Akazienholz
Akazienholz – für Gartenmöbel im Außenbereich geeignet oder nicht?
Akazienholz klingt nach einem robusten Holz für den Außenbereich. Tatsächlich ist der Begriff jedoch missverständlich. Im Gartenmöbelhandel ist mit „Akazie“ in den meisten Fällen gar nicht die echte Akazie gemeint, sondern Robinie. Das ist ein entscheidender Unterschied, denn echte Akazie ist für Gartenmöbel ungeeignet, während Robinie – auch falsche Akazie oder Scheinakazie genannt – ein sehr gutes Holz für den Außenbereich ist. Wer Akazienmöbel kauft, sollte deshalb immer nachfragen, ob es sich tatsächlich um Robinie handelt.
Der Grund für diese Vorsicht ist einfach: Für Gartenmöbel kommen nur Hölzer infrage, die im Außenbereich dauerhaft genug sind. Genau diese Eigenschaft bringt Robinie mit. Hochwertiges Robinienholz überzeugt mit einer Dauerhaftigkeitsklasse von 1 bis 3 und ist von Natur aus widerstandsfähig gegenüber Pilzen und Insekten. Es muss nicht einmal mit Öl imprägniert werden, wobei wir Ihnen das bei Robinie dennoch empfehlen. Die echte Akazie erfüllt diese Anforderungen für langlebige Gartenmöbel dagegen nicht und sollte deshalb nicht mit Robinie verwechselt werden.
Kurzum: Prüfen Sie beim Kauf von "Akazienholz" Gartenmöbel, ob es wirklich Robinienholz ist. Nur dann handelt es sich um ein Holz, das für hochwertige Gartenmöbel gut geeignet ist.
Unser Tipp: Klicken Sie in unser informatives Video "Welches Holz für Gartenmöbel" in dem wir alles Wichtige zu Akazienholz, Eukalyptusholz und Teak zusammengefasst haben.
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