Erfahrungen & Bewertungen zu Kai Wiechmann
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Teak Sonnenliege im Garten

Die richtige Materialauswahl für Ihre Gartenmöbel

Langlebig, modern und pflegeleicht

Bei der Anschaffung einer neuer Garteneinrichtung stellt sich unweigerlich die Frage, wie Tisch, Stuhl, Sessel, Liege und Co. beschaffen sein sollen. Dabei spielen nicht nur persönlicher Geschmack und Stil eine Rolle, sondern auch Fragen hinsichtlich Haltbarkeit, Wetterresistenz, Pflegeaufwand und Nachhaltigkeit. Die Bandbreite der auf dem Markt erhältlichen Outdoormöbel kann für den oder die Laie zunächst groß und unübersichtlich wirken. Zur Auswahl stehen in erster Linie Möbel aus Kunststoff, Metall oder aus diversen Hölzern. Sie alle bringen verschiedene Eigenschaften mit und befriedigen unterschiedliche Ansprüche.

Gartenmöbel aus Kunststoff

Gartenmöbel aus Plastik sind vor allem eines: günstig in der Anschaffung. Jahrelang galten sie als Klassiker auf dem Balkon oder im Garten und sind mittlerweile auch häufig in verschiedenen Farben erhältlich. Kunststoffgarnituren sind darüber hinaus oft erheblich leichter als metallene Alternativen oder Möbel aus massivem Holz und lassen sich unkompliziert reinigen. Mit Einschränkungen muss man jedoch in Sachen Nachhaltigkeit, Haltbarkeit und Optik rechnen. So sind Plastikgartenmöbel in ihrer Erscheinung meist wenig hochwertig, lassen sich bekanntlich nicht biologisch abbauen und müssen in puncto Langlebigkeit hinter der Konkurrenz aus Metall und Holz zurückstecken. Entscheidet man sich hier für dunklere Farben muss man nach einiger Zeit feststellen, dass die Möbel durch die Sonneneinstrahlung verblassen. Helle Garnituren dagegen sehen schnell verdreckt aus. Unabhängig von der Farbauswahl ermattet die Oberfläche mit der Zeit. Wer sich für Gartenmöbel aus Plastik entscheidet zieht dem Attribut „ästhetisch“ das Attribut „praktisch“ vor.

Metallene Gartenmöbel

Wer all diese negativen Eigenschaften umgehen möchte, stößt mitunter auf moderne Möbel aus Metall, welche sich zunehmender Beliebtheit erfreuen. Dies verdanken Sie ihrer stilistischen Vielseitigkeit bei gleichzeitig hoher Widerstandsfähigkeit. Einerseits verkraften Möbel aus Metall die Witterung (wechselhafte Temperaturen, Feuchtigkeit und Sonnenlicht) besser als so manche Hölzer oder Plastikmöbel, andererseits sind sie weniger anfällig für stoßbedingte Macken und Kratzer. Überdies sind Gartenmöbel aus Metall in vielen verschiedenen Formen – von filigran bis minimalistisch modern – erhältlich. Weitere im Möbel verwendete Materialien, wie Textil, Polyrattan oder Applikationen aus Holz, können den Einrichtungsgegenständen zusätzlichen Pep verleihen.

1. Gartenmöbel aus Aluminium

Rohes Aluminium in Rollenform

Aluminium ist ein vergleichweise leichtes Metall. Demzufolge lassen sich Alu-Möbel schnell und einfach umpositionieren. Darüber hinaus ist es unempfindlich gegenüber diverser Witterungseinflüsse und resistent gegen Rost, welcher sonst bei der Oxidation mit Sauerstoff in Gegenwart von Wasser entstünde und das Möbel porös werden ließe. Meist sind Gartenmöbel aus Aluminium mit Lack, welcher ungeschützt stumpf werden kann, überzogen. Eine entsprechende Pulverbeschichtung kann dieser ungewünschten optischen Veränderung entgegenwirken.

2. Gartenmöbel aus Edelstahl

Wie auch Möbel aus Aluminium sind hochwertige Edelstahlprodukte witterungs- und rostbeständig sowie äußerst langlebig. Die hohe Beständigkeit gegen den Einfluss von UV-Licht machen Gartenmöbel aus Edelstahl zu einem sehr pflegeleichten Produkt. Gartenenthusiasten, welche ein sehr hohes Maß an Sauberkeit wünschen, greifen zu gebürsteten Edelstahlprodukte, da diese wenig anfällig für beispielsweise Fingerabdrücke sind.

