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Die Top 10 Gartenpflanzen für Frühling, Sommer, Herbst & Winter

Blühende Vielfalt im ganzen Jahr

Der Frühling kommt auf Touren

Wenn die Natur Fahrt aufnimmt, bringen Gartenfreunde ihre Beete auf Vordermann. Den Lebensraum für die heimische Tierwelt im Blick zu haben, steht dabei vermehrt im Fokus.

Wir haben über den Gartenzaun geblickt und zeigen Ihnen in diesem Ratgeber die Top 10 Gartenpflanzen für jede Jahreszeit.

Wann sollte ich mit der Aussaat beginnen?

Aussaat von Pflanzensamen

Wer den Sommer inmitten blühender Gartenpracht verbringen will, sollte bereits im Frühjahr den Grundstein dafür legen.

Hobbygärtner unterscheiden hierbei zwischen dem Anpflanzen von Samen und dem Einsetzen von Ablegern oder jungen Gartenpflanzen.

Samen brauchen genügend Licht und Wasser zum Keimen, weshalb der Frühling die beste Zeit dafür ist.

Ableger pflanzen Gartenliebhaber hingegen zum Ende der Saison, in der die jeweiligen Gartenpflanzen ihre Hochzeit haben.

Gartenpflanzen im Frühling: Bei welchen Pflanzen handelt es sich um Frühblüher?

Neben Krokussen, Narzissen und Schneeglöckchen gibt es noch viele weitere Pflanzen, die uns schon früh im Jahr mit ihren Blüten erfreuen. Im Folgenden stellen wir Ihnen daher unsere Top 10 der schönsten Frühblüher vor.

1. Kamelie - Passion und zeitlose Eleganz

Wenn die kalte Jahreszeit aus den Gärten abzieht, ist die Zeit der Kamelie gekommen.

Weiße Kamelienblüte

Es gibt etwa 200 Wildarten, wovon zahlreiche bienen- und hummelfreundlich sind.

2. Schachbrettblume - Frühlingsbote der Saison

Die Schachbrettblume erweckt das Gartengefühl aus der Winterpause. Das populäre Liliengewächs erblüht in Weiß oder Rotblau im April und Mai.

3. Flammendes Kätchen - Robuster Klassiker

Das Flammende Kätchen ist und bleibt auf jeder Fensterbank und im Wintergarten ein farbenreicher Blickfang. Die Sukkulente blüht von Februar bis Juni.

4. Clematis - Verzauberner Blütenkelch

Die rosaroten Kelche der Clematis neigen sich anmutig wie zarte Glocken. Die Kletterpflanze kann bis zu drei Meter hoch werden. Sie blüht von April bis Mai und gedeiht am besten auf kalkreichem Boden.

5. Stiefmütterchen - Unentbehrlicher Frühlingsbote

Ihre Popularität unter den Gartenpflanzen ist ungebrochen. Die farbliche Palette reicht von zartem Weiß über leuchtendes Gelb und Lila bis zu Rottönen.

Stiefmütterchen in violett

Wer im Herbst pflanzt, den begeistert die Blüte (mit Winterpause) bis ins Frühjahr. Im Frühling gepflanzte Stiefmütterchen zeigen sich hingegen ab März bis in den Sommer hinein in bunten Farben.

6. Hornveilchen - Lange Blühfreude ohne Ansprüche

Mit dem Hornveilchen lassen sich zugleich viele Farben im Garten gestalten, da uns ihr Blütenschmuck von März bis Oktober erfreut. Ein- oder zweijährig eignet sich diese Gartenpflanze zudem ideal als Rosenbegleiter.

7. Kugel-Primel - Ausladende Rosette

Von März bis Mai bestechen die fülligen Blütenköpfe in blauvioletter oder rubinroter Farbe. Die Kugel-Primel mag die Sonne, gedeiht aber ebenso gut an halbschattigen Plätzen.

8. Begonie - Tropisches Garten-Flair

Die Begonie lässt keine Gestaltungswünsche offen. Die robuste Frühblüherin nimmt auch kurzzeitiges schlechtes Wetter nicht gleich übel.

Begonien in voller Pracht

Mehrfarbig angepflanzt ist diese Gartenpflanze ein willkommener Blickfang in Beeten und Balkonkästen.

