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Welche Vorteile bieten Gartenmöbel aus Holz?

Beliebte Alleskönner auf dem Prüfstand

Auch wenn die Geschichte der Gartenmöbel noch recht jung ist, so reichen die Ursprünge der Holzverarbeitung bis in die Neusteinzeit zurück. Damals vorrangig als Waffe und Werkzeug genutzt, hat sich Holz seitdem zu einem der wichtigsten Baustoffe für Möbel, Häuser und sogar Schiffe entwickelt.

Heutzutage schätzen viele Menschen den Einsatz von Gartenmöbeln aus Holz in ihrem Außenbereich. Doch was macht hölzerne Gartenmöbel so besonders?

Im Folgenden erfahren Sie alles Wichtige, was Sie zu den Vorteilen von Gartenmöbeln aus Holz wissen müssen. Wir klären über die verschiedenen Holzarten auf, zeigen Ihnen, woran man qualitätsvolle Holzmöbel erkennt und warum sich diese immer größerer Beliebtheit erfreuen.

Warum Gartenmöbel aus Holz?

Holzmöbel gelten als robuste und vielseitige Begleiter für den Outdoor-Bereich. Einmal angeschafft, bereiten Sie viele Jahre lang Freude und unterstreichen den natürlichen Charakter Ihres Gartens.

Spaß im Garten mit Teakmöbeln von Kai Wiechmann

Außerdem sind sie in vielen verschiedenen Ausführungen erhältlich und aus einem nachwachsenden Rohstoff gefertigt, der ökologisch unbedenklicher als z.B. Kunststoff ist.

Einige Menschen empfinden hölzerne Gartenmöbel hingegen als zu rustikal und pflegeintensiv.

Was steckt hinter diesen Vorurteilen? Bereiten Gartenmöbel aus Holz tatsächlich so viel Arbeit, wie böse Zungen behaupten?

In diesem Ratgeber wollen wir Sie vom Gegenteil überzeugen und uns anschauen, warum die Begeisterung für hölzerne Outdoor-Möbel durchaus gerechtfertigt ist.

Vorteil Nr. 1: Hohe Haltbarkeit

Der Rohstoff Holz eignet sich ideal als Baustoff für Gartenmöbel, da er bereits in seiner ursprünglichen Form Wind und Wetter mühelos trotzt. Dennoch ist Holz nicht gleich Holz und die Nachfrage nach qualitätsvollen Gartenmöbeln groß.

Damit Sie wissen, worauf es beim Kauf hochwertiger Holzmöbel für den Außenbereich ankommt, haben wir Ihnen die wichtigsten Kriterien nachstehend aufgelistet.

Herkunft vs. Dauerhaftigkeit

Generell sind kurze Transportwege hinsichtlich der Ökobilanz begrüßenswert, weshalb heimische Hölzer einen klaren Vorteil gegenüber Tropenhölzern aus Übersee haben. Trotzdem sollten Sie bei Ihrer Entscheidung berücksichtigen, dass gerade Weichhölzer wie Fichte und Douglasie eine wesentlich geringere Beständigkeit als z.B. Teakholz aufweisen.

Die Resistenz einer Holzart wird anhand der Norm DIN-EN 350-2 ermittelt. Hierbei unterscheidet man 5 verschiedene Dauerhaftigkeitsklassen:

Dauerhaftigkeitsklassen nach Norm DIN EN 350-2
KlasseLebensdauerHolzarten
1 (sehr dauerhaft)mindestens 25 JahreTeak, Cumaru, Guarapa
2 (dauerhaft)15 bis 25 JahreEiche, Bangkirai, Bongossi
3 (mäßig dauerhaft)10 bis 15 JahreSapeli, Nussbaum, Douglasie
4 (wenig dauerhaft)5 bis 10 JahreFichte, sibirische Lärche
5 (nicht dauerhaft)weniger als 5 JahreAhorn, Birke, Buche

Je dauerhafter die Holzart ist, umso länger werden Ihnen die entsprechenden Gartenmöbel ohne Qualitätsverluste erhalten bleiben. Daher sollten exotische Tropenhölzer nicht per se als ökologisch bedenklich eingestuft, sondern anhand ihrer Nutzungsdauer beurteilt und verglichen werden.