In diesem Segment führt Kai Wiechmann Kombinationen aus wertigem Edelstahl und Teakholz. Zu nennen sind hier der Edelstahlstuhl Girona, der freischwingende Sessel Bolton, der Stapelsessel Avila (jeweils mit Teakapplikationen auf den Armlehnen). Auch Edelstahltische sind im Hause Wiechmann erhältlich: Entdecken Sie den Tisch Hamilton (rund oder rechteckig; Tischbeine aus Edelstahl, Tischplatte aus Teak) sowie den Edelstahltisch Triton (Zargen aus Edelstahl, Beine und Tischplatte aus Teak).

3. Gartenmöbel aus Bandstahl

Gartenmöbel aus Bandstahl sollten bestenfalls verzinkt und pulverbeschichtet sein, damit es jedem Wetter stand hält. Über eben jene Eigenschaften verfügt die klassisch gehaltene Bellevue-Serie, welche bei Kai Wiechmann angeboten wird und mit einem fantastischen Hybrid aus verspielten Stahlgestellen und hochklassigstem Teakholz (dazu später mehr) zu überzeugen weiß. Im Angebot befinden sich Klappstühle mit und ohne Armlehnen, eine Bank und Tische in verschiedenen Formen und Größen (rund: 70 cm, 90 cm und 100 cm Durchmesser; rechteckig: 80 x 80 cm, 120 x 80 cm, 150 x 80 cm, 180 x 90 cm).

4. Gartenmöbel aus Eisen

Eisen an sich ist anfällig für Rost. Daher benötigen Eisengartenmöbel unbedingt eine hochqualitative Pulverbeschichtung zum Schutz vor Nässe. Ist diese Beschichtung gegeben, werden Gartenmöbel aus Eisen nicht zuletzt aus Nostalgiegründen gerne gewählt. So erweist sich das pulverbeschichtete Eisen als wetterunempfindlich und pflegeleicht, lässt es sich doch einfach mit einem sauberen, nassen Wischtuch reinigen.

Polyrattan-Möbel

Eine an Beliebtheit immer weiter gewinnende Mischform sind Gartenmöbel aus Polyrattan und Metall oder aus Polyrattan und Holz. Polyrattanmobilar ähnelt Gartenmöbeln aus Rattangeflecht, welches seinerseits üblicherweise aus Holzfasern gewonnen wird, sehr. Allerdings besteht Polyrattan aus hochwertiger Synthetikfaser, ist also ein Kunststoffgeflecht, sodass es im Vergleich zur natürlichen Faser außerordentlich pflegeleicht ist. Gleichzeitig sehen die Kunststofffasern den Naturfasern verblüffend ähnlich, während sie die positiven Kunststoffeigenschaften mitbringen. So nehmen die künstlichen Fasern kein Wasser auf, sind also wasserabweisend, und können problemlos große Temperaturunterschiede oder starke Sonneneinstrahlung aushalten, ohne sich zu verfärben oder zu verformen. Die Reinigung ist kinderleicht: Es genügt, die Möbel mit einem feuchten Wischtuch zu reinigen oder mithilfe eines Gartenschlauchs abzuspülen. Aufgrund ihres hohen Arbeitsaufwandes, bei dem die Ware in mühsamer Handarbeit gefertigt wird, haben Polyrattanmöbel ihren Preis. Darüber hinaus sollte man sich genau überlegen, ob moderne Materialien, wie beispielsweise Edelstahl oder Polyrattan, auch optisch zum eigenen Garten passen und ein stimmiges Gesamtbild erzeugen.

Entscheidet man sich aber für dieses fantastische Material, so wird man bei Kai Wiechmann fündig: Welcher Gartensessel gefällt Ihnen am besten? Die Geflechtsessel Greenwich, Belgravia (jeweils Polyrattangeflecht und Aluminiumgestell), Turin (in den Farben Creme oder Cappuccino; Polyrattangeflecht, Aluminiumgestell und Teakarmlehnen) oder doch der Teak Stapelsessel Livorno (Polyrattangeflecht und Teakgestell)?