9. Schneeforsythie - Traumhafter Mandelduft

Die Forsythie verzaubert von März bis Mai jedes Gartenparadies mit weißer Blütenfülle sowie duftendem Mandelbouquet. Der bildhübsche Zierstrauch passt sehr gut in kleine Gärten. Den Hummeln bietet die weiße Gartenpflanze eine willkommene Nahrungsquelle.

10. Leberblümchen - Bienenfreundlich im Blütenkleid

Das Leberblümchen zeigt sich attraktiv in Blau mit einem Hauch Violett, wenn Krokus und Schneeglöckchen aus der Erde sprießen. Die smarte Staude hebt sich auffallend von der Masse ab.

Lust auf Gärtnern: Was soll ich pflanzen?

Damit Sie wissen, welche Gemüsesorten, Kräuter und Ziergewächse ab den Monaten März und April im Außenbereich und auf dem Balkon angepflanzt werden können, haben wir Ihnen nachstehend eine Auswahl aufgelistet.

Kiste mit Gartenkräutern

Möchten Sie Gemüse wie Porree, Feld- und Kopfsalat, Mangold, Erbsen und Zwiebeln anbauen, sollten Sie mit der Aussaat ab März beginnen. Tomaten können Sie hingegen bereits im Januar anpflanzen.

Kräuter wie Rosmarin, Basilikum, Petersilie, Liebstöckel und Rucola lassen die frühe Aussaat im März zu, können aber auch noch im April und Mai ausgebracht werden.

Wenn Sie Lavendel bevorzugen, sollten Sie die Samen im Mai oder Juni aussäen, damit Sie sich im Juli und August an dem intensiven Duft erfreuen können.

Was Zierpflanzen angeht, sind Männertreu, Ringelblume, Fleißiges Lieschen, Schleierkraut und Astern ab April bereit für die Aussaat. Sonnenhut pflanzen Experten hingegen im Mai, um die Blütenpracht bis in den späten Herbst hinein zu bewundern.

Unser Tipp: Warten Sie mit dem Einpflanzen von Geranien unbedingt bis nach den Eisheiligen. Dann sind sie - ganz gleich, ob hängend, stehend oder in Blumenampeln - besonders robust und gedeihen auch in schattiger Lage.

Gartenpflanzen für den Sommer: Welche Gartenpflanzen erblühen in der warmen Jahreszeit?

Wenn der Sommer Einzug hält, stehen viele Pflanzen in voller Blüte. Welche davon unsere Favoriten sind, erfahren Sie in der nachstehenden Top 10-Liste.

1. Ramblerrose - Betörende Kletterrose

Die Ramblerrose "Bobby James" macht sich gut am Apfelbaum. Erst blüht der Apfel, dann die Rose in strahlendweißer Farbe. Die Gartenpflanze besitzt einen starken Duft, blüht einjährig und schafft ein Ambiente wie im Märchen.

2. Fuchsie - Der Sommer-Hit

Die Fuchsie kommt mal niedrig, passend für den Steingarten, oder als prachtvolles Bäumchen mit leuchtenden Glockenblüten daher.

Nahaufnahme einer Fuchsienblüte

Wenn andere Gartenpflanzen im August die Blüten fallen lassen, ist die Saison der Fuchsie noch nicht zu Ende, sondern erst, wenn sich der Frost ankündigt.

3. Geranie - Balkonpflanze Nummer Eins

Ob aufrecht stehend im Garten oder hängend in der Blumenampel: die Geranie ist ein Klassiker unter den Gartenpflanzen und darf bei keinem Hobbygärtner fehlen. Ihr atemberaubender Blütenteppich ist bereits aus der Ferne zu erblicken und kann von März bis Oktober bewundert werden.

4. Fleißiges Lieschen - Schattenliebende Sommerblume

Das Fleißige Lieschen ziert Blumenbeete, Naturgärten, Pflanzkästen und Blumentöpfe gleichermaßen. Die Staude blüht von Mai bis Oktober und findet als Bodendecker oft auf dem Friedhof Verwendung.

5. Gerbera - Multitalent mit lieblichem Duft

Die Gerbera fällt durch ihre Farbenvielfalt auf und gedeiht in der prallen Morgen- und Abendsonne optimal.

