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Titelbild für den Grillratgeber mit einer Gruppe Menschen, die grillt

Grillen

Die moderne Art des Beisammenseins

Die ganze Welt grillt unterschiedlich

Die Unterschiede hinsichtlich der Grillgewohnheiten variieren von Land zu Land stark. Weltweit bringt das Grillen die Menschen zusammen, wobei jede Nation ihre eigene Grillkultur entwickelt hat.

1. USA - Grillnation Nr.1

Die USA ist die Nr. 1 unter den Grillnationen. Hier ist das Grillen nicht nur ein Freizeitvergnügen, sondern auch ein Feiertagsritual. Die Amerikaner grillen an großen Gas- oder Holzkohlegrills. Viele besitzen auch einen Smoker für ein klassisches BBQ. Hierbei werden große Fleischstücke über Stunden hinweg indirekt gegart oder das bekannte Pulled Pork zubereitet.

Großer amerikanischer Smoker

Während wir Deutschen als "Land der Beilagen" bekannt sind und die Steaks bei uns eine Größe von ca. 200 Gramm haben, landen in den USA in der Regel Grillstücke jenseits der 800 Gramm auf dem Grillrost. Zu den wichtigsten Grillbeilagen gehören bei den Nordamerikanern die Saucen, welche es in unzähligen Variationen gibt.

2. Mit dem Plancha - Grillen wie in Spanien

Spanischer Plancha Grill

Die Spanier hingegen grillen auf der Plancha, einer Stahl- oder Gussplatte, welche, mit Gas befeuert, Temperaturen von um die 300 Grad erreicht. Aufgrund der hohen Temperaturen der Plancha ist ein indirektes Grillen unmöglich. Die Plancha ist daher nur für Grillgut mit kurzen Garzeiten geeignet. Fisch und Meeresfrüchte, welche auf einem herkömmlichen Grillrost leicht zerfallen würden, werden Ihnen auf einer Plancha dagegen vorzüglich gelingen.

3. Der Kamado - Das Multitalent aus Japan

Japanischer Kamado Grill

Der Kamado ist ein All-in-One Gerät zum Grillen, Räuchern, Dünsten, Smoken und Backen. Angefeuert mit Holzkohle, ermöglicht er es der heißen Luft durch seine eierförmige Bauart zu zirkulieren. Die entstehende Hitze wird von den Keramikwänden gespeichert und kontinuierlich als Strahlungswärme an das Grillgut zurückgegeben. Die zirkulierende Luft bleibt dabei konstant warm. Viele bekannte Hersteller haben sich diese Grilltechnik zu eigen gemacht und kontinuierlich weiterentwickelt. Kamado-Grills der Extraklasse hat die Firma Big Green Egg entwickelt und sind auch bei Kai Wiechmann erhältlich. Werfen Sie hier einen Blick auf die Grills von Big Green Egg und ihre Vorzüge. Entwickelt nicht nur für alle Grillenthusiasten, die jenseits des Mainstreams unterwegs sind.

4. Und wie grillen wir Deutschen?

In Deutschland grillen bereits sechs Millionen Menschen mehrmals im Monat. Dabei sind die Deutschen noch ein relativ junges Grillvolk. Erst seit den 70er-Jahren ist das Grillen hierzulande bekannt. Angefangen hat damals alles mit dem klassischen Tischgrill, dem Raclettegerät. Die Tatsache, dass das Kochen nun zum gemeinschaftlichen Beisammensein genutzt werden konnte, erfreut sich seither zunehmender Beliebtheit. In den 80er-Jahren verlagerte sich das Beisammensein dann immer weiter ins Freie und die ersten kleinen Holzkohlegrills fanden Einzug in die Gärten und Balkone. Mit einem zunehmend moderneren Lifestyle und dem Wunsch, spontan und zeitsparend zu grillen, halten seit Anfang der 2000er-Jahre nun die modernen Gasgrills Einzug.