Gartenmöbel aus Holz

Gartentisch und Gartenbank aus Holz in schwarz-weiß

Doch nicht nur diejenigen, die klassisches Aussehen bevorzugen, zieht es nach wie vor hin zu Holzgartenmöbel. Holzmöbel gibt es in diversen Formen und Designs, so auch in modernen, kantigeren Formen. Doch nicht nur die optische Gestaltung ist vielfältig, auch die Bandbreite der zur Fertigung der Möbel verwendeten Hölzer ist groß. Sie reicht dabei von heimischen Nadelhölzern bis hin zu Tropenhölzern entfernter Ländern. Grundsätzlich sind Holzgartenmöbel meist deutlich stabiler und robuster als herkömmliche Gartenmöbel aus Plastik. Zudem ist das Mobilar aus Holz nachhaltiger, wenn es, wie im Gartensortiment von Kai Wiechmann, mit Zertifikaten versehen ist. Ganz gleich, welches Holz sie wählen und woher es kommt: Achten Sie immer auf die Verarbeitung von zertifiziertem Holz. Hinsichtlich der Zertifikate sind insbesondere die Zertifizierungen des FSC (Forest Stewardship Council), einer internationalen Non-Profit-Organisation, sowie das staatliche „Indonesian Legal Wood“-Zertifikat von großer Bedeutung:

a) FSC-Zertifikat (Forest Stewardship Council): Das FSC-Zertifikat verfolgt das Ziel, einer nachhaltigen Forstwirtschaft. Die Zertifizierung erfolgt nach zehn Prinzipien, welche beispielsweise die Einhaltung von Forstgesetzen, den Schutz indigener Völker oder die eindeutige Dokumentation von Besitzansprüchen und Nutzungsrechten tangieren.

b) „Indonesian Legal Wood“-Zertifikat: Dagegen garantiert das „Indonesian Legal Wood“-Zertifikat, welches vom indonesischen Staat vergeben wird, nachhaltiges Wirtschaften dadurch, dass das Teakholz aus extra angelegten Plantagen kommt und sozialökonomische Standards eingehalten werden. Unter anderem wird der Rohstoff im selben Land verarbeitet wo er geerntet wird, Arbeitsplätze mit vergleichweise guter Bezahlung werden dauerhaft erhalten und abgeerntete Flächen werden Kleinbauern, beispielsweise zum Anbau von Gemüse, zur Verfügung gestellt.

Alle Holzmöbel aus dem Gartensortiment von Kai Wiechmann besitzen, je nach Herkunft der Hölzer, eines dieser beiden Zertifikate. So ist das Teakholz, welches aus Indonesien stammt, mit dem „Indonesian Legal Wood“-Zertifikat ausgestattet, während die Nachhaltigkeit des Teaks aus Brasilien durch das FSC-Zertifikat bescheinigt wird.

Jetzt, wo die Frage nach der Verantwortung und Nachhaltigkeit beantwortet ist, können Sie sich der Auswahl der in den Gartenmöbeln verarbeiteten Holzarten widmen. Welche Eigenschaften bringen sie mit und welche sind vorteilhaft hinsichtlich Haltbarkeit, Witterungsbeständigkeit sowie Holzfärbung und -maserung? Was alle Hölzer eint, ist die Tatsache, dass Sie der Witterung und dem Einfall von UV-Licht ausgesetzt sind, was das Holz unter Umständen in einem anderen Ausmaß verändern kann, als es bei Möbel aus Kunststoff oder bearbeitetem Metall der Fall ist. So benötigen manche Hölzer, die beispielsweise einen geringeren Nährstoffgehalt besitzen, des Öfteren eine Imprägnierung oder Lackierung, um Fäulnis und Zersetzen vorzubeugen. Andere Hölzer dagegen sind auch unbehandelt extrem witterungsbeständig.

Hat man sich allerdings mit diesen Punkten befasst, sorgen Holzmöbel für einen tollen Hingucker im eigenen Garten. Dies verdanken die Holzmöbel unter anderem ihrer hochwertigen und individuellen Optik, ihrer hohen dekorativen Wirkung sowie der Robustheit, welche sie nicht bloß ausstrahlen, sondern bei hochqualitativen Produkten auch tatsächlich verkörpern. Hier ist in erster Linie das beliebte Teakholz zu nennen.