Geschnittene Gerbera in Glasvase

Zugluft verzeiht sie in der Regel jedoch nicht. Als Topf- oder Schnittblume trägt sie ihre Blüten von Mai bis Oktober.

6. Männertreu - Blauer Zwerg mit großer Wirkung

Der Männertreu erobert als üppiger Bodendecker mit den kleinen distelähnlichen Blüten in tiefem Blau die Monate Juni bis August.

7. Hortensie - Imposante Augenweide

Die Gartenhortensie gehört zu den beliebtesten Gartenpflanzen im Sommer. Sie trägt lilafarbene, weiße oder rosa Blüten in der Zeit von Juni bis September. An einem halbschattigen Platz in nährstoffreichem Boden entfaltet sie ihre Pracht als hübscher Kontrastpunkt zu anderen Gartenpflanzern.

8. Sonnenblume - Klassische Lichtbringerin

Kein Sommer ohne die Sonnenblume: Ihre riesengroßen gelben Blüten überstrahlen alle Gartenpflanzen in den Blumenbeeten von Juli bis Oktober.

9. Petunie - Farbenmeer zum Eintauchen

Die Blüten der Petunie sind im Sommer kaum zu bremsen. Das Nachtschattengewächs verträgt allerdings keinen Frost und sollte daher nicht vor Mai gepflanzt werden.

Petunien im Pflanzkübel

Wer es dennoch nicht abwarten kann, muss die Wetterprognosen genau verfolgen, um seine Pflanzgefäße rechtzeitig zu schützen.

10. Margerite - Große Schwester des Gänseblümchens

Die Margerite fehlt von Mai bis August auf keiner Sommerwiese, in keinem Garten, auf keiner Terrasse. Die Wildblume ist hier heimisch und bietet sich als schmückendes Beiwerk für Lupine, Rittersporn und viele andere Gartenpflanzen an. Auch in der Blumenvase sind die weißen Blüten mit gelbem Tupfer hübsch anzusehen.

Welche Möglichkeiten der Bepflanzung gibt es?

Klassisches Hochbeet und bepflanzte Schubkarre

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Ihren Garten mit passenden Pflanzen zu verschönern. Wofür Sie sich entscheiden, hängt dabei nicht zuletzt von den Ansprüchen der Gartenpflanzen sowie dem vorhandenen Platz ab.

Wenn Ihre Wahl auf ein ebenerdiges Beet fällt, sollten Sie zunächst eine lange und breite Einfassung vornehmen, damit die Beete vor Schädlingen geschützt sind und die Erde sich nicht außerhalb des Beetes verteilen kann.

Hochbeete erheben sich über das klassische Beetniveau hinaus und bieten einen besonderen Blickfang im Garten. Gleichzeitig können Sie nicht so leicht von Schädlingen befallen werden und ermöglichen eine angenehme Körperhaltung bei der Gartenarbeit.

Bei Pflanzkübeln sollte nicht allein die Optik entscheiden, sondern auch das Material, welches sich positiv auf das Wachstum der Gartenpflanzen auswirken kann.

Vielleicht kommt auch eine Kräutertreppe als platzsparende Alternative infrage. Diese treppenförmig angelegten Beete sind wahre Raumwunder, sehen dekorativ aus und sind besonders praktisch in kleinen Gärten oder auf Balkonen.

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Ein Gewächshaus ist schließlich eine hervorragende Möglichkeit für Gartenliebhaber mit viel Platz, die Pflanzen vorziehen oder Gemüse kontrolliert anbauen wollen.

Gartenpflanzen für den Herbst: Welche Pflanzen verschönern den Garten im Herbst?

Obwohl die Tage langsam kürzer werden und die Temperaturen sinken, muss Ihr Garten nicht weniger lebendig aussehen. Viele Pflanzen haben eine lange bzw. späte Blütezeit, weshalb wir Ihnen im Folgenden unsere Top 10 der besten Herbstpflanzen vorstellen.

1. Herbstaster - Gekommen, um zu bleiben

Die Herbstaster sorgt bei Gärtnern für Wohlbefinden im Naturparadies und setzt Anfang September einen der letzten farblichen Akzente des Spätsommers.