Doch welche Vorteile bieten diese gegenüber klassischen Holzkohlegrills und sind Gasgrills tatsächlich komfortabler in Sachen Handhabung und Reinigung?

Die Fragen aller Fragen: Gas- oder Holzkohlegrill

Fakt ist, dass 67 % aller Deutschen die altbewährte Holzkohle als Brennstoff bevorzugen, 18 % verwenden einen Elektrogrill und nur 10 % grillen bisher mit Gas. Die Tendenz ist allerdings stark steigend. Immer mehr Grillfans wenden sich von dem Holzkohlegrill ab und entscheiden sich für die modernere Variante des Grillens: Sie wechseln zu einem Gasgrill.

1. Der Gasgrill:

Ein großer Vorteil eines Gasgrills ist zweifelsohne die schnelle, saubere und unkomplizierte Zubereitung des Grillguts. Man benötigt keine Vorbereitungszeit und der Grill ist schon nach wenigen Minuten präzise auf die gewünschte Temperatur erhitzt. Es gibt kein Hantieren mit schmutziger Holzkohle und auch keine Rauchentwicklung. Die Reinigung ist denkbar einfach. Hier werden nach dem Grillabend einfach alle Brenner nochmals voll aufgedreht und der Grill brennt im wahrsten Sinne des Wortes aus. Diesen Vorgang nennt man Pyrolyse. Dabei erhitzt sich der Innenraum auf ca. 450 Grad Celcius und alle organischen Stoffe zerfallen. Was übrig bleibt ist etwas Asche, die kinderleicht entfernt werden kann.

Auch steht für einen Gasgrill eine große Auswahl an Zubehör bereit. Es gibt eine Vielzahl von Einsätzen für die Zubereitung von Spezialitäten wie Brathähnchen, Gyros, Rippchen oder Pizza. Diese Spezialitäten gelingen besonders gut bei konstanter indirekter Hitze und sind somit ideal für die Zubereitung auf einem Gasgrill.

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Größere Geräte wie der Char-Broil Platinum 3400 S, angeboten von Kai Wiechmann, verfügen sogar über einen praktischen Seitenbrenner. Hier kann man Gemüsebeilagen zubereiten oder in den Wintermonaten den Glühwein erhitzen. Apropos Größe: Gasgrills gibt es in vielen verschiedenen Abmessungen, bis hin zur regelrechten Outdoorküche. Während ein Holzkohlegrill doch immer in seiner Größe eingeschränkt bleibt, eignet sich ein Gasgrill auch hervorragend für Anlässe mit einer größeren Anzahl an Gästen.

2. Der Holzkohlegrill

Wer mit einem Holzkohlegrill grillt, muss sich in Geduld üben. Bis die Holzkohle einsatzbereit für das erste Grillgut ist, kann es schon mal 45 Minuten dauern. Auch während des Grillens ist eine ständige Kontrolle des Grillguts vonnöten, da die Grilltemperatur auf Dauer nicht konstant bleibt und manch einer auch die Rauchentwicklung im Blick behalten möchte. Ein Holzkohlegrill ist auch nach dem Grillabend noch mit etwas Arbeit und Zeit verbunden. Die Reinigung ist nicht so einfach wie bei einem Gasgrill. Selbst bei einem Holzkohlegrill mit Deckel ist ein Ausbrennen nicht möglich, da kein Hitzeherd mehr vorhanden ist. Stattdessen muss die Asche entfernt und der Grill per Hand gereinigt werden. Hier gibt es schier unzählige Tipps und Tricks, wie dies am besten und einfachsten gelingt.

Nichtsdestotrotz grillen die meisten Deutschen noch auf einem klassischen Holzkohlegrill. Einer der Gründe mag sicherlich in der doch mehrere Hundert Euro teuren Neuinvestition eines Gasgrills liegen, der Hauptgrund allerdings ist ein ganz anderer: Viele Grillmeister der älteren Generationen schwören darauf, dass nur ein klassischer Holzkohlegrill dem Grillgut den unverwechselbaren rauchigen Geschmack verleiht. Dieser Geschmack könne auch nicht durch den Einsatz von Räucherchips ersetzt werden. Zudem gehört für die Fangemeinde der Holzkohlegrills das Grillen mit glühenden Kohlen, das An- und ständige Befeuern, einfach zum Grillen mit dazu. Man schwelgt hier also in einer Lagerfeueratmosphäre.