1. Gartenmöbel aus Teakholz

Teakholz gilt als DER Verkaufsschlager im Bereich der Gartenausstattung. Aufgrund von extremer Langlebigkeit und Stabilität bei äußerst unkomplizierter Pflege hat sich Teak als Dauerbrenner in mitteleuropäischen Gärten etabliert. Gleichzeitig ist es mit seiner edlen Färbung und der charakterisierenden dunklen Maserung eines der schönsten Hölzer der Erde und hebt sich mit seinem kräftig-braunen Holz und seiner lebhaften Wirkung von anderen Hözern ab.

Junge Teakbäume in Plantage

Teak (lat. Tectona Grandis) stammt aus der Baumgruppe der Laubbäume. Da es außerordentlich schnell wächst, ist es prädestiniert dazu, in Plantagen gezüchtet zu werden. Ursprünglich war Teak auf dem asiatischen Festland zwischen Indien und Thailand beheimatet. Dort verwendete man Teakholz aufgrund der unvergleichbaren Haltbarkeit, welches es insbesondere dem hohen Öl- und Kautschukgehalts verdankt, bereits im Mittelalter zum Haus- und Bootsbau. Diese Eigenschaften machten sich im 19. Jahrhundert auch die Holländer zunutze, als diese für den Bau ihrer Schiffe Plantagen in indonesischen Kolonien anlegten. Nachdem sich der Holzbedarf für den Schiffsbau zu Beginn des 20. Jahrhunderts erheblich verringerte, wurde die vorhandene Infrastruktur zur Anfertigung von Garten- und Kolonialstilmöbeln aus Teak genutzt.

Insbesondere im Segment der Outdooreinrichtung profitiert man in besonderem Maße von den Eigenschaften des Teaks. Während die meisten anderen Hölzer, wie zum Beispiel Akazie oder Eukalyptus, auch bei fachmännischer Behandlung nur eingeschränkte Haltbarkeit vorweisen können, sind Teakholzmöbel auch ohne Nachbehandlung witterungsbeständig und optisch ansprechend. Die natürlichen Nährstoffe und Öle bilden einen herausragenden und vor allem lang anhaltenden Schutz vor Fäulnis und Verformungen, selbst, wenn sie der Witterung ganzjährig ausgesetzt sind. Darüber hinaus sind Möbel aus Teakholz nicht nur ausgesprochen stabil, sondern auch massiv – Eigenschaften, welche sich viele Gartenenthusiasten explizit für seine Gartenmöbel wünschen. Gleichzeitig muss man aber auch damit rechnen, dass die Teakprodukte, insbesondere im Vergleich zu Mobilar aus Aluminium, relativ schwer sind. Achten Sie beim Erwerb von Teakmöbeln auf die Verarbeitung von Kernholz. Kernholz bezeichnet das Innere des Baumstammes, dort wo es am massivsten ist und am meisten Nährstoffe und Öle beinhaltet. Davon unterschieden wird das sogenannte Splintholz, welches sich am Rande des Baumes befindet. Es ist heller als Kernholz, hat einen geringeren Nährstoffgehalt und ist dadurch minderwertiger und weniger haltbar als Kernholz. Schließlich gibt es noch Splintholz, welches gefärbt wurde, damit es hochwertiger wirkt. Lassen Sie sich davon nicht täuschen: Dieses Teakholz erfüllt nur geringe Qualitätsansprüche. Erkennen können Sie dies an der homogenen und künstlichen Farbstruktur. Des Weiteren werden Sie bei dieser Art von Teak feststellen, dass es sich deutlich aufhellt, sobald Sie es anschleifen. Im Kai Wiechmann'schen Gartensortiment werden Sie ausschließlich Teakmöbel aus Kernholz vorfinden.

Wenngleich das Teakholz keine Nachbehandlung benötigt, obliegt es der Freiheit und dem Geschmack des Nutzers, ob und wie er seine Teakmöbel pflegen möchte. Ohne weiteres Zutun erhalten die Teakmöbel unter Einfluss von Niederschlag und UV-Strahlung eine silbergraue Patina, welche von vielen Teakmöbelbesitzern als äußerst schick betrachtet werden. Diese Verfärbung beschränkt sich jedoch ausschließlich auf die Oberfläche des Holzes und beschädigt das Holz keineswegs. Sollten Sie allerdings den Erhalt des satten Brauntons wünschen, empfiehlt es sich, das Holz mit einem speziellen Teak- und Hartholzöl, erhältlich bei Kai Wiechmann, zu behandeln. Ist Ihre Teakgarnitur bereits ergraut, so besteht die Möglichkeit, die graue Patina mit einem Entgrauer zu entfernen und dem Holz mit dem ihren satten Farbton zurückzugeben.

Unentbehrlich dagegen ist die Reinigung des Holzes. Diese können Sie mithilfe grüner Teakseife vollziehen. Entgrauer, Refresher sowie grüne Teakseife (inkl. Profibürste) erhalten Sie ebenfalls im Hause Wiechmann. Absehen sollten Sie dagegen von der Reinigung des Teakholzes mit einem Hochdruckreiniger, da der große Wasserdruck die Oberfläche beschädigen kann. Weitere Hinweise zur Pflege Ihrer Teakmöbel finden Sie bald auch in unserem informativen Teakpflege-Ratgeber. Vorsicht ist auch geboten, wenn Sie Teakmöbel in geschlossenen Räumen verwenden wollen. Das Holz ist die geringe Luftfeuchtigkeit nicht gewohnt, sodass das Holz unter Umständen Risse erhalten kann. Doch beachtet man die überschaubaren Pflegehinweise und -tipps, kann man viele Jahre große Freude an seinen absolut zuverlässigen und zugleich edel anmutenden Teakmöbeln haben.

2. Gartenmöbel aus Kiefernholz

Dichter Kiefernwald

Eine Alternative zum Tropenholz Teak stellt das heimische Kiefernholz dar. Die Kiefer gehört zu den Nadelhölzern und ist mit knapp einem Viertel des deutschen Waldanteils eines der am weitesten verbreitetsten Hölzer hierzulande, tritt aber auch in Nordamerika, Nahost, Ostasien und weiteren europäischen Ländern in Erscheinung. Der gelblich bis rötlichbraune Farbton dunkelt insbesondere bei Lichteinfluss stark nach.

Im Vergleich zum Teakholz ist die Kiefer leichter aber auch weicher und empfindlicher, was dazu führt, dass das Holz anfällig für Kratzer ist und bei Druck beschädigt wird. Darüber hinaus ist es nur unzureichend vor Fäulnis und Schädlingen geschützt, da das Holz viel Feuchtigkeit aufnimmt. So sind Nadelhölzer anfällig für die Bildung von Schimmel und anderweitigen Pilzbefall, was das Holz nicht nur optisch ruiniert, sondern auch an die Holzsubstanz geht. Aufgrunddessen muss Kiefernholz zur Prävention dessen imprägniert werden, wodurch die Pflege des Holz vergleichsweise aufwendig ist. Zweifelsohne von Vorteil sind die geringen Anschaffungskosten von Gartenmöbeln aus Kiefernholz, da die Transportwege des heimischen Holzes kürzer sind.

3. Gartenmöbel aus Akazienholz

Akazie im Nebel

Die Akazie ist ein Mimosengewächs, welches insbesondere in Afrika und Australien sowie in Teilen Nord- und Südamerikas vorkommt und einige Tausend verschiedene Arten kennt. Sie bevorzugt wärmere Gefilde, wie sie in Wüsten und (sub-)tropischen Regionen vorzufinden sind. In Mitteleuropa findet sich die Akazie allenfalls in Gewächshäusern, wobei es in Mitteleuropa immer wieder zu Verwechslungen kommt, wenn von Akazie die Rede ist, das Holz jedoch von der Robinie stammt. Die Robinie ähnelt der Akazie und wird daher auch häufig als „Scheinakazie“ bezeichnet.

Der Farbton des Akazienholzes lässt sich als hellbraun bezeichnen, dunkelt sich aber mit der Zeit zu einem Gold- bzw. Lederbraun ab. Genauso wie das bereits betrachtete Teakholz, gehört die Akazie zu der Gruppe der Harthölzer, sodass es nur sehr selten zu Rissbildungen oder Verformungen kommt. Eine weitere Parallele zum Teakholz ist die Tatsache, dass das Akazienholz aufgrund seiner Eigenschaften ein beliebter Rohstoff für den Schiffsbau war, bis die Produktion von Möbeln den Schiffsbau als Hauptverarbeitungszweck abgelöst hat. So ist Akazienholz sehr wetterfest und gleichzeitig lässt es sich kaum von Schädlingen befallen. Ebenfalls ähnlich zu Teakholz, benötigt die Akazie kaum Pflege und bildet analog eine silbergraue Patina, wird sie nicht mit Öl behandelt. Eine Imprägnierung ist nicht notwendig. Doch gegensätzlich zu Teak birgt die Härte des Akazienholz auch einige Schwierigkeiten. So lässt es sich nur vergleichsweise grob verarbeiten, was zur Folge hat, dass kreativere Formen und verspielte Details bei (Garten-)Möbeln nicht realisierbar sind. Darüber hinaus ist Akazienholz außerordentlich schwer.