2. Herbstchrysantheme - Kugeliges Blühwunder

Bevor Herbst und Winter im Land Einzug halten, bringt die Herbstchrysantheme von August bis November noch einmal ordentlich Farbe ins heimische Grün.

3. Herbst-Alpenveilchen - Fulminantes Blüten-Spektakel

Die Blätter des Herbst-Alpenveilchens sehen aus wie kleine Herzen.

Herbst-Alpenveilchen im Sonnenlicht

Im Frühsommer ziehen diese sich zurück, um im September und Oktober mit leuchtend weißen Blüten wiederaufzuerstehen.

4. Oktober-Silberkerze - Nährboden für Bienen

Die Oktober-Silberkerze gehört zu den bienenfreundlichen Staudengewächsen und blüht in strahlendweißer Farbe von September bis Oktober.

5. Goldlack - Ausdauerndes Steingartenwunder

Die Blütezeit des Goldlacks beginnt im April und dauert bis November. Früher verwendeten Experten diese Gartenpflanze zu heilkundlichen Zwecken.

6. Herbst-Anemone - Blütenreine Schönheit

Die Herbst-Anemone möchte bereits ab Juli und dann bis September ihren Blütenreichtum zeigen.

Nahaufnahme einer zarten Herbst-Anemone

Ihr fragiles Aussehen täuscht, da diese Gartenpflanze sehr widerstandsfähig ist.

7. Clematis "Royal Velours" - Robuster roter Teppich

Die Clematis "Royal Velours" wirkt magisch vor einem hellen Hintergrund. Wenn der Hochsommer endet und sich allmählich die trübe Herbststimmung ausbreitet, sind die herrlichen Blüten wie Balsam für die Seele.

8. Lampenputzergras - Bezaubernde Herbstfarbe

Lampenputzergras schafft eine Atmosphäre im Garten, die seinesgleichen sucht. Samtweiche Ähren auf filigranen Halmen wiegen sich im Luftzug des Sommers zartrosa, im Winter in gelbgoldener Farbe.

9. Riesen-Goldruten - Farbenmeer mit Astern

Bis Oktober dominiert die Riesen-Goldrute mit ihrer Farbbrillanz die Gartenpflanzen.

Beeindruckende Riesen-Goldrute

In Kombination mit lilafarbenen  Astern wird sie zum herbstlichen Highlight in jedem Außenbereich.

10. Flieder - Farbenrausch bis Oktober

Der Flieder setzt farbliche Akzente, so weit das Auge reicht. Der bildhübsche Zierstrauch blüht fortlaufend vom Sommer bis in den Oktober und lässt jedes Areal zu einem Duftgarten werden.

Ein pestizidfreier Gartentraum: Lieber ohne Öko-Sünden gärtnern?

Schädlingsfraß durch Schnecken

Die Blumen sprießen, die Gewächse ranken und plötzlich tauchen Schädlinge wie Blattläuse, Spinnmilben oder Schnecken auf. Letztere überfallen beispielsweise den Salat, bevor dieser überhaupt geerntet werden kann.

Mitunter möchte man den ungebetenen Gästen als Hobbygärtner am liebsten mit der Giftspritze zuleibe rücken. Allerdings können Pestizide, die im Privatgarten verbreitet werden, die heimische Tier- und Pflanzenwelt nachhaltig schädigen.

Unser Tipp: Verzichten Sie dem Artenschutz zuliebe auf die chemische Keule und versuchen Sie ersatzweise, das Ungeziefer biologisch zu bekämpfen. Pestizide sammeln sich im Erdboden, im Gewässer und schließlich auch in der Nahrungskette an.

Brennesselsud als natürlicher Pflanzenschutz

Außerdem sollten Sie den Anbau heimischer Gartenpflanzen priorisieren. Diese haben den Vorteil, dass sie den Böden besser angepasst und somit widerstandsfähiger sind.

Zur biologischen Schädlingsvernichtung sind Pflanzenjauche oder -tees ideal: Brennnesselsud wirkt zum Beispiel gegen Spinnmilben und Blattläuse, dient aber auch als Dünger.