Gasgrills sind vor allem bei jüngerem Publikum sehr beliebt. Sie sind ein Ausdruck des modernen Lifestyles und ersetzen mancherorts bereits das Auto als Statussymbol.

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Für alle, die sich noch immer nicht so richtig entscheiden können, empfiehlt Ihnen Kai Wiechmann den Char-Broil Gas2Coal 2 in 1. Der einzigartige Gas2Coal 2 in 1 lässt sich innerhalb von nur 60 Sekunden vom Gas- zum Holzkohlegrill umbauen. Mit diesem Grill geniessen Sie sowohl die Vorzüge eines Gasgrills, müssen aber auch nicht vollends auf die Lagerfeueratmosphäre eines klassischen Holzkohlegrills verzichten. Und letzten Endes können Sie Ihr eigenes Urteil darüber fällen, wie es Ihnen am besten schmeckt.

Doch womit sollte ich meinen Holzkohlegrill befeuern?

Holzkohle vs. Holzkohlebriketts

Holzkohle entsteht wie der Name schon sagt aus Holz, welches in Holzkohlemeilern unter Luftabschluss angezündet wird. Die flüchtigen Teile verbrennen und dem Holz wird die Feuchtigkeit entzogen. Zurück bleibt nur das Kohlenstoffgerüst der Holzzellen, die Holzkohle.

Holzkohle benötigt eine wesentlich geringere Zeit bis sie durchgeglüht ist. Außerdem produziert sie eine größere Hitze und ist somit eher dazu geeignet, das Grillgut schnell durchzugrillen. Dieses Vergnügen ist allerdings nur von kurzer Dauer. Schon nach einer Stunde ist die Holzkohle verglüht und gibt keine Hitze mehr ab.

Holzkohle glüht auf Grill

Holzkohlebriketts hingegen brauchen zwar doppelt so lange, um auf Temperatur zu kommen, sie halten aber auch wesentlich länger. Briketts sind nichts anderes als gepresste Holzkohle und haben daher eine höhere Dichte. Ihr Grillabend könnte also, wenn es denn nach den Briketts geht, gut und gerne 5 Stunden dauern.

Allerdings erreichen Briketts nicht die immense Grilltemperatur der Holzkohle in Höhe von ca. 700 Grad Celsius. Briketts eignen sich dadurch aber vorzüglich zum indirekten Grillen.

Unser Tipp: Achten Sie beim Kauf von Holzkohle darauf, dass diese aus Buchenholz hergestellt ist. Dies ist ein Zeichen für gute Qualität.

Klassische Holzkohle wird zumeist aus Querbracho, Kokos oder anderen Holzarten hergestellt und oftmals in Fernost oder Lateinamerika produziert. Hier sollten Sie unbedingt darauf achten, dass diese Kohle ein FSC-Zertifikat besitzt. FSC-zertifizierte Holzkohle wird unter strengen Bedingungen hergestellt und stammt auch oft aus der Ukraine, Polen oder Deutschland. Nur so stellen Sie sicher, dass keine geschützten Baumbestände Ihrer Holzkohle zum Opfer gefallen sind.

Generell gilt: Kaufen Sie nur Holzkohle mit dem DIN-Zeichen EN 1860-2. Hierbei ist sichergestellt, dass diese frei von Schadstoffen und künstlichem Klebstoff ist.

Der sichere Standort für meinen Grill

Grundsätzlich zwei Dinge vorweg:

a) Ein Gas- oder Holzkohlegrill gehört immer nach draußen! Lediglich die kleinen Indoor Elektrogrills dürfen im Wohnbereich verwendet werden.

b) Der Grill sollte immer standfest stehen!

