auf fünf Triebe à fünf Augen zurückschneiden, schwachwachsende hingegen auf drei gesunde Triebe mit drei Augen. Geschnitten wird immer über einem nach außen stehenden Auge (Austrieb). Ausschließlich an diesen Augen bilden sich neue Triebe, denn nur dort laufen die Versorgungsbahnen der Pflanze. Kappt man diese, wird der Stängel nicht mehr versorgt, es entsteht Totholz. Die richtige Schnittstelle liegt deshalb einen halben bis einen Zentimeter über dem Auge. Setzten Sie die Rosenschere beim Schneiden schräg an. Der schräge Schnitt stellt sicher, dass Gieß- und Regenwasser vom Auge weggeleitet wird und dort kein Nährboden für Krankheitserreger entsteht.

Kranke und verwelkte Pflanzteile können Sie während der  Wachstumsperiode stetig entfernen. Dies ist sogar unabdingbar, um Pilzkrankheiten zu vermeiden. Schmeißen Sie diese nicht in den Kompost. Pilzsporen könnten sonst in den Gartenkreislauf gelangen.

Sommerschnitt - einmalblühende Rosen müssen im Sommer nicht geschnitten werden, getrocknete Blüten können Sie auch stehen lassen. Öfterblühende Rosen hingegen sollten für eine reichhaltige Blütenpracht nochmals geschnitten werden. Geschnitten wird unterhalb der alten Blüte, kurz über dem nächsten fünfblättrigen Trieb. Achten Sie ebenfalls auf Wildtriebe, welche unterhalb der Veredelungsstelle am Wurzelhals austreiben. Die Blätter hier sind kleiner und andersfarbig. Entfernen Sie hierfür die Erde ein wenig und schneiden Sie die Wildtriebe so tief wie möglich ab. Auf diese Weise verhindern Sie, dass der Pflanze unnötig Kraft entzogen wird.

4. Rosen überwintern

Winterschutz für Gartenrosen

Gartenrosen sollten vor dem ersten Frost geschützt werden, um den Winter gut zu überstehen. Zuvor sollten jedoch alle Blütenstände und Blätter entfernt werden. Auch das Laub am Boden sollten Sie davontragen. Anschließend häufeln Sie die Erde etwa 20 cm hoch, sodass etwa drei bis vier Augen bedeckt sind. Stecken Sie Tannengrün zwischen und um die Triebe zum Schutz vor Frost und Schnee. Zur Isolierung von Hochstammrosen werden zudem spezielles Gartenvliese, Jutesäcke und Bambusmatten angeboten. 

Topfrosen können an einem geschützten Platz auch im Freien überwintern. Empfehlenswert ist eine Styroporplatte, auf welche Sie den Topf stellen, sodass er nicht direkt auf dem kalten Boden steht. Wickeln Sie auch etwas Isoliermaterial um den Topf, so sind die Wurzeln der Pflanze geschützt und erfrieren nicht. 

 

Erstellt am 16.05.2022 - Aktualisiert am 19.05.2022

Häufige Fragen

  • 1 Wie bekämpft man Mehltau an Rosen?

    Behandeln Sie echten Mehltau mit einer Natronmischung, die regelmäßig aufgesprüht wird: 1 Päckchen Natron mit 2 l Wasser und 20 ml Rapsöl. Neben dem Rückschnitt im Herbst ist auch ein kräftiger Rückschnitt im Frühjahr wichtig, um eine erneute Infektion mit dem Pilz zu vermeiden.

  • 2 Wie bekämpft man Rosenrost?

    Ein Pilzbefall am Rosenstock lässt sich mit speziell dafür entwickelten Mitteln aus dem Fachhandel behandeln. Eine selbst angemischte Knoblauchbrühe kann auch helfen: 300 g Knoblauch hacken und mit 10 l kochendem Wasser übergießen, 30 min ziehen lassen und abschließend filtern. Sprühen Sie die Pflanze alle zwei Wochen damit ein und vergessen Sie die Blattunterseite nicht.

  • 3 Wie vermehrt man Rosen?

    Die Vermehrung durch Steckholz ist sehr beliebt - hierzu schneiden Sie im Spätherbst einen ganzen Trieb, ca. 20-30 cm lang, von der Rose ab, entfernen sämtliche Blätter und überwintern diesen im feuchten Sand in einem kalten, aber frostfreien Raum. Ab März können Sie die Steckhölzer draußen in ein Sand-Torf-Gemisch setzen und sobald die Stecklinge angewachsen sind, auf den entgültigen Standort pflanzen. 

  • 4 Was hilft gegen Blattläuse auf Rosen?

    Seifenlauge: Mischen Sie 1 Esslöffel neutrale Seife mit 1 Liter Wasser. Die Rose über mehrere Tage mit dem Gemisch besprühen. Brennesselsud: Über mehrere Tage verwenden, bis die befallenen Stellen frei von Läusen sind. Schneiden Sie stark befallene Teile der Rose ab.

Für Sie verfasst von Viktoria Schlecht
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