Feinmaschige Netze können hingegen Gemüsefliegen fernhalten, während mit Holzwolle und Asche umgebene Gartenpflanzen optimal vor Schneckenbefall geschützt sind.

Gartenpflanzen im Winter: Welche Pflanzen sind winterhart?

Winterharte Pflanzen sind eine tolle Ergänzung für jeden Garten, da Sie auch in der kalten Jahreszeit etwas Farbe in den Außenbereich bringen. Erfahren Sie in dieser Top 10-Liste, welche Gartenpflanzen im Winter unserer Meinung nach nicht fehlen dürfen.

1. Gelber Sonnenhut - Strahlkraft ab dem Herbst

Der gelbe Sonnenhut leuchtet umso kräftiger, je mehr sich der Sommer verabschiedet.

Gelber Sonnenhut in voller Blüte

Diese Gartenpflanze wird mit Sicherheit von niemandem übersehen.

2. Glockenblume - Im Winter ein Teppich

Die Glockenblume braucht keinen gehaltvollen Boden. Stattdessen mag es der frostbeständige Bodendecker steinig, sandig und wasserdurchlässig, weshalb er sich perfekt für Stein- und Dachgärten sowie Gemäuer eignet.

3. Christrose - Robuste Eleganz bei Kälte

Bei der Christrose handelt es sich um eine außergewöhnliche Gartenpflanze. Wenn die Natur im Winter ruht, trotzt sie allen Gesetzen und blüht mit einem schneeweißen Hauch von Eleganz.

4. Rittersporn - Ausdauernd und winterhart

Rittersporn setzt die dunkelviolett leuchtenden Blüten in Kontrast zu sattgrünen Blättern. Dieses Leuchten zieht scharenweise Schmetterlinge an.

Rittersporn mit kräftiger dunkelvioletter Farbe

Neben den anderen winterharten Gartenpflanzen darf auch der Rittersporn im Freiland bleiben.

5. Kugeldistel - Magische Wirkung auf Insekten

Die Kugeldistel hält der Winterkälte mühelos stand. Im Frühjahr sollte die Gartenpflanze vor dem ersten Austreiben nah über dem Erdboden zurückgeschnitten werden.

6. Hohe Flammenblume - Mehrjährige Schönheit

Die Hohe Flammenblume glänzt im Sommer in reinem Weiß in der Rabatte und wächst etwa einen Meter hoch. Diese Phlox-Art gibt auch als Schnittblume in der Vase eine gute Figur ab.

7. Pfingstrose - Gärtners Liebling

Die Pfingstrose ist robust und pflegeleicht. Nur Standortwechsel mag sie überhaupt nicht und sollte bei extrem eisiger Witterung vor Kahlfrost geschützt werden.

8. Kirschlorbeer - Immergrüner Alleskönner

Der Kirschlorbeer passt sich seiner Umgebung nahtlos an - egal ob Sonnenlicht oder schattiger Platz.

Blühender Kirschlorbeer

Er bietet Wind und Wetter die Stirn und ist eine ideale Ergänzung als immergrüne und winterharte Gartenpflanze.

9. Katzenminze - Ökologisch wertvoll

Die frostharte Katzenminze fasziniert, weil sie reichhaltig nachblüht. Aromatisch duftend lockt diese Gartenpflanze Bienen, Hummeln und Insekten an.

10. Kaukasus-Vergissmeinnicht - Harter Winter schadet nicht

Auch das Kaukasus-Vergissmeinnicht leidet nicht unter der Kälte. Vertrocknen allerdings seine Wurzeln samt Ballen, ist der Schaden groß.

Immergrüne und dauerblühende Gartenpflanzen: Worauf muss ich bei der Auswahl achten?

Zahlreiche immergrüne und dauerblühende Gartenpflanzen benötigen für ein gutes Wachstum keine direkte Sonne und sind daher auch für sonnenabgewandte Standorte geeignet.

Ein Unterschied besteht allerdings in dem individuellen Pflegeaufwand jeder Sorte, der bei der Auswahl des passenden Bodens beginnt und mit der Bewässerung und dem Rückschnitt endet.

Zwei Aspekte dürfen hierbei nie außer Acht gelassen werden:

1. Kübelpflanzen im Wachstum müssen bei Bedarf in einen größeren Kübel versetzt werden.
2. Je nach dem, wie groß die Gartenpflanzen werden, muss im Freilandbeet für ausreichend Abstand zu den anderen Pflanzen gesorgt werden.