Doch gerade beim Holzkohlegrill ist noch einiges mehr bei der richtigen Platzierung zu beachten. Dieser braucht in erster Linie viel Platz, ansonsten kann sich giftiges Kohlenmonoxid bilden. Daher hat der Holzkohlegrill unter einem Sonnenschirm oder unter einer Markise nichts zu suchen. Auch sollte ein Holzkohlegrill windgeschützt aufgestellt werden, damit der Wind die glühende Asche nicht aufwirbelt.

Unser Tipp: Stellen Sie zur Sicherheit lieber einen Eimer mit Wasser parat wenn Sie mit Holzkohle grillen.

Gasgrills hingegen dürfen im Brandfall niemals mit Wasser gelöscht werden. Hier empfiehlt es sich, die Flammen mit einer Löschdecke oder Löschsand zu ersticken. Wichtig ist auch, dass die Gasflaschen niemals der direkten Sonne ausgesetzt sind.

Besondere Vorsicht ist auch bei Anzündhilfen geboten. Sichere Anzündhilfen erkennen Sie am Prüfzeichen DIN EN 1860-3. Verwenden Sie auf keinen Fall Brandbeschleuniger wie Brennspiritus, Terpentin, Petroleum oder Benzin. Diese Stoffe können Stichflammen auslösen und starke Verbrennungen verursachen. Außerdem verderben Sie zudem den Geschmack des Grillguts.

Welches Grillzubehör ist wirklich sinnvoll?

1. Der Anzündkamin - Ein Muss für alle Holzkohlegrillfans

Praktischer Anzündkamin für Holzkohle

Die Holzkohle gleichmässig zum Glühen zu bringen, ist häufig gar nicht so einfach. Und dann soll es ja auch noch schnell gehen, denn man hat ja Hunger. Hier gibt es ein fantastisches Hilfsmittel, den Anzündkamin. Das Prinzip ist einfach: Zuerst werden zwei Anzündwürfel hineingelegt und dann kommt die Holzkohle bzw. kommen die Kohlebriketts oben drauf. Über das Loch an der Seite des Anzündkamins werden die Grillanzünder entzündet. Der Kamin zieht die heiße Luft von unten durch die Kohle, diese entzündet sich dadurch schneller und ist so nach 15 Minuten durchgeglüht. Holzkohlebriketts benötigen meist 20 bis 30 Minuten.

Wichtig:

a) Stellen Sie sicher, dass der Anzündkamin während dieser Zeit auf einer feuerfesten Unterlage steht. Idealerweise entfernen Sie das Grillrost und stellen ihn direkt auf das Kohlerost.

b) Der Anzündkamin kann ziemlich heiß werden, daher sollten Sie beim Umfüllen der heißen Kohle unbedingt isolierte Grillhandschuhe tragen.

2. Die Grillhandschuhe - Sicherheit geht vor

Auf dem Markt gibt es eine Vielzahl von Grillhandschuhen aus ganz unterschiedlichen Materialien. Grillhandschuhe aus Leder zum Beispiel bieten zwar einen guten Hitzeschutz, sind aber recht steif. Daher sind auch Handschuhe aus hochwertigen Faserstoffen eine gute Alternative. Achten Sie beim Kauf darauf, dass die Fasern bis mindestens 220 Grad Celsius hitzebeständig und schwer entflammbar sind. Zu empfehlen sind hier Handschuhe aus Kevlar, einer Aramidfaser, welche auch in der Formel 1 eingesetzt wird, da das Material extrem hitzebeständig ist. Auch sollte auf Rutschfestigkeit geachtet werden. Diese ist oft durch zusätzlich angebrachte Silikonstreifen gegeben.

Unser Tipp: Achten Sie zudem auf einen langen Bund und Schaft. Dieser schützt auch die Handknöchel und Unterarme vor Verbrennungen.

