Sie haben neue Teakmöbel gekauft – anfangs war die Oberfläche schön glatt und angenehm? Doch schon nach einigen Tagen fühlt sich das Holz plötzlich rau an? Sie vermuten, das liegt an schlechter Holzqualität? Ein Irrtum! Wir verraten den wahren Grund, warum Teakholz rau wird.
Raues Teakholz - Was steckt hinter dem Irrtum?
Bei hochwertigen Teakholz-Gartenmöbeln erwartet man eine samtweiche Oberfläche. Schon beim Kauf achtet man darauf, denn ein feiner, aufwändiger Schliff gilt als wichtiges Qualitätsmerkmal.
Voller Vorfreude genießt man die neuen Outdoormöbel – doch nach kurzer Zeit fühlt sich die zuvor glatte Holzlehne plötzlich rau an. Warum? Schnell entsteht der Verdacht, dass minderwertiges Teakholz die Ursache ist. Ein nachvollziehbarer Gedanke – aber falsch.
Warum wird Teakholz rau?
Die Erklärung ist ganz einfach: Das Holz ist nass geworden – etwa durch Regen oder Feuchtigkeit aus der Luft. Wird Holz nass, richten sich die feinen Holzfasern auf und legen sich nicht wieder hin. So entsteht die raue Oberfläche.
Das ist ein natürlicher Vorgang und hat nichts mit schlechter Holzqualität zu tun. Tatsächlich beeinflusst nicht die Qualität des Holzes diesen Effekt, sondern der Fertigungsprozess. Bei sehr hochwertigen Teakmöbeln wird das Holz in mehreren Schritten befeuchtet, damit sich die Fasern gezielt aufstellen – und anschließend fein abgeschliffen werden können. So entsteht eine dauerhaft glatte Oberfläche: Selbst wenn die Möbel im Garten nass werden, fühlen sie sich weiterhin angenehm an. Die Fasern sind so kurz und fein geschliffen, dass sie auch im aufgerichteten Zustand keine raue Haptik erzeugen. Solche Premium Teakmöbel werden sich erst nach Jahren rauer anfühlen.
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Teakholz schleifen Sie mit der Körnung 80, 120 und 180 – in genau dieser Reihenfolge. Beginnen Sie mit der groben Körnung 80, um Unebenheiten zu entfernen, arbeiten Sie mit 120 nach, und sorgen Sie zum Schluss mit der feinen 180er-Körnung für eine glatte, angenehme Oberfläche.
Raues Teakholz glätten
Ihre Teakmöbel fühlen sich rau an und Sie möchten die Oberfläche wieder glätten? Besonders an Stellen wie Armlehnen oder bei Fußhockern lohnt sich das Nachschleifen. Das sorgt für mehr Komfort.

So einfach können Sie Teakholz Gartenmöbel selbst zum Handschmeichler machen:
1. Wässern Sie das Teakholz: Befeuchten Sie die Oberfläche mit Wasser – zum Beispiel mit einem feuchten Tuch oder einer Sprühflasche. Durch die Feuchtigkeit richten sich die feinen Holzfasern auf, die später abgeschliffen werden.
2. Lassen Sie das Holz trocknen: Bevor Sie mit dem Schleifen beginnen, muss das Teakholz trocken sein. Nur so erzielen Sie ein gleichmäßiges und sauberes Schleifergebnis.
3. Schleifen Sie in mehreren Durchgängen: Beginnen Sie mit einem Schleifpapier der Körnung 120, fahren Sie anschließend mit der 180er-Körnung fort und für ein besonderes Finish verwenden Sie zum Schluss die Körnung 300 – so wird das Teakholz samtweich.
Unser Tipp: Schleifen Sie immer in Richtung der Holzmaserung und üben Sie dabei nur leichten Druck aus. So vermeiden Sie Schleifspuren und erhalten eine gleichmäßige, edle Oberfläche.