4. Gartenmöbel aus Eukalyptus

Gewichtig sind unter Umständen auch Gartenmöbel aus Eukalyptusholz, wobei dies in Abhängigkeit der jeweiligen Eukalyptusart steht. So ist Eukalyptus ein Tropenholz aus Australien, welches in etwa 600 verschiedenen Arten vorkommt und seit dem 19. Jahrhundert auch im Mittelmeerraum angesiedelt ist. Analog zum beliebten Teakholz wächst der günstigere Eukalyptus sehr schnell und wird ferner gerne in Plantagen angebaut, kann aber aufgrund unzureichender Witterungsresistenz nur eine geringere Lebensdauer vorweisen. So trocknet das Eukalyptusholz bei Sonnenstrahlung schnell aus, was Holzschäden nach sich zieht, und weicht außerdem bei Nässe auf. Darüber hinaus kann es bei Gartenmöbeln aus Eukalyptusholz zu Frostschäden führen, sodass solch Mobilar unbedingt vor Regen geschützt und im Winter reingeholt werden sollte.

Synchron zum Erwerb von Teakholzmöbeln, sollte bei der Anschaffung von Ware aus Eukalyptus unbedingt auf die gängigen Zertifikate geachtet werden. Dadurch vermeidet man, an Hölzer zu gelangen, welche mit Raubbau in Verbindung stehen. Während man mit Eukalyptusholz also durchaus einige problematische Eigenschaften hinsichtlich der Verwendung im Freien assoziiert, kann es immerhin mit seinem hohen dekorativen Wert punkten. Es ist dunkelrot gefärbt und weist eine gleichmäßige und feine Maserung auf.

5. Gartenmöbel aus Bangkirai

Spricht man über Garteneinrichtung aus Holz - insbesondere aus Tropenholz - so kommt man um Bangkirai oft nicht vorbei. Bangkirai beschreibt dabei keine eigene Baumart, sondern viel mehr eine Familie asiatischer Bäume. Auch hier kann die Holzqualität sehr unterschiedlich ausfallen, sodass sich kaum eine Aussagen über Langlebigkeit treffen lässt. Darüber hinaus ist es oftmals schwierig, verlässliche Informationen über Nachhaltigkeit und Herkunft zu erhalten. Wenngleich die Qualität schwanken kann, gehört Bangkirai zu den härteren Hölzern, was die präzise Bearbeitung des Holzes erschwert. Was bei Gartenmöbel zu Schwierigkeiten führt, kann man sich jedoch an anderer Stelle zunutze machen: Bangkirai wird gerne als Werkstoff für Terrassendielen ausgewählt und man partizipiert gleichzeitig von der schicken rotbräunlichen Färbung.

6. Gartenmöbel aus Eiche

Sollten Sie allerdings überlegen, Gartenmöbel, gefertigt aus heimischen Hölzern, der Einrichtung mit Tropenholzmöbeln vorzuziehen, scheint Eichenholz mit seiner gleichmäßigen Struktur eine valide Alternative zu sein. Es gehört eher zu den rustikaleren Holzarten, wobei das Holz eine Färbung von sehr hellem Grau bishin zu einem gelblichen Farbton bekommen kann. Da Eichenholz dem höherpreisigen Segment angehört, wird es in geringerem Ausmaß nachgefragt. Entgegen manch anderer Hölzer lassen sich Eichenholzmöbel auch unbedenklich im Inneren aufstellen. Es gilt jedoch zu beachten, dass Gartenmöbel aus Eiche für den ganzjährigen Gebrauch im Garten ungeeignet sind. Verarbeitetes Eichenholz hat von Natur aus keinen guten Schutz vor Witterungseinflüssen, sodass Eichenmöbel durch Imprägnieren oder Lackieren wetterfest gemacht werden müssen. Darüber hinaus können sich bei längerer Trockenheit Risse bilden, welche im Regelfall erst dann verschwinden, wenn die Luftfeuchtigkeit wieder steigt.

Für Sie verfasst von Philipp Beichl
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