3. Das Grillthermometer - ganz bequem per Funk oder Bluetooth

Einige Fleisch- und Fischspezialitäten lassen sich ohne Messung der Kerntemperatur einfach nicht optimal zubereiten. Schließlich möchten Sie, dass auch dicke Fleischstücke, Braten oder Hähnchenbrüste schön saftig bleiben. Um dies zu gewährleisten gibt es eine große Auswahl an Grillthermometern, welche Sie dabei unterstützen:

a) Analoges Grillthermometer

b) Digitales Grillthermometer (Bluetooth- oder Funk-Grillthermometer)

Grundsätzlich empfiehlt Kai Wiechmann, sich für ein digitales Grillthermometer zu entscheiden, da sich die Temperaturanzeige der analogen Variante direkt an der Messnadel befindet. Um hier also die Temperatur des Grillguts kontinuierlich im Blick zu behalten, muss der Grilldeckel ständig geöffnet werden, wodurch jedes Mal die Hitze im Garraum verloren geht. Der Grillvorgang verlängert sich.

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Digitale Grillthermometer hingegen bestehen aus zwei oder mehr Messnadeln, welche mittels eines hitzebeständigen Kabels mit dem Thermometer verbunden sind. Dieses befindet sich hingegen außerhalb des Garraums. Somit ist ein ständiges Öffnen des Deckels zur Temperaturkontrolle nicht mehr notwendig, da die Temperatur außerhalb des Garraums abgelesen werden kann.

Doch auch im Digitalbereich gibt es Unterschiede: Während ein Bluetooth-Grillthermometer Ihnen die gewünschten Daten direkt auf Ihre Smartphone-App sendet, übermittelt ein Funk-Grillthermometer die Messdaten an eine mobile Station und bietet eine wesentlich höhere Reichweite. Bei Bluetooth-Grillthermometern der neuesten Generation steckt sogar die gesamte Technik in der Messsonde direkt am Grillgut. Das hitzebeständige Kabel zur Basisstation entfällt somit ganz.

Worauf Sie beim Kauf eines digitalen Grillthermometers achten sollten:

a) Der Messbereich

Möchten Sie das Thermometer auch fürs Niedrigtemperaturgaren verwenden, also bei einer Kerntemperatur von 55-70 Grad, sollten Sie beim Kauf auf den angegeben Messbereich achten. Bei sehr guten Thermometern reicht der Messbereich sogar bis in die Minusgrade. Sie ermöglichen es Ihnen, sogar die Temperatur in Ihrem Kühl-oder Gefrierschrank zu überprüfen und eignen sich auch hervorragend für die Zubereitung von beispielsweise Babybrei.

b) Die fünf Garstufen

Mit der Wahl des Grillguts (wie z.B. Rind, Huhn, Schwein, Lamm, Kalb, Pute, Ente Schinken, Rippe, Hackfleisch oder Fisch) und Ihrer präferierten Garstufe (Fast roh/blau, blutig, rosa, medium und durch) stellen Sie Ihr gewünschtes Ergebnis direkt am Thermometer ein. Je hochwertiger das Thermometer desto präziser die Eingabemöglichkeiten.

c) Die Alarmfunktion

Sehr gute Geräte verfügen über eine Alarmfunktion, welche Ihnen anzeigt, sobald Ihr Grillgut servierfertig ist.

d) Die Anzahl der Temperaturfühler

Moderne digitale Grillthermometer verfügen mittlerweile über zwei oder mehr Messfühler. Dies erweist sich als äußerst praktisch, wenn unterschiedliche Spezialitäten, wie zum Beispiel Fisch und Fleisch, mit unterschiedlichen Gartemperaturen gleichzeitig auf dem Grill liegen. So kann aber auch die Kerntemperatur und die Innenraumtemperatur der Garkammer zeitgleich gemessen werden. Dies ist besonders beim Smoken sehr hilfreich.

e) Die Größe des Displays

Wie auch bei anderen digitalen Geräten, ist ein großes und übersichtliches Display von Vorteil. Achten Sie auch auf eine einfache Bedienung.