Grundsätzlich sind Immergrüne und Dauerblüher jedoch nicht anspruchsvoller als andere Gartenpflanzen und sorgen ganzjährig für einen lebendigen Außenbereich.

Wie pflege ich meine Gartenpflanzen richtig?

Der richtige Rückschnitt spielt eine entscheidende Rolle für die Gesundheit Ihrer Gartenpflanzen. Schneiden Sie Ihre Sträucher und Büsche niemals bei Temperaturen unter 5° Celsius, da die Schnittfläche einreißen und das Holz verspröden kann.

Mehr dazu und wie Sie Ihre Pflanzkübel sicher durch die kalte Jahreszeit bringen, können Sie in unserem Ratgeber zum Thema "Pflanzen und Pflanzgefäße richtig überwintern?" nachlesen.

Pflanzenschnitt mit Gartenschere

Während der Pflanzenschnitt im Winter das Wachstum begünstigt, bewirkt er im Sommer genau das Gegenteil. Kommt es dabei zu wunden Stellen an der Pflanze, können diese allerdings in den warmen Monaten besser heilen.

Was die Bewässerung angeht, ist Fingerspitzengefühl gefragt, da der Wurzelballen bei zu viel Feuchtigkeit faulen kann. Gießen Sie Ihre Gartenpflanzen am besten frühmorgens oder am späten Abend und sorgen Sie dafür, dass das Wasser direkt auf den Boden gelangt und nicht zu einseitig in die Erde eindringt.

Beim Düngen ist weniger oft mehr. Allein die Kenntnis, welcher Nährstoff dem Boden fehlt, kann Ihnen Aufschluss über die richtige Düngung liefern. Erkundigen Sie sich im Zweifelsfall beim Fachhändler, damit es zu keiner Überdüngung kommt.

Erstellt am 03.04.2021

Häufige Fragen

  • 1 Worauf sollte man bei der Bepflanzung des Gartens achten?
    Vor dem Pflanzenkauf sollten Sie sich einen Überblick darüber verschaffen, welche Gartenpflanzen wann blühen bzw. geerntet werden können. Auch die individuellen Standortfaktoren wie Boden- und Lichtverhältnisse müssen bei der Auswahl der Gartenpflanzen berücksichtigt werden. Schließlich gilt es zu entscheiden, ob Sie lieber eine ebenerdige Rabatte oder ein Hochbeet, mehrere Pflanzkübel, eine Kräutertreppe oder sogar ein Gewächshaus nutzen möchten, um Zierpflanzen zu säen und Gemüse anzubauen.
  • 2 Welche Pflanzen blühen im Frühling?
    Zu den Frühblühern gehören u.a. die Kamelie, das Stiefmütterchen und das Hornveilchen. Ebenso geschätzt werden Primeln und Begonien, die für ein vielfältiges Farbenspiel im Blumenbeet sorgen. Wer im Frühjahr mit der Aussaat beginnt, hat zudem gute Chancen auf zahlreiche Blüten und eine reiche Gemüseernte im späteren Jahresverlauf.
  • 3 Was pflanzt man im Sommer?
    In den warmen Sommermonaten können Sie die Blütenpracht von Fuchsien, Geranien und Hortensien bewundern. Auch die beliebte Sonnenblume und die Gerbera, welche bevorzugt als Schnittblume in Sträußen zum Einsatz kommt, haben im Sommer ihre Hochzeit. Grundsätzlich blühen in der warmen Jahreszeit viele Pflanzen, die eher kälteempfindlich sind, dafür aber umso prachtvoller aussehen.
  • 4 Welche Pflanzen eignen sich für Herbst und Winter?
    In der kalten Jahreszeit blühen beispielsweise Christrosen, Glockenblumen und Rittersporn, mit deren Hilfe Sie farbige Akzente im tristen Wintergrau setzen können. Das Alpenveilchen, die Silberkerze und der Flieder erfreuen Hobbygärtner hingegen im September und Oktober, wenn die Temperaturen noch etwas milder sind.
Für Sie verfasst von Birthe Dauer
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