Zertifizierungen

Siegel des Forest Stewardship Council

Wie nachhaltig hölzerne Gartenmöbel sind, können Sie mithilfe aussagekräftiger Gütesiegel erkennen. Dazu gehören beispielsweise die FSC- und PEFC-Zertifizierungen.

Bei beiden handelt es sich um international anerkannte Qualitätssiegel, die eine kontrollierte Forstwirtschaft und die Einhaltung sozialökonomischer Standards garantieren.

Wenn es um Tropenhölzer wie Teak geht, sollten Sie nach Labeln wie dem „Indonesian Legal Wood Certificate“ Ausschau halten.

Dieses von der indonesischen Regierung eingeführte und staatlich überwachte Siegel bestätigt eine legale Forstwirtschaft ohne Raubbau an natürlichen Urwäldern.

Auch hier wird sichergestellt, dass die Plantagenarbeiter*innen vor Ausbeutung bewahrt werden und eine faire Bezahlung erhalten.

Verarbeitung

Schließlich kann Ihnen die Verarbeitung des Holzes Aufschluss über die Haltbarkeit der Gartenmöbel geben. Die meisten Hölzer besitzen eine Feuchte von mindestens 40 Prozent (bei Tropenhölzern sogar bis zu 90 Prozent), wenn sie gefällt werden.

Stapel aus gefällten Teakbäumen

Damit sie weiterverarbeitet werden können, müssen sie mithilfe spezieller Verfahren auf eine Verwendungsfeuchte von 8 bis 16 Prozent heruntergetrocknet werden.

Erfolgt die Trocknung zu schnell, kann es zu Schäden wie Rissen oder Verwerfungen durch die Nachbearbeitung kommen. Während leichte Schäden nur als optische Holzfehler gelten, schränken größere Schäden mitunter die Weiterverarbeitung des Holzes erheblich ein.  

Unser Tipp: Erkundigen Sie sich beim Gartenmöbelhändler Ihres Vertrauens nach der Trocknung des verwendeten Holzes. Wer hier trickst, wird Ihnen vermutlich keine transparente Auskunft geben und Sie bei schwerwiegenden Holzfehlern im Regen stehen lassen.

Neben der Trocknung sind die Verbindungen der einzelnen Bauteile entscheidend für die Belastbarkeit der Gartenmöbel aus Holz. Hier sollten Sie unbedingt darauf achten, dass die Werkstücke sauber verdübelt und verleimt wurden.

Häufig kommen auch Bolzen und Schrauben aus Edelstahl oder Messing zum Einsatz. Minderwertige Verbindungen können Sie daran erkennen, dass diese eher schmal sind und schneller rosten als hochwertige Bolzen und Schrauben.

Vorteil Nr. 2: Große Auswahl

Wer sich für Gartenmöbel aus Holz interessiert, hat bei seiner Suche buchstäblich die Qual der Wahl. Das vielseitige Angebot an Holzmöbeln für den Außenbereich kann schnell überfordernd wirken, vor allem, wenn man die materialspezifischen Eigenschaften (noch) nicht kennt.

Bevor Sie sich für eine Gartenliege, eine Sitzgruppe oder Ähnliches entscheiden, sollten Sie sich daher einen Überblick über die verschiedenen Holzarten verschaffen.

Hartholz oder Weichholz?

Grundsätzlich können Gartenmöbel aus Harthölzern wie Eiche und Teak oder Weichhölzern (z.B. Kiefer, Fichte) bestehen.

Imprägnierung von Holzmöbeln

Letztere sind zwar vergleichsweise günstig und wirken aufgrund ihrer hellbraunen Farbe und der kräftigen Maserung optisch ansprechend. Trotzdem sind Gartenmöbel aus Weichholz nur bedingt zu empfehlen, da sie regelmäßig imprägniert werden müssen.

Bleiben nicht behandelte Weichholzmöbel im Garten stehen, kann Feuchtigkeit ungehindert eindringen – es drohen Schimmelbefall und die sogenannte Bläue, eine unschöne Verfärbung, die durch bestimmte Pilze hervorgerufen wird.

Ist das Holz erst einmal von der Bläue befallen, kann es umso schneller faulen und das Mobiliar schon bald nicht mehr gefahrlos verwendet werden.

Unser Tipp: Wählen Sie Gartenmöbel, die aus Harthölzern gefertigt sind. Einige Hartholzarten (beispielsweise Teak) sind von Natur aus ölhaltig und lassen Feuchtigkeit gar nicht erst in die tieferen Holzstrukturen vordringen. Darüber hinaus weisen Hartholzmöbel eine hohe Stabilität auf und können aufgrund ihrer festen Beschaffenheit nicht so leicht von Würmern und anderen Schädlingen befallen werden.

Die beliebtesten Hartholzarten im Überblick

Nach dem Vergleich von Hart- und Weichholzmöbeln lohnt sich ein genauer Blick auf die verschiedenen Hartholzarten, um diese besser voneinander unterscheiden zu können. Außerdem gibt es einige qualitative Unterschiede, die Sie bei Ihrer Auswahl berücksichtigen sollten.

Teak stammt aus der Familie der Lippenblütler und ist in den laubwerfenden Monsunwäldern Süd- und Südostasiens beheimatet. Neben Mahagoni gehört Teak zu den einzigen Tropenhölzern, die auch auf Plantagen angebaut werden können. Das Kernholz weist eine honigbraune Farbe mit feinen dunklen Streifen auf und ist wegen des hohen Nährstoffgehaltes besonders wertvoll. Teakholz kommt u.a. beim Schiff- und Möbelbau, aber auch als Bodenbelag oder Vertäfelung zum Einsatz.

Bei Eukalyptus handelt es sich um eine artenreiche Pflanze aus der Familie der Myrtengewächse. Seinen Ursprung hat Eukalyptus in Australien und Indonesien, jedoch gilt er heute als der am meisten kultivierte Plantagenbaum der Welt und wird beispielsweise in Südafrika und Südeuropa angebaut. Das Holz ist meist von rotbrauner Farbe und hat einen geraden oder welligen Faserverlauf. Je nach Qualität wird Eukalyptus für Bodenbeläge, Möbel oder den Hausbau (Fenster, Türen) verwendet.

Welches Holz eignet sich am besten für Gartenmöbel?
HolzartVorteileNachteile
Teak

+ edles Aussehen

+ sehr robust, dabei pflegeleicht

+ höchste Dauerhaftigkeit (mind. 25 Jahre)

+ schädlingsresistent

- lange Transportwege

- Anschaffungskosten zunächst höher (relativiert sich durch Nutzungsdauer)

Eukalyptus

+ etwas preiswerter als Teak

+ robust

+ langlebig

- grobe Porung, daher empfindlich ggü. Feuchtigkeit

- muss regelmäßig geölt werden

- schwankende Qualität (je nach Holzdichte)

Eiche

+ gute Ökobilanz, da in Europa heimisch

+ zweithöchste Dauerhaftigkeit

+ vielseitig einsetzbar

- neigt zu Rissbildung und Verfärbung

- feuchtes Holz lässt metallene Beschläge oxidieren

Robinie

+ witterungsfest

+ ebenso beständig wie Eiche

+ schädlingsresistent

- invasiver Baum, der die Artenvielfalt von Ökosystemen beeinträchtigen kann

- sehr hartes, zähes Holz, daher schwer zu bearbeiten

Die Eiche gehört zu den Buchengewächsen und ist nahezu auf der ganzen Welt verbreitet. Das unbehandelte Kernholz besitzt eine grau-braune Farbe mit typischen großen oder kleinen Astlöchern.Eichenholz wird als Massiv- oder Furnierholz in Möbeln, Bodenbelägen und dem Hausbau (Türen, Treppen, Fensterrahmen) verarbeitet, dient aber auch als Brennstoff oder zur Lagerung von Lebensmitteln in Fässern und Kisten.

Schließlich gibt es noch die Robinie, die hierzulande auch unter dem Namen “falsche Akazie” bekannt ist. Ihren Ursprung hat die aus der Familie der Schmetterlingsblütler bzw. Hülsenfrüchtler stammende Pflanze in Nordamerika, jedoch wird sie zunehmend auch in Europa kultiviert. Das Kernholz ist zunächst gelb-grün bis olivbraun, dunkelt dann aber nach.Der häufig unregelmäßige Faserverlauf ist der krummen Wuchsform des Baumes geschuldet. Die Robinie wird überwiegend im Außenbau mit Erdkontakt (z.B. als Rebpfahl) oder für Bodenbeläge, Gartenmöbel und den Hausbau (Türen, Fensterrahmen) verwendet.

Grundsätzlich ist jede dieser Hartholzarten für den Einsatz im Außenbereich geeignet. Wofür Sie sich entscheiden, hängt daher nicht zuletzt von individuellen Faktoren wie dem Standort, dem Budget sowie der Bereitschaft zur regelmäßigen Pflege Ihrer Gartenmöbel ab.

Vorteil Nr. 3: Schickes Aussehen

Sie fragen sich, ob rustikal anmutende Holzmöbel und ein ansprechendes Design überhaupt zusammenpassen?

Lassen Sie sich von der natürlichen Beschaffenheit des Materials nicht täuschen: Gartenmöbel aus Holz gibt es in den verschiedensten Varianten, sodass für jeden Geschmack etwas dabei ist.

Zeitlose Klassiker

Teak Sitzgruppe London und Andorra

Die meisten Gartenmöbel aus Holz sind eher zurückhaltend gestaltet und beschränken sich auf ihre wesentliche Funktion als Sitz- oder Liegegelegenheit bzw. Aufbewahrungsplatz.

Verschnörkelte und runde Formen werden Sie hier selten antreffen; stattdessen dominieren Geradlinigkeit und eine symmetrische Anordnung der einzelnen Bestandteile.

Auf manche Menschen mag das klassische Design langweilig oder uninspiriert wirken. Viele schätzen jedoch die Vielseitigkeit und Stabilität von zeitlosen Holzmöbeln, die sich nahtlos in jeden Außenbereich einfügen.  

Verspielte Romantiker

Wenn es etwas ausgefallener sein darf, kommen vielleicht diese Gartenmöbel aus Holz für Sie infrage. Die „verspielten Romantiker“ zeichnen sich durch eine schwungvolle Linienführung aus, die durch sanfte Rundungen (z.B. an den Armlehnen von Stühlen) betont wird.

Meist handelt es sich um eine Kombination aus robustem Holz und verzinktem Stahl, der das liebliche Aussehen bestimmt und die Möbelstücke nicht so wuchtig erscheinen lässt. Besonders gut kommen die romantischen Holzmöbel in blühenden Gärten und parkähnlichen Anlagen zur Geltung. Doch auch in privaten Außenbereichen mit viel Grün sind diese Gartenmöbel aus Holz ein besonderer Hingucker.

Hochwertige Minimalisten

Feine Linien, eine präzise Verarbeitung und erstklassige Materialien – so oder so ähnlich lassen sich diese hölzernen Gartenmöbel beschreiben. Dabei wirken sie modern, aber nicht unterkühlt und sind ideal für anspruchsvolle Individualisten, die ihren Garten optisch aufwerten möchten.

Teak Hochlehner Brighton PREMIUM TEAK QUALITÄTTeak Hochlehner BrightonAusverkauftTeak Fußhocker Brighton PREMIUM TEAK QUALITÄTTeak Fußhocker BrightonTeak Tisch Notting Hill PREMIUM TEAK QUALITÄTTeak Tisch Notting Hill

Egal, ob praktischer Ausziehtisch, bequemer Deckchair oder einladende Gartenbank: Das elegante Design dieser Gartenmöbel aus Holz verleiht jedem Außenbereich das gewisse Etwas, ohne zu viel Aufmerksamkeit auf sich zu lenken.

Gleichzeitig werden bei der Herstellung der „hochwertigen Minimalisten“ keine Kompromisse in Kauf genommen, die das exklusive Outdoor-Erlebnis trüben könnten.

Vorteil Nr. 4: Geringer Pflegeaufwand

Hochwertige Gartenmöbel aus Holz sind pflegeleichter als Sie vielleicht denken. Gerade Hartholzmöbel aus Teak, Eiche und Robinie verwittern kaum und sind auch nach vielen Jahren noch ansehnlich, was Ihrer natürlichen Patina geschuldet ist.

Ergraute Gartenbank Brighton

Die silbergraue Farbe entwickelt sich bei unbehandelten Holzmöbeln dieser Art von allein, sofern sie regelmäßigem Niederschlag ausgesetzt sind.

Unser Tipp: Viele Kenner wissen die Patina ihrer hölzernen Gartenmöbel sehr zu schätzen, da sie ihnen regelmäßiges Ölen oder Wachsen erspart. Wenn Ihnen die graue Farbe irgendwann nicht mehr gefällt, können Sie immer noch auf spezielle Entgrauer und Farb-Refresher zurückgreifen, die den natürlichen Farbton des Holzes wiederherstellen.

Natürlich sind auch Holzmöbel im Außenbereich nicht vor Verschmutzung gefeit. Wer dies verhindern möchte, kann seine Gartenmöbel unter einer atmungsaktiven Schutzhülle aufbewahren. Alternativ lassen sich hartnäckiger Schmutz und Grünbelag von hölzernen Gartenmöbeln relativ leicht entfernen. Verwenden Sie dazu nur natürliche Reinigungsmittel oder spezielle Seifen aus dem Fachhandel (z.B. Teak-Seife).

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Aggressive chemische Reinigungsmittel oder gar Hochdruckreiniger sollten Sie unter allen Umständen vermeiden, um die Holzstruktur nicht zu beschädigen.

Was die Behandlung mit Pflegemitteln angeht, haben Sie die Wahl zwischen einer Lasur, einem Öl, einem Wachs und einem Lack.

Während letztere einen starken versiegelnden Effekt haben, bieten Holzlasuren und -öle nur einen schwachen bis mittleren Schutz vor Feuchtigkeit und UV-Strahlung.

Trotzdem sind sie leichter in der Handhabung und bringen die natürliche Holzfarbe besonders zum Vorschein. 

Sie möchten weitere Tipps zur Pflege und Reinigung Ihrer Gartenmöbel aus Holz haben? Dann schauen Sie gern bei unseren anderen Ratgebern vorbei.

Welche Alternativen gibt es zu Gartenmöbeln aus Holz?

Holzmöbel für den Außenbereich bringen viele Vorteile mit sich, weshalb Sie zum festen Inventar vieler europäischer Gärten gehören. Trotzdem sind die robusten Allrounder nicht jedermanns Sache und es stellt sich die Frage, mit welchem Mobiliar man seinen Garten stattdessen bestücken soll.

Im Folgenden werden wir auf die besten Alternativen zu Gartenmöbeln aus Holz eingehen und aufzeigen, für wen diese Outdoor-Möbel besonders geeignet sind.

Polyrattan

Auch wenn es dem geflochtenen Original optisch nachempfunden ist, hat Polyrattan wenig mit echtem Rattan zu tun. Letzteres wird aus dem Stamm der Rattan-Palme gewonnen und kommt seit vielen Jahrhunderten bei Korbwaren, geflochtenen Möbeln und sogar einigen Holzwaffen (Bögen und Schlagstöcke) zum Einsatz.

Polyrattan-Geflecht

Der große Nachteil von echtem Rattan besteht darin, dass es sehr feuchtigkeitsempfindlich ist und schnell faulen kann.

Gartenmöbel aus Polyrattan vereinen den modernen Flechtlook von Rattan mit den wetterbeständigen Eigenschaften des Polyethylens, aus dem die einzelnen Fasern gefertigt sind.

Hochwertige Polyrattan-Möbel halten Temperaturen von bis zu -70 Grad Celsius stand und sind sehr witterungsbeständig.  

Wer moderne Lounge-Möbel für seine Terrasse oder den Balkon sucht, ist mit Gartenmöbeln aus Polyrattan gut aufgehoben. Sie nehmen jedoch einigen Platz in Anspruch und bilden einen starken Kontrast in naturbelassenen Gärten.

Edelstahl/Metall

Gartenmöbel aus Edelstahl oder Metall stehen Holz und Polyrattan in nichts nach, wenn es um den Einsatz im Außenbereich geht. Sie sehen schick aus, sind leicht zu reinigen und in der Regel so beschichtet, dass ihnen Feuchtigkeit und UV-Strahlung nichts anhaben können.

Dennoch sind diese Möbel eher selten im Garten anzutreffen, da sie wenig Komfort ohne die passenden Sitz- bzw. Liegeauflagen bieten. Hinzu kommt das spezielle Design, welches entweder futuristisch oder romantisch-verschnörkelt ausfallen kann und kaum Spielraum für eine natürliche Atmosphäre lässt.

Materialmix

Wem geflochtenes Polyrattan zu künstlich und Edelstahl zu unterkühlt ist, der kann zu Gartenmöbeln aus gemischten Materialien greifen.

Hier sind von kleinen Holzdetails an Edelstahlsesseln bis hin zu ganzen Polyrattan-Sitzgruppen mit Kunststoffgestellen keine Grenzen gesetzt.

Teak Tisch Hamilton mit Edelstahlbeinen

Unser Tipp: Wählen Sie einen Materialmix, bei dem alle Bestandteile eine ähnliche Haltbarkeit aufweisen. Ideal sind etwa Kombinationen aus Edelstahl und robustem Hartholz (z.B. Teak, Eiche).

Diese Gartenmöbel können vielseitig eingesetzt werden und bringen modernes Design mit der Natürlichkeit des heimischen Grüns in Einklang. Doch ganz gleich, wofür Sie sich entscheiden: Wir wünschen viele erholsame Stunden mit den passenden Gartenmöbeln nach Ihrem Geschmack.

Erstellt am 15.07.2021

Häufige Fragen

  • 1 Wie kann ich hochwertige Gartenmöbel aus Holz erkennen?
    Die wichtigsten Kriterien beim Kauf von hölzernen Gartenmöbeln sind die Herkunft und Qualität des Holzes sowie die Verarbeitung der Möbelstücke. Während sich letztere anhand der Verbindungen zwischen den einzelnen Bauteilen relativ leicht bestimmen lässt, ist die Herkunft und Qualität des Holzes nicht immer sofort ersichtlich. Eine gute Orientierung bieten hier aussagekräftige Zertifizierungen wie das FSC-Siegel oder die DIN-Norm EN 350-2, welche die Beständigkeit der verschiedenen Holzarten nach sogenannten Dauerhaftigkeitsklassen angibt.
  • 2 Welches Holz eignet sich am besten für Gartenmöbel?
    Grundsätzlich sind Harthölzer immer Weichhölzern vorzuziehen, da Weichholzmöbel sehr empfindlich auf Feuchtigkeit reagieren und ohne Imprägnierung schnell faulen können. Innerhalb der Hartholzarten sind Eiche und Teak wegen ihrer Robustheit und des geringen Pflegebedarfs besonders geeignet, wobei Teak mit einer Dauerhaftigkeit von über 25 Jahren noch etwas langlebiger als Eiche ist. Auch Eukalyptus und Robinie werden gern zu Gartenmöbeln verarbeitet und sind etwas preiswerter, dafür aber nicht so lange haltbar wie Outdoormöbel aus Eichen- oder Teakholz.
  • 3 Welche Arten von Holzmöbeln für den Garten gibt es?
    In Sachen Design bieten Gartenmöbel aus Holz heutzutage mehr als nur den rustikalen Look. Die zeitlosen Klassiker mit gerader Linienführung und symmetrischen Formen sind zwar nach wie vor beliebt, bekommen jedoch zunehmend Konkurrenz. Dazu gehören etwa die verspielten Romantiker, welche durch geschwungene Elemente und den häufigen Einsatz von verzinktem Stahl auffallen, oder die hochwertigen Minimalisten mit ihrem modernen Aussehen und der erstklassigen Verarbeitung.
  • 4 Was muss ich bei der Reinigung und Pflege von Gartenmöbeln aus Holz beachten?
    Wer sich für hochwertige Gartenmöbel aus Hartholz entscheidet, muss nur wenig Zeit in die Reinigung und Pflege investieren. So bildet beispielsweise unbehandeltes Teakholz eine edle silbergraue Patina zum Schutz vor Feuchtigkeit und Umwelteinflüssen. Nur wenn die Gartenmöbel verschmutzt sind oder die Patina nicht mehr gewünscht wird, sollten Sie eine Behandlung mit sanften Reinigungsmitteln und speziellen Holzölen bzw. -wachsen vornehmen, um das Aussehen ihres Outdoor-Mobiliars aufzufrischen.
Für Sie verfasst von Birthe Dauer
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