Die hier vorgestellten Grillthermometervarianten reichen von 10,- Euro bis weit über 100,- Euro hinaus. Aktuelle Spitzenmodelle liegen sogar jenseits der 200,- Euro. Entscheiden Sie selbst, welche Variante Ihren Bedürfnissen entspricht.

4. Die Grillzange - ein unerlässliches Grillzubehör

Leckeres Grillgut wird auf Grill gegart

Das Fleisch schnell mal mit der Gabel wenden? Bitte nicht! Das Piken ins Fleisch öffnet die Fleischoberfläche und der Fleischsaft und das Fett laufen aus, sodass das Fleisch austrocknet. Aber nicht nur das, durch das Tropfen des Fleischsaftes in die Glut der Holzkohle entsteht der krebserregende Stoff Benzypren.

Die Grillzange ist also ein wichtiges Zubehör und ermöglicht es Ihnen, das Grillgut komfortabel aufzulegen und zu wenden. Die meisten Grillzangen sind aus Edelstahl, einige aber auch aus Holz. Der Vorteil von Edelstahlgrillzangen ist ihre hohe Stabilität. Allerdings heizt sich Edelstahl sehr stark auf. Damit Sie sich nicht die Finger verbrennen, sollten Sie darauf achten, dass die Zange am Griff mit Kunstoff oder Holz überzogen ist. Dadurch sind die Zangen auch schön griffig.

Edelstahlgrillzangen sind geschmacks- und geruchsneutral und dürfen oft auch in den Geschirrspüler. Achten Sie beim Kauf auf den Hinweis des Herstellers.

Unser Tipp: Ein größerer Grill benötigt auch eine längere Zange damit man sich die Hände nicht verbrennt. Deshalb achten Sie beim Kauf einer Grillzange auch immer darauf, ob diese lang genug für Ihren Grill ist. Eine lange Grillzange reicht häufig bis an die 50 cm.

5. Die Grillbürste - für die Reinigung zum Schluss

Eine gute Grillbürste zu finden ist nicht einfach. Es gibt drei unterschiedliche Borstenarten auf dem Markt und nicht jede Borstenart ist für jedes Grillrost geeignet. Worauf Sie unbedingt achten sollten:

a) Grillbürsten mit Messingborsten sind zwar günstig aber sehr weich und verbiegen leicht. Daher sind sie nicht nur ineffektiv, sondern auch nach kurzer Zeit oft unbrauchbar.

b) Stahlborsten sind sehr hart und gut geeignet für Gussroste. Für Edelstahlroste allerdings sind diese ungeeignet, da die Roste von den Stahlborsten zerkratzt werden.

c) Sie besitzen einen Grill mit Edelstahlrost? Dann sollten Sie in jedem Fall zu einer Grillbürsten mit Edelstahlborsten greifen. Diese sind im übrigen auch für Gusseisenroste bestens geeignet und zudem oft spülmaschinenfest. Achten Sie generell darauf, dass Sie eine Bürste wählen mit der Sie auch in die Ecken und Rundungen Ihres Grills kommen. Hierfür müssen die Borsten auch vorne und hinten an dem Bürstenkopf ausreichend angeordnet sein.

Unser Tipp: Ein Gussrost ist etwas pflegeaufwändiger als ein Edelstahlrost. Es benötigt eine besonders geformte Bürste um auch in alle Zwischenräume und Rillen zu kommen. Achten Sie beim Kauf darauf, dass die Bürste speziell für Gussroste geeignet ist. Zum Reinigen sollte das Grillrost noch heiß sein und mit einem kalten Gemisch aus Wasser und Essig besprüht werden. Das angebrannte Fett lässt sich dann mit der Grillbürste leicht entfernen.

Erstellt am 03.06.2020

Für Sie verfasst von Janine Thiele
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040 - 851 49 00 thiele@kai-wiechmann